Rezension: Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes

Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes von Bettina Reiter
Titel: Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes

Autorin: Bettina Reiter

ASIN: B07CQP8RLG

Verlag: neobooks

Seiten: 528

E-Book

 
 
 

Inhalt:
Cornwall: Annie träumt davon, das desolate Schmuckgeschäft ihres verstorbenen Großvaters zu übernehmen. In der Realität zahlt sie jedoch die Schulden ihres Vaters zurück und bestreitet mit zwei Putzjobs ihren Lebensunterhalt. Sie ahnt nicht, dass der amerikanische Unternehmer Jack Flatley ein Auge auf ihr Geschäft geworfen hat und zudem ganz St. Agnes zu einem Hotspot à la Cannes oder Kitzbühel machen will.
Doch er hat die Rechnung ohne die Bewohner von St. Agnes gemacht, die einen haarsträubenden Plan ins Leben rufen, um ihr idyllisches Küstendorf zu retten. Zwar will Annie weder damit noch mit Jack Flatley etwas zu tun haben, steckt jedoch bald tiefer in dieser Sache drin, als ihr lieb ist …

Quelle: neobooks

Meine Meinung:
Ab und zu brauche ich einfach einen richtigen Liebesroman und da kam mir Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes genau recht. Die Grundidee hat mich an das Buch Sommerleuchten von Maeve Binchy erinnert, das mich nicht komplett überzeugen konnte. Deswegen war ich sehr gespannt, was Bettina Reiter daraus macht.

Ganz zu Beginn kam aber eine kleine Ernüchterung. Der Prolog spielt in der Vergangenheit, als die Protagonistin Annie noch ein kleines Mädchen war. Die Autorin hat wohl mit dem Schreibstil versucht, diese Tatsache etwas hervorzuheben, was ihr leider nicht so ganz gelungen ist. Es hat sich alles ein bisschen holprig gelesen und ich hoffte, dass es nicht so weitergeht.

Meine Befürchtung verflüchtigte sich aber schon mit dem ersten Kapitel, denn der Schreibstil wurde fließender und die Seiten flogen dann nur mehr so dahin. Es haben sich zwar einige Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, die mich im Lesefluss etwas gebremst haben, aber diese haben sich im geringen Rahmen gehalten.

Bettina Reiter hat sich für ihre Geschichte einen ganz besonderen Ort ausgesucht: St. Agnes in Cornwall. Und dieser Ort ist mir so schnell ans Herz gewachsen, so dass er sofort auf meine Reiseliste gewandert ist. Ans Herz gewachsen sind mir auch die Figuren in „Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes“. Angefangen von Annie über Leni hin zu Jack, bei dem es handlungsbedingt etwas länger gedauert hat. Bettina Reiter hat in ihrer Geschichte so liebevolle und sympathische Charaktere geschaffen, denen das Wohl der anderen und das ihres geliebten St. Agnes sehr am Herzen liegen. Am Anfang hatte ich zwar ein paar Problemchen die ganzen Namen auseinanderzuhalten, da aber jede Person ihre eigenen Wesenszüge zeigt, hat sich das schnell gelegt.

Der Handlungsverlauf war zwar etwas vorhersehbar, aber das stört mich bei Liebesromanen nicht wirklich. Da ist mir die Umsetzung und die Gefühle, die geweckt werden, viel wichtiger. Auch das hat die Autorin perfekt geschafft. Man fiebert einfach auf ein Happy End hin, das mittendrin komplett unmöglich erscheint.

Am Schluss erfährt man noch, wie es den Figuren zwei Jahre später geht, und es gibt auch noch einen Hinweis auf eine weitere Geschichte, die in St. Agnes spielen wird.

Fazit:
Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes von Bettina Reiter ist ein wunderbarer Liebesroman, der zwar ein paar kleine Schwächen zu Beginn hat, aber eine gute Lektüre für den Sommer ist.
Außerdem weckt er die Reiselust nach Cornwall.

Bewertung:

Ein großes Dankeschön an Bettina Reiter für das Rezensionsexemplar!

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