10 Pfotenabdrücke von Anna Loyelle

Etwas verspätet geht es auch diese Woche weiter mit den Pfotenabdrücken. Anna Loyelle schreibt nicht nur Jugend- und Erotikbücher, sondern setzt sich auch sehr dafür ein, dass ihre österreichischen Autorenkollegen mehr Bekanntheit erreichen. Deswegen hat sie die Literaturgruppe Österreich auf Facebook eröffnet, die sie großartig organisiert.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Interviews!

  1. Stell dich doch bitte meinen Lesern kurz vor. (Ich weiß, Autoren haben es nicht so mit „kurz“ ^^)
    Anna Loyelle
    © Michael Ladstätter, Bildlmacher

    Ich… bin im Sternzeichen des Zwillings geboren … habe lange braune Haare … graublaue Augen … liebe Tiere … habe einen Hund namens Kira … hatte eine Katze namens Jacky … habe 2 Söhne, auf die ich sehr stolz bin … habe einen Ehemann, der mich sehr in meiner Tätigkeit als Autorin unterstützt … liebe Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat … mag ehrliche Menschen … hasse Unpünktlichkeit … liebe den Sommer … wandere, schwimme und lese gerne … sterbe für weiße Schokolade … bin süchtig nach Krimi/Thriller Filme und Serien … ich hoffe, das war kurz genug 😀

  2. Ist dir der Austausch mit Bloggern und Lesern wichtig? Gehst du selbst auch auf Blogger zu bezüglich Aktionen wie Blogtouren?
    Auf jeden Fall! Ich finde, der Austausch mit Bloggern und Lesern rundet das Schreiben erst ab – wie das Tüpfelchen auf dem i.
    Bisher wurde ich immer von lieben Bloggerinnen bezüglich unterschiedlicher Aktionen zu meinen Büchern angesprochen, aber ich würde/werde gerne auch auf Bloggerinnen zugehen (spätestens nach Erscheinen meines neuen Buches  )
  3.  

  4. Wie sieht dein Schreiballtag aus? Hast du bestimmte Zeiten in der Woche, in denen du schreibst, oder passiert das ganz spontan?
    Ich schreibe jeden Tag, wobei die Uhrzeiten unterschiedlich sind. Manchmal beginne ich um 5 Uhr früh, manchmal um 11 Uhr vormittags, manchmal bis 3 Uhr früh, manchmal nur bis 9 Uhr abends. Auch an den Wochenenden schreibe ich mindestens vier bis fünf Stunden.
  5.  

  6. Wo schreibst du am liebsten? Hast du spezielle Schreiborte?
    Am liebsten schreibe ich in meinem Schreibzimmer – das frühere Kinderzimmer meiner beiden Jungs, die Anfang des Jahres ausgezogen sind. Jetzt ist es mein Schreibzimmer mit meiner ganz persönlichen Note – ich nenne es auch Mädchenzimmer, weil darin die Farben grün und pink, sowie Blümchen, Schmetterlinge und allerlei Krimskrams vorkommen.
  7.  

  8. Liest du dir alle Rezensionen zu deinen Geschichten durch? Wie gehst du mit eher negativen Meinungen um?
    Ja, ich lese mir alle durch. Mit negativen Rezensionen ist das so eine Sache – für jene, die konstruktive Kritik beinhalten, bin ich dankbar – alle anderen würde ich ignorieren
  9.  

  10. Du schreibst Jugend- und Erotikgeschichten. Willst du auch in Zukunft in diesen Bereichen weiterschreiben oder reizt dich auch mal ein ganz anderes Genre?
    Mich reizt schon seit meiner Jugendzeit das Genre Thriller. Ich habe auch 3 fertige Thriller in meiner Schublade liegen, aber sie sind noch nicht reif genug, um als Buch zu erscheinen. Ich hoffe, dass sie spätestens in ein, zwei Jahren das Licht der Buchwelt erblicken dürfen.
  11.  

  12. Kannst du uns was zu deinem aktuellen Schreibprojekt verraten?
    Da ich meistens an mehreren Manuskripten gleichzeitig arbeite (auf den Tag verteilt) sind das in diesem Fall – Projekt eins: eine Fortsetzung meines Jugendbuches, das im Juli 2018 erscheint. Es wird wieder ein Romance/Thrill mit viel Spannung, Gefahren und Liebe. Und Projekt zwei: ein erotischer Liebesroman mit viel Humor.
  13.  

  14. Du schreibst schon seit der Grundschule. Hast du Tipps für Schreibanfänger?
    Auf jeden Fall Geduld haben und sich nicht entmutigen lassen. Viel schreiben, denn wer viel schreibt, verbessert sich laufend. Und ganz wichtig, viele Bücher lesen. Man soll sich auch mal in ungewisse Gefilde wagen, ohne lang darüber nachzudenken. Einfach schreiben, denn streichen, ändern, löschen, hinzufügen etc. kann man später. Vor allem aber nichts mit der Veröffentlichung überstürzen. Auch da Geduld haben, denn in der Schreibwelt lauern viele schwarze Schafe, die einem das Geld aus der Tasche ziehen. Als Neuling ist man da sozusagen leichte Beute, weil man seine Geschichte unbedingt als Buch in den Händen halten will. Deshalb Vorsicht.
  15.  

  16. Du liest in deiner Freizeit selbst gerne. Welche 3 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
    Belladonna von Karin Slaughter, Intensity von Dean R.Koontz, Dornenmädchen von Karen Rose
  17.  

  18. Bist du eher ein Hundemensch (quirlig, aufgeschlossen, unruhig) oder ein Katzenmensch (ruhig, eigensinnig und Einzelgänger)?
    Vom „Tierischen“ her beides, aber vom Wesen her eindeutig ein Katzenmensch. Ich liebe die Ruhe und hasse Lärm. Ich hasse Einkaufszentren und Veranstaltungen mit massenhaft Zuschauern, ich hasse das Gedränge, das Geschrei und die Rücksichtslosigkeit mancher Leute. Ich war immer ein ruhiges Kind, das am liebsten etwas abseits saß und schrieb oder zeichnete oder las. Ich war immer (und bin es noch, nur kann ich das jetzt besser überspielen) schüchtern und tat mich schwer, neue Freundschaften zu schließen. Deshalb trifft der Katzenmensch eher auf mich zu. (Das Witzige ist, das alles trifft auch auf meinen Hund zu 😀 Er ist offensichtlich auch ein Katzenmensch 😀 )


Vielen Dank, liebe Anna, für das Beantworten meiner Fragen.
Wenn ihr nun neugierig auf Anna Loyelle geworden seid, könnt ihr euch hier noch näher mit ihr und ihren Büchern beschäftigen:

Homepage
Amazon

Einige ihrer Bücher:
Zufallsopfer von Margit KröllLiebe im Sommerregen Küss mich atemlos von Anna Loyelle

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