Rezension: …und was kann man damit später
mal machen?


Titel: …und was kann man damit später mal machen?

Autor: Alex Burkhard

Verlag: Satyr Verlag

ISBN: 978-3-944035-15-4

Seiten: 157

Broschiert

 
 
 

Inhalt:
Dieses Buch ist kein Ratgeber! Liebevoll und versponnen beschreibt Alex Burkhard den Alltag eines Studenten der Geisteswissenschaft zwischen Gegenwartsmeistern und Zukunftsfragen. Er konfrontiert seine Umwelt mit Cliffhangern, dem unerfüllbaren Wunsch nach einem Wüstenauto und vor allem sich selbst.

In 26 Geschichten von A bis Z begibt sich der Münchner Autor und Slam-Poet auf die Suche nach der ultimativen Antwort auf die entscheidende Frage nach seiner Zukunft.
Dabei betrachtet er das Leben stets mit einem höchst wachen Blick fürs kuriose Detail. Er stolpert von skurrilen Situationen mit Mitbewohnern und Freunden in Verlegenheiten mit Frauen, um am Ende bei viel wichtigeren Fragen zu landen.

Ein komischer Autor, den es unbedingt zu studieren gilt – egal, ob man schon mal in einer Uni war oder anderweitig nichts gelernt hat.

Quelle: Satyr Verlag

Meine Meinung:
… und was kann man damit später mal machen ist ein Buch, das so überhaupt nicht zu meinem normalen Lesestoff passt.
Ich habe mich aber für die Leserunde bei Lovelybooks beworben, da mich der Titel sofort angesprochen hat.
Da ich ja selber Germanistik auf Bachelor studiere, ist mir diese Frage auch schon sehr oft gestellt worden.

Aber wer hier nur Geschichten über das Studium erwartet, wird wohl etwas enttäuscht.
Als Leser begleitet man Alex durch seinen Alltag, der aus Freundin, Lesebühne und aber auch typischen Problemen von Studenten besteht.

Ob die Geschichten jetzt gut zu Poetry Slam passen, kann ich nicht bewerten, da ich mich damit noch nie auseinandergesetzt habe.
Die meisten Geschichten waren aber total witzig und wäre ich nicht beim Lesen im Zug gesessen, hätte ich manchmal gerne lauthals gelacht.
Es gab aber auch Kapitel mit mehr Tiefgang, die das Buch sehr abwechslungsreich machen.
Trotzdem gab es auch einige Geschichten mit denen ich nichts anfangen konnte.

Obwohl ich etwas anderes erwartet habe, haben mir die Geschichten gut gefallen und sie waren herrlich erfrischend im anstrengenden Studentenalltag.

Fazit:
… und was kann man damit später mal machen? ist nicht nur ein Buch für Geisteswissenschaftler, sondern kann auch ruhig von anderen gelesen werden, die zwischendurch mal etwas zum Lachen haben wollen.

Bewertung:

Ein ganz großes Dankeschön an Alex Burkhard und dem Satyr Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!