10 Pfotenabdrücke von Valeska Réon

Heute geht es mit einer Autorin weiter, die in ihrem Leben schon viel erlebt und ihre Erfahrungen in dem autobiografisch angehauchten Buch Blumen für ein Chamäleon niedergeschrieben hat, welches sogar verfilmt wird.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Interviews!

  1. Stell dich doch bitte meinen Lesern kurz vor. (Ich weiß, Autoren haben es nicht so mit „kurz“ ^^)
    Doris Winter
    © Valeska Réon

    Okay, kurz: ich bin seit 1997 als Autorin tätig, habe mit drei Ratgebern angefangen, schreibe aber in den letzten Jahren nur noch Krimis – wobei es bald ein Kochbuch von mir geben wird.

  2.  

  3. Ist dir der Austausch mit Bloggern und Lesern wichtig? Gehst du selbst auch auf Blogger zu bezüglich Aktionen wie Blogtouren?
    Ich liebe Blogger und finde es ganz toll, was sie für uns Autoren machen. Auf der Leipziger Buchmesse habe ich viele nun auch endlich einmal persönlich kennengelernt, mein nächstes Buch schickt der Verlag an 10 von ihnen, damit sie 1. Spaß beim Lesen haben und es 2. in ihren Blogs vorstellen können.
  4.  

  5. Wie sieht dein Schreiballtag aus? Hast du bestimmte Zeiten in der Woche, in denen du schreibst, oder passiert das ganz spontan?
    Da ich hauptberuflich Lektorin bin, sitze ich ohnehin oft am Computer. Meine eigenen Bücher kann ich am besten in den späten Abendstunden schreiben. Max und Brandy, meine beiden vierbeinigen Freunde, schnarchen dann schon leise vor sich hin, es ist dann die perfekte Stimmung für einen spannenden Krimi-Plot.
  6.  

  7. Wo schreibst du am liebsten? Hast du spezielle Schreiborte?
    In meinem Arbeitszimmer mit Blick ins Grüne kann ich immer noch am besten schreiben. Die Sache „mit Laptop am Strand“ geht bei mir gar nicht – einmal ausprobiert, nicht meins.
  8.  

  9. Liest du dir alle Rezensionen zu deinen Geschichten durch? Wie gehst du mit eher negativen Meinungen um?
    Aber hallo, ich bin eine Frau und neugierig, natürlich lese ich die alle. Solange keine Lügen erzählt werden, bin ich da recht entspannt. Allerdings liege ich mit Amazon ganz schwer im Clinch, weil ich finde, Hassrezensionen, die als solche eindeutig erkennbar sind, sollten IMMER gelöscht werden.
  10.  

  11. Du schreibst in ganz unterschiedlichen Bereichen. Einerseits hast du drei Schönheits- und Gesundheitsratgeber geschrieben, andererseits schreibst du auch Krimis umrahmt mit Liebesgeschichten. Woher kommt die Inspiration für deine Bücher?
    Das ist ganz unterschiedlich, zumeist kommt mir der Grundgedanke für eine Geschichte, dann setze ich mich hin und schreibe das „Grundgerüst“. Im Schreibprozess machen sich die Buchfiguren jedoch ganz gerne mal selbstständig, und so bekommt die Geschichte plötzlich eine ganz andere Wendung. Ich finde das ganz extrem spannend – zumal ich so dann auch sicher sein kann, meine Leser mit einer Auflösung zu überraschen, mit der sie bestimmt nie gerechnet haben.
  12.  

  13. Kannst du uns was zu deinem aktuellen Schreibprojekt verraten?
    Im Mai erscheint mein Thriller „Vererbte Lügen“ im Wiener Verlag Wortreich. Es geht um eine Lektorin die bemerkt, dass sich hinter em Pseudonym ihres Kunden ihr Klassenkamerad verbirgt, der sie mit 15 vergewaltigt hat, wodurch ihr Leben total gekippt ist. Sie schleicht sich in sein Leben, um sich zu rächen – stellt dann jedoch fest, dass er der „Reimekiller“ ist, der alleinstehende Selfpublisherinnen entführt, quält, sie ihr Martyrium niederschrieben lässt für sein neues Buch und sie dann umbringt. Am Tatort hinterlässt er jedes Mal eine weiße, blutbeschmierte Tulpe (wie man auf dem Foto sieht). Achtung Spoileralarm: Am Ende ist nichts so, wie man meint.
  14.  

  15. Deine autobiographisch beeinflusste Geschichte „Blumen für ein Chamäleon“ wird dieses Jahr verfilmt. Wie fühlt es sich an, wenn eine selbstgeschriebene Geschichte verfilmt werden soll?
    Absolut spooky. Als ich das Drehbuch vor Kurzem das erste Mal las, war ich tagelang sprachlos (das bei mir hinzubekommen ist ein Kunststück). Der Grund: Auch, wenn der Film teilweise anders wird als das Buch, so hat der Filmemacher in seinem Drehbuch einige Dinge geschrieben, die er gar nicht wissen konnte, die aber genau so passiert sind. Ich bin sehr sehr glücklich und dankbar, dass das Projekt nun bald realisiert wird.
  16.  

  17. Liest du in deiner Freizeit selbst gerne? Wenn ja, welche 3 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
    „You can heal your life“ von Louise L. Hay, „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde und einer der Krimis von Kristina Ohlsson.
  18.  

  19. Bist du eher ein Hundemensch (quirlig, aufgeschlossen, unruhig) oder ein Katzenmensch (ruhig, eigensinnig und Einzelgänger)?
    Absolut, wie oben ja auch schon erwähnt, ein Hundemensch.


Vielen Dank, liebe Valeska, für das Beantworten meiner Fragen.
Wenn ihr nun neugierig auf Valeska Réon geworden seid, könnt ihr euch hier noch näher mit ihr und ihren Büchern beschäftigen:

Homepage
Amazon

Einige ihrer Bücher:
Blumen für ein Chamäleon von Valeska RéonDas falsche Spiegelbild von Valeska RéonHaarscharf mit Außenwelle von Valeska Réon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.