Rezension: Das Mädchen auf den Klippen


Titel: Das Mädchen auf den Klippen

Autorin: Lucinda Riley

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47789-0

Seiten: 464

Taschenbuch

 
 
 

Inhalt:
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat.
Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Quelle: Goldmann

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung von Aurora, die so gesehen die Erzählinstanz in diesem Buch ist. Insgesamt gibt es zwei Handlungsstränge. Zum einen die Geschichte um Grania und Aurora und zum anderen die Geschichte von Mary und Anna. Erst zum Schluss erfährt man, wie die beiden Stränge zusammenhängen. Somit bleibt die Spannung die ganze Zeit über erhalten.

Ich mag solche Bücher, die auch einen Einblick in das historische Leben geben sehr gerne und ich finde, dass Lucinda Riley diesen Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirklich gut gemeistert hat. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Das Buch war flüssig zu lesen und die Atmosphäre Irlands wurde toll geschildert.

Zum Teil haben mich die ausführlichen Beschreibungen und Dialoge etwas genervt, weil ich die Handlung so spannend fand und endlich wissen wollte, wie Grania weiter ihr Leben meistert. Zum Schluss hingegen ging es mir dann doch etwas zu schnell und ich war enttäuscht als das Buch schon zu Ende war. Das Ende war aber etwas vorhersehbar.

Die Protagonisten sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen, vor allem Aurora, die für ihr Alter doch schon sehr erwachsen war und wusste, wie sie das bekommt, was sie will. Grania konnte ich nicht wirklich durchschauen und einige ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen. Mary hat mir sehr imponiert, da sie für die damalige Zeit eine sehr starke Frau war und alles tut, um ihre Lieben zu schützen.

Liebesromane lese ich ja eher selten, trotzdem hat mir dieser sehr gut gefallen, da es eben auch historische Bezüge gab und man mit Irland als Hintergrundkulisse fast gar nichts falsch machen kann 😉

Fazit:
Ein Liebesroman, in dem einfach alles enthalten ist, was dazugehört.
Obwohl es ein vorhersehbares Ende gab, war das Buch nicht 08/15. Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen, der Bücher mag, die in Irland spielen und auch nichts gegen starke Frauen in der Vergangenheit und Gegenwart haben.

Bewertung:

  • Hallo Silke

    Ich liebe die Bücher von Lucinda Riley. Eine schöne Besprechung von dir.

    LG, Gisela