Rezension: Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe


Titel: Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe

Autorin: Jodi Meadows

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47602-2

Seiten: 384

Klappenbroschur

 
 
 

“Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe” ist der zweite Teil der Newsoul-Trilogie von Jodi Meadows.
Es kann also sein, dass es zu Spoiler kommt.

Inhalt:
Ana ist eine Außenseiterin und das nur, weil sie eine neue Seele besitzt. In einer Welt, in der jeder wiedergeboren wird, ist das ein Zeichen von Unheil.
Und tatsächlich sterben seit Anas Ankunft immer mehr Menschen, ohne wiedergeboren zu werden. Die Angst ist groß, dass irgendwann alle unwiederbringlich ausgelöscht sein werden.
Als sich immer mehr gegen Ana wenden, steht nur noch Sam zu ihr. Doch Ana muss endlich herausfinden, warum sie so außergewöhnlich ist, damit sie ihren Platz in Heart finden kann …

Quelle: Goldmann

Meine Meinung:
Der zweite Teil der Trilogie startet nach dem Tempeldunkel, bei dem sehr viele Altseelen gestorben sind. Ganz Heart befindet sich in Trauer. Währenddessen machen sich Ana und Sam auf zu Menehems Labor, um das Geheimnis hinter dem Tempeldunkel zu erforschen. Dabei fällt ihnen das eigenartige Verhalten der Sylphen auf, die plötzlich auf Ana hören und von Musik völlig fasziniert sind. Als die beiden nach ihrem Ausflug zurück in Heart sind, bemerken sie, dass sich die Stimmung gewandelt hat. Viele Bewohner geben Ana als Neuseele die Schuld an dem Tempeldunkel und nachdem noch eine Neuseele geboren wird, verstärkt sich dieser Argwohn. Nur mehr wenige halten zu Ana.

Jodi Meadows erzählt die Geschichte aus dem ersten Band fast nahtlos weiter, so dass ein guter Übergang geschaffen wird und ich sofort wieder in die Geschichte hineingezogen wurde. In dem zweiten Teil geht es sehr viel um Gefühle und weniger um Handlung. Dies hat mich ziemlich gestört, da die Geschichte einfach so vor sich hinplätschert, ohne dass man als Leser wirklich viel erfährt. Es wird zwar das Geheimnis um das Tempeldunkel und um Janan aufgedeckt, aber dies passiert immer auf wenigen Seiten und dann ist die Spannung wieder weg.

Die übrige Zeit widmet sich die Autorin hauptsächlich der Beziehung zwischen Ana und Sam und dem aufkeimenden Argwohn in der Bevölkerung.
Dank dem außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin lässt sich dies zwar alles sehr flüssig und in einem Schwung lesen, aber ich habe mir mehr Handlung erwartet.
Auf den letzten 50 Seiten hingegen überschlagen sich die Ereignisse und vieles wird aufgedeckt, so dass ich am Ende des Buches erst mal einiges zum Nachdenken hatte und sofort weiterlesen wollte.

Fazit:
Den zweiten Teil der Trilogie fand ich etwas schwächer als den ersten Teil, was meist typisch bei Trilogien ist. Die spannenden Szenen sind auf wenige Seiten beschränkt bzw. stellt erst das Ende einen richtigen Höhepunkt der Geschichte dar.
Trotzdem besticht das Buch wieder mit einem sehr gefühlvollen und zum Teil sogar poetischen Schreibstil und ich hatte doch einige schöne Lesestunden. Ich bin jetzt sehr auf den Abschlussband gespannt.

Bewertung:

Reiheninformation:
Das Meer der Seelen – Nur ein Leben
Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe
Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht