Rezension: Silber – das erste Buch der Träume


Titel: Silber – Das erste Buch der Träume

Autorin: Kerstin Gier

Verlag: FJB

ISBN: 978-3-8414-2105-0

Seiten: 410

Gebunden

 

 

 

Inhalt:
Olivia und Mia sind zusammen mit ihrer Mutter schon oft umgezogen. Jetzt in Großbritannien möchten Sie endlich sesshaft werden. Allerdings müssen die beiden Mädchen bald feststellen, dass sich die Geschichte nicht so entwickelt wie sie es sich erhofft hatten. Liv hat, seitdem sie in ihrem neuen Zuhause angekommen sind, sehr merkwürdige Träume. Träume die weit mehr mit der realen Welt zusammenhängen, als sie es sich je gedacht hatte.

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch im Urlaub gekauft um mir ein wenig die Zeit zu vertreiben. Was allerdings ein großer Fehler war, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und in einem Tag ausgelesen hatte, erfüllte es nicht so ganz den Zweck für den ich es gemeint hatte.

Jeder von uns hat schon einmal geträumt. Und ich bin mir sicher, dass ein ziemlich großer Teil von uns zumindest schon einmal gehofft hat, all das träumen zu können was er will. Träume beeinflussen zu können muss doch eine wunderbare Gabe sein. In diesem Buch ist dies möglich, und noch viel mehr. Damit die Spannung nicht verloren geht, gibt es da aber natürlich auch einen kleinen Hacken.

Die Darsteller wachsen einem sehr ans Herz. Da wäre Lottie, ein wunderbares Kindermädchen, dass sich bestimmt jeder wünscht. 4 geheimnisvolle, hübsche Jungs, die einem in die Welt der Träume führen. 2 taffe, witzige Schwestern, die einem mit ihrem Sherlock-Holmes-Fieber anstecken. Und ein herzallerliebster Schmusehund. Soweit ich das beurteilen kann ist wirklich alles vertreten. Ebenso wie ein Bösewicht natürlich.

Leider muss ich aber auch sagen, dass die Charaktere doch sehr ins Clique eines Highschool-Romans fallen. Allerdings wird diese Oberflächlichkeit mit dem Humor wieder ausgeglichen und man kann darüber hinwegsehen. Ich war auch nicht überglücklich mit dem Blog von Secrecy. Da sie doch sehr gemein gegenüber allen Schülern ist, die nicht in die perfekte Norm passen – und eben nie wirklich gesagt wird, dass das nicht in Ordnung ist so.

Mein Fazit:
Ein wunderbares Buch in dem Fantasy und Reales perfekt ineinander greifen und ergänzen.

  • Hach,

    das Buch liegt seit Monaten eingeschweißt auf meinem SUB. Jetzt habe ich doch wirklich ein schlechtes Gewissen =). Ich hatte kürzlich ein paar Zweifel daran, ob es mir gefallen würde.

    LG
    Anja

  • Nun, das ist immer etwas schwer zu sagen, da du ja die Edelstein-Reihe nicht gelesen hast (zumindest hab ich sie nicht gehen). Aber wie gesagt ich finde den Humor von Kerstin Gier einfach großartig, also falls du mal ein Buch zur auflockerung brauchst ist es perfekt 🙂