Rezension: Im Feuer der Begierde


Titel: Im Feuer der Begierde

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: Penhaligon

ISBN: 978-3-7645-3120-1

Seiten: 382

Broschiert

 
 
 

Im Feuer der Begierde ist ein Spin-Off zur Nighthuntress-Reihe von Jeaniene Frost.
Es kann also zu Spoilern kommen.

Inhalt:
Leilas übernatürliche Fähigkeiten haben sie verlassen. Und als sei das nicht schlimm genug, erwidert der Vampir Vlad ihre Liebe offenbar nicht mehr.
Da gerät Leila auch noch in das Fadenkreuz eines Killers und sie muss sich entscheiden.
Vertraut sie dem Vampir, der ihre Leidenschaft wie kein anderer entfacht, sie aber kaum noch wahrzunehmen scheint?
Oder akzeptiert sie die Hilfe eines dunklen Ritters, dessen grausame Vergangenheit ihn nicht loslässt, und der keine größere Sehnsucht kennt, als für Leila mehr zu sein als nur ein Freund.
Welche Wahl sie auch trifft – ein falscher Schritt bedeutet für Leila ewige Verdammnis.

Quelle: Penhaligon

Meine Meinung:
Im Feuer der Begierde ist der Folgeband von Dunkle Flammen der Leidenschaft und setzt die Geschichte um Leila und Vlad fort.
Leila würde sich nichts anderes wünschen als mit Vlad zusammen zu sein, doch dieser erwidert ihre Liebe nicht. Noch dazu haben sich ihre Fähigkeiten wohl herumgesprochen und Leila schwebt in großer Gefahr.

Der Prolog ist dieses Mal eine Szene, die später genauso noch einmal vorkommt, aber überhaupt nicht zu viel verrät, sondern Lust aufs Weiterlesen macht.
Die eigentliche Geschichte beginnt mit einem Traum von Leila, der die gesamte Gefühlslage sehr gut beschreibt. Sie denkt, dass sie Vlad nun endlich „bezwungen“ hat und mit ihm glücklich sein kann. Da er ihr aber von vornherein klar gemacht hat, dass er sie nie lieben wird, gerät Leila in eine Zwickmühle, was ihre Gefühle angeht.
Ich muss sagen, dass mich diese ganze Gefühlsduselei von Leila und zum Teil auch von Vlad sehr gestört hat.
Klar verstehe ich, dass es nicht leicht ist, wenn man jemanden liebt, der diese Liebe nicht erwidert, sondern nur mir dir ins Bett will, obwohl dies von vornherein auf Vlad nicht zutrifft.
Das erkennt man auch schon in den Cat&Bones-Teilen, in denen er schon eine Rolle spielt.

Außerdem habe ich auch den Humor vermisst. Dies ist auch der Grund, warum die Spin-Offs, meiner Meinung nach, nicht mit der Hauptreihe mithalten können.
Trotzdem war die Handlung sehr spannend und nur zum Teil vorhersehbar. Leila ist trotz ihrer zeitweisen nervigen Gefühlslage eine starke Frau, die sich nichts vormachen lässt und wenn es drauf ankommt, einfach ihren Weg geht, obwohl sie sich damit sehr oft in Schwierigkeiten bringt.
Vlad war mir teilweise etwas wenig präsent, was aber auch an der Handlung lag.
Das Ende wäre eigentlich doch vorhersehbar gewesen, aber da der erste Teil doch etwas zurückliegt, konnte mich Jeaniene Frost überraschen.
Ich bin gespannt, was der dritte Teil bringt.

Fazit:
Den zweiten Teil finde ich etwas schwächer als den ersten, was an der langen Jammerei von Leila lag, die sich dann zum Glück gelegt hat.
Die spannende Handlung konnte mich dann doch in seinen Bann ziehen und ich freue mich darauf, was sich Jeaniene Frost für den dritten Teil noch ausgedacht hat.

Bewertung:

Reiheninformation:
Blutrote Küsse
Kuss der Nacht
Gefährtin der Dämmerung
Der sanfte Hauch der Finsternis
Spin-Off: Nachtjägerin
Spin-Off: Rubinroter Schatten
Dunkle Sehnsucht
Verlockung der Nacht
Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde
-Spin-Off: Im Bann der Sehnsucht
Kurzromane: Verführerisches Zwielicht