Rezension: Die Alchimistin


Titel: Die Alchimistin

Autorin: Kai Meyer

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-47111-5

Seiten: 510

Broschiert

 
 
 

Inhalt:
Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran.
Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte über dauert hat.

Quelle: Heyne

Meine Meinung:
Kai Meyer bezeichnet Die Alchimistin als Familiensaga und genau so beginnt auch das Buch. Die Familie zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Aber es geht in diesem Buch um so viel mehr. Vor allem um Alchimie, aber auch um Liebe, Mord, Verrat und Mysterien.

Mit der Hauptperson Aura musste ich erst warm werden, da sie sehr speziell ist. Doch je mehr Hintergründe ich erfahren habe, umso mehr konnte ich ihr Verhalten nachvollziehen und sie war dann für mich eine interessante Person, mit der ich gerne die Mysterien aufgedeckt habe.
Auch Gillian mochte ich sehr gerne, obwohl er als negative Figur eingeführt wird.
Es kommen in der Geschichte wirklich viele Personen vor, aber da Kai Meyer alle Personen einzigartig ausgestaltet hat, hatte ich überhaupt keine Probleme diese auseinander zu halten.

Was ich bei den Büchern von Kai Meyer einfach so liebe, ist, dass man einfach merkt, wie viel Arbeit er in seine Geschichten steckt. Es geht ja, wie man vom Titel schon erfährt, um Alchemie und eigentlich lese ich in meiner Freizeit nicht Bücher, um mich weiterzubilden. Aber da seine Bücher immer so gut recherchiert sind und auch so viele Hintergrundinfos versteckt sind, weiß ich nach dem Lesen über verschiedene Themen immer mehr als am Anfang.

Der Schreibstil war wie immer toll und die Seiten sind einfach nur so dahin geflogen.
Obwohl ich sagen muss, dass es bei Die Alchimistin wirklich viele Hintergrundinformationen, Verwirrungen und Zusammenhänge gibt, die erst später aufgedeckt werden.
Außerdem schreibt Kai Meyer sehr detailgetreu, was ich total an seinem Schreibstil liebe. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht nicht jedem liegt.

Das Ende ist zwar etwas abgeschlossen, da viele Geheimnisse aufgedeckt worden sind und die Reise auch beendet war, aber ich merkte da schon, dass es mit Aura und Gillian noch nicht vorbei ist.

Fazit:
Die Alchimistin ist der Auftakt einer Trilogie um Alchemie, Liebe und düsteren Geheimnissen. Wer einen phantastischen Roman, der toll recherchiert ist und in dem man viel über Alchemie erfährt, mit vielen Verwirrungen und einer Liebesgeschichte, die sehr speziell ist, aber nicht im Vordergrund steht, lesen will, ist bei diesem Buch total richtig.

Bewertung:

Reiheninformation:
1. Die Alchimistin
2. Die Unsterbliche
3. Die Gebannte