Rezension: Die blutroten Schatten der Freiheit

Die blutroten Schatten der Freiheit
Titel: Die blutroten Schatten der Freiheit

Autorin: Nicole Chisholm

ASIN: B07NGN7839

Seiten: 450

E-Book

 
 
 
 
 

Inhalt:

Auge um Auge. Zahn um Zahn. Herz um Herz.

Edinburgh, 1815
Frans Herz ist gebrochen. Sie will nur noch Frieden, ein sicheres Leben abseits des Trubels. Auf einer letzten Fahrt auf See wird sie jedoch von ihrer Mannschaft getrennt, verschleppt in ein Land, das sich zum Krieg rüstet. Was sie dort soll, warum man sie mitgenommen hat und gefangen hält, wird ihr erst offenbart, als sie sich schon mitten in den politischen Wirren Frankreichs befindet. Eine der größten Schlachten des Kontinents steht bevor – sie mittendrin. Doch ihr größter Feind ist nicht der Krieg, sondern jenes Böse, das schon immer nach ihrem Leben trachtete. Ihre Tage sind gezählt, die Überreste einer zerbrochenen Liebe in alle Winde verstreut. Aber Fran kämpft weiter – bis zum letzten Atemzug.

„Die blutroten Schatten der Freiheit“ ist der letzte Band der Weston Saga. Vor acht Jahren ist Frances Gillingham als junge und noch naive Frau aus der Gesellschaft ausgebrochen. Sie hat alles aufgegeben, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und wurde zu Fran Weston, Captain eines Viermasters. Häme, Kritik und Unverständnis haben sie nicht aufgehalten. Doch die Vergangenheit holt Fran ein. Kann sie sich und ihre Liebsten im letzten Kampf um ihre Freiheit retten?
Quelle: Nicole Chisholm

Meine Meinung:

Nach drei tollen Bänden, einer langen Reise mit Frances und ihrer Mannschaft und einem ganz gemeinen Cliffhanger am Ende von Das Geheimnis der Panopeia war es nun endlich so weit: das Ende der Weston-Saga von Nicole Chisholm.

Da die Autorin schon in den vorhergehenden Teilen nicht davor zurückschreckte, liebgewonnene Charaktere qualvolle Erfahrungen durchmachen zu lassen oder sie sogar sterben ließ, war ich mir nicht so sicher, ob wir ein Happy End bekommen würden.

Denn auch in Die blutroten Schatten der Freiheit hat es Frances auf keinen Fall leicht. Sie wird nach Frankreich verschleppt, verliert ihre Mannschaft und ihre Kinder und auch ihre Vergangenheit lässt sie immer noch nicht los.

Sehr gut hat mir bei diesem Teil gefallen, dass hier auch real geschehene Ereignisse in die Geschichte miteinfließen, nämlich der Krieg zwischen Frankreich und so gut wie allen anderen europäischen Mächten. Nicole Chisholm hat es schon vorher geschafft, mich in das 19. Jahrhundert zu versetzen, aber mit Geschehnissen, die auch wirklich so vorgefallen sind, wird das Ganze noch eindrücklicher.

Ich fieberte die ganze Zeit mit, ob sich Frances und Henry wiedersehen werden und ob eine der stärksten Protagonistinnen, die ich jemals auf ihrem Weg begleiten durfte, am Ende doch noch ihren Frieden bekommt. Nicole Chisholm machte es sehr lange spannend und hat immer wieder neue Komplikationen eingeflochten, die einen glücklichen Abschluss der Reihe fast unmöglich erscheinen ließen.
Doch mir persönlich waren einige dieser Situationen dann doch zu viel. Es gab so ein paar Zufälle und vor allem ein Ereignis, das mir dann auch etwas zu klischeehaft war. Meiner Meinung nach hätte die Autorin diesen Vorfall nicht gebraucht, um weitere Spannung aufzubauen.

Trotzdem war ich mit dem Ende auf jeden Fall zufrieden und habe die Reihe mit einem Lächeln beendet.

Fazit:

Die blutroten Schatten der Freiheit ist ein spannender und zufriedenstellender Abschlussband einer großartigen Reihe, die mit einer sehr starken Protagonistin aufwartet, einen auf eine abenteuerliche Reise mitnimmt und einen guten Einblick in das 19. Jahrhundert gibt.

Auch wenn mir einige Ereignisse im letzten Band nicht so zugesagt haben und etwas klischeehaft waren, möchte ich die Reihe jedem weiterempfehlen, der einerseits historische Romane bevorzugt, andererseits aber auch auf jede Menge Spannung nicht verzichten möchten.

Bewertung:

Ein großes Dankeschön an Nicole Chisholm für das Rezensionsexemplar!

Reiheninformation:

1. Die sieben Meere der Mutigen
– Novelle: Meilenstein
2. Das Flüstern des Goldes
3. Das Geheimnis der Panopeia
4. Die blutroten Schatten der Freiheit

Weitere Meinungen zum Buch:

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