Rezension: Wild


Titel: Wild

Autorin: Lena Klassen

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-931989-79-8

Seiten: 381

Softcover

 
 
 

Inhalt:
Gezähmte Gefühle.
Eine Welt ohne Krankheit und Kummer.
Kein Leid und keine Leidenschaft.

Einmal wöchentlich bekommt jeder in “Neustadt” seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund?
Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der “Neustadt” umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Quelle: Drachenmond

Meine Meinung:
Als ich angefangen habe zu Lesen, war mein erster Gedanke wirklich erstmal, wie „krank“ diese Geschichte ist.
Dies zeigt die Autorin auch gleich am Anfang sehr gut.
Jeder Mensch bekommt jede Woche seine Glücksdroge und somit hinterfragen sie nichts und ihnen ist auch alles ziemlich egal.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Peas, auch Pi oder Pia genannt, erzählt, die anders ist als die anderen. Sie bekommt zwar auch jede Woche ihre Injektion, aber Pi fühlt sich nicht so glücklich wie die anderen.
Und sie ist auch diejenige, die als erstes merkt, dass die Glücksdroge versagt hat.
Damit nimmt alles seinen Lauf. Zuerst will sie einfach nur die Woche bis zur nächsten Injektion hinter sich bringen, doch dann bemerkt sie, welch wunderbares Gefühl es ist, Gefühle zu haben.

Genau das erzählt Lena Klassen echt toll. Pi hat vorher nie wirklich gefühlt und als ihre Gefühle nun geweckt werden, ist sie am Anfang sehr verwirrt und kann das alles nicht richtig einordnen. Diese Verwirrtheit und das Wecken der Gefühle werden sehr eindringlich geschildert und ich habe mich in Pi toll einfühlen können.

In dem Buch passiert so viel Unvorhergesehenes. Immer wieder dachte ich, dass ich nun weiß, wie es weiter gehen wird, doch die Autorin hat mich jedes Mal wieder überrascht.
Die Charaktere waren alle toll ausgearbeitet und haben auch für viele Überraschungen gesorgt.

Das Ende hätte ich nie so erwartet und hat mich sogar zu Tränen gerührt.

Fazit:
Eine wirklich tolle Dystopie, mit einer Idee, die mir zwar bekannt vorkam, trotzdem ganz anders war, als die Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe.
Wer ein Buch mit einem gefühlvollen Schreibstil, einer starken Hauptperson und vielen spannenden Überraschungen lesen will, ist bei Wild genau richtig.

Das Buch zählt jetzt schon zu meinen Lesehighlights dieses Jahres.

Bewertung:

Reiheninformation:
1. Wild
2. Wach

  • Hallöchen zusammen 🙂

    So völlig am Thema vorbei zu deinem/eurem Post, aber.. 🙂

    Ich weiß nicht, ob du dafür zu haben bist. Aber ich dachte, ich versuch's einfach mal. Ich wurde getaggt und würde dich wiederum gerne taggen (was für ein neudeutsches Wort ;D)

    Die Fragen findest du hier: http://foreverbookaholic.blogspot.de/2014/01/tag-frage-antwort-spiel.html

    Ganz liebe Grüße
    Saskia