Rezension: Die Schattenkriegerhexe


Titel: Die Schattenkriegerhexe

Autorin: J. T. Sabo

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-95991-033-0

Seiten: 196

Softcover

 
 
 

Inhalt:
Was, wenn man zu dem werden muss, was man hasst, um die zu retten, die man liebt?

Innerhalb kürzester Zeit fallen mehrere Hexen Vampirangriffen zum Opfer. Die Schattenkriegerhexe Jowna begibt sich auf die Jagd nach den Tätern, dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung. Den Vampiren ist es gelungen, aus den Hexen Hybriden zu erschaffen, deren magische Kräfte sich nach der Wandlung um ein Vielfaches verstärken.
Jowna erhält unerwartet Hilfe von dem charismatischen Jäger Connlan. Vom ersten Moment an funkt es heftig zwischen ihnen, doch er verbirgt etwas vor ihr.
Dann entpuppt sich ausgerechnet Connlans Geheimnis als Schlüssel zum Erfolg gegen die übermächtigen Hybriden. Und plötzlich steht Jowna vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Quelle: Drachenmond

Meine Meinung:
Alleine der Klappentext und das Cover haben mich bei diesem Buch sofort angesprochen. Bis jetzt habe ich nämlich noch keine Geschichte über Hybride gelesen und war deswegen wirklich sehr gespannt auf Die Schattenkriegerhexe.

Die Geschichte beginnt mit einem Sprung in die Vergangenheit. Dabei erfährt man gleich einiges über den männlichen Protagonisten Connlan und entdeckt auch sofort eines seiner Geheimnisse. Im nächsten Kapitel findet sich der Leser im Jahre 2015 wieder und lernt die weibliche Hauptperson Jowna kennen. Ich war positiv überrascht, dass die Geschichte in Deutschland spielt und nicht wie sonst in Amerika oder England.

Normalerweise bin ich bei Vampiren etwas skeptisch, da man oft auf Neuinterpretationen des Mythos Vampir stößt. Doch in Die Schattenkriegerhexe trifft man auf Blutsauger, so wie sie sein sollten. Blutgierig, rachsüchtig und mit schnellen Reflexen. Auch bei den Hexen hat sich die Autorin auf eine traditionelle Ebene begeben und keine neuartigen Elemente miteinfließen lassen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Trotzdem war es auf keinen Fall langweilig oder altmodisch. Ganz im Gegenteil. Gerade mit der Idee der Hybriden und des Schattenkriegers brachte die Autorin neue und spannende Aspekte mit ein.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jowna und Connlan erzählt, was ich sehr passend fand, da doch beide im Mittelpunkt standen.
Somit konnte ich mich von Anfang an in die Protagonisten hineinversetzen, die mich mit ihrer ganzen Art und dem Hang zu Streitereien doch öfters zum Schmunzeln gebracht haben.

Auch den Schreibstil fand ich richtig gut. Ich hatte angesichts der geringen Seitenanzahl etwas Angst, dass zu viel Handlung in die paar Seiten gequetscht wird. Der Geschichte hätten ein paar Seiten mehr gut getan, denn gerade bei den Protagonisten wären mir etwas mehr Informationen lieber gewesen. Außerdem wurden einige Dinge angesprochen, die dann nicht weiter ausgeführt wurden und mich somit etwas fragend zurückgelassen haben.
Die Autorin hat es aber dennoch geschafft, eine spannende Story mit vielen Hintergründen in diese knapp 200 Seiten zu packen.
Das Ende hat mich richtig gefesselt, so dass ich die letzten 60 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Zwar waren einige kleine Sachen vorhersehbar, aber die Autorin konnte mich auch überraschen.

Fazit:
In Die Schattenkriegerhexe findet man eine Geschichte rund um Vampire und Hexen, die Neues und Altes verbindet. Mit Protagonisten, bei denen die Funken fast sichtbar sprühen, und einem tollen Schreibstil hat mich die Autorin in den Bann ihres Romans gezogen.

Einen kleinen Abzug gibt es für die geringe Seitenanzahl und die damit verbundenen nicht ganz so ausgereiften Szenen. Ich hätte sehr gerne noch mehr über Jowna und Connlan gelesen.

Bewertung:

Vielen lieben Dank an den Drachenmond Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

  • Hey Lyiane,

    klingt gar nicht mal so übel 😀 Aber irgendwie habe ich eine Abneigung gegen Vampire und finde es schade, dass das immer wieder aufgegriffen wird. Vielleicht schaue ich trotzdem mal ins Buch auf der Messe dann.

    Liebe Grüße,
    Diana

  • Liebe Diana,

    schade, dass du Vampire nicht magst. Ich war nach Twilight auch nicht gerade sehr angetan von ihnen, aber andere Bücher habe mir gezeigt, dass Vampire doch sehr interessante Wesen sind. Vor allem liebe ich ja auch die Serien "Vampire Diaries" und "The Originals".

    Ich hoffe, wir sehen uns auf der Messe mal 😉

    Liebe Grüße,
    Silke

  • Klingt super, was du so berichtest, liebe Lyiane! Ich habe das Buch auch in meiner letzten Drachenmond-Bestellung mitgeshoppt und freue mich schon sehr darauf. 🙂

  • Auf die Geschichte kannst du dich auch wirklich freuen. 🙂 Sehr innovativ und spannend.

    Liebe Grüße,
    Lyiane