Rezension: Breathe – Gefangen unter Glas


Titel: Breathe – Gefangen unter Glas

Autorin: Sarah Crossan

Verlag: dtv

ISBN: 978-3-423-76069-0

Seiten: 432

Gebunden

 
 
 

Inhalt:
Bea und Quinn leben unter der Kuppel und haben die Gesellschaft nie infrage gestellt, obwohl sie eine Second ist und er ein Premium.
Als sie einen Ausflug aus der Kuppel hinaus machen, stoßen sie auf Alina, eine Rebellin.
Plötzlich erkennen Bea und Quinn, dass ihr Leben auf einer Lüge basiert.

Meine Meinung:
Ich habe zwar noch nicht so viele Dystopien gelesen, aber Breathe – Gefangen unter Glas war bis jetzt die realistischste.
Die Menschen leben unter einer Kuppel, da alle Bäume gestorben sind und es somit keinen natürlichen Sauerstoff mehr gibt.
Die Gesellschaft ist in zwei Klassen eingeteilt: die Seconds, die gerade mal genug Geld haben, um sich Sauerstoff zum Überleben leisten können und die Premiums, die sich darüber natürlich keine Sorgen machen müssen.

Bea, Quinn und Alina leben unter dieser Kuppel. Doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein.
Bea ist eine Second und versucht alles, um zu einer Premium zu werden, um für ihre Eltern und sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie ist sehr verantwortungsbewusst, glaubt aber den Rebellen sofort.
Quinn ist Beas bester Freund und ein Premium. Sein Vater ist ein hohes Tier bei „Breathe“.
Er wächst in der Geschichte sehr über sich hinaus und scheut sich auch nicht davor, sich in Gefahr zu bringen.
Alina ist eine Rebellin und da sie sich in Schwierigkeiten gebracht hat, muss sie aus der Kuppel fliehen. Sie durchschaut von Anfang an die Machenschaft von „Breathe“ und macht alles, um die Rebellen und ihre Arbeit zu schützen.

Die Geschichte wird jeweils aus der Ich-Perspektive der drei Hauptpersonen geschildert. Somit kann man ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen.
Bei Bea und Quinn merkt man, wie sie von der Regierung manipuliert wurden und als sie die Wahrheit erfahren, wie aus einem Traum aufwachen.
Es gibt natürlich auch eine Liebesgeschichte. Diese ging mir zwar am Ende etwas zu schnell, doch in Anbetracht der Geschehnisse kam das doch glaubhaft rüber.
Die Autorin versetzt den Leser von Anfang an in das Geschehen hinein, obwohl sie nicht sofort alles aufdeckt. Somit habe ich ständig weitergefiebert und wollte so schnell wie möglich weiterlesen, um alles herauszufinden.

Am Ende des Buches geht alles ganz schnell und mir war sofort klar, dass es gemein enden wird.
Gespannt warte ich auf den nächsten Band und wie es mit den Dreien weitergeht.

Fazit:
Breathe – Gefangen unter Glas ist eine Dystopie, die mich noch Tage danach nicht losgelassen hat.
Die Idee dahinter finde ich total realistisch und hat mir vor Augen geführt, wie es mit unserer Erde zugrunde gehen könnte.
Und wenn mich ein Buch so beschäftigt, hat es eindeutig 5 Katzen verdient.

Bewertung:

Reiheninformation:
1. Breathe – Gefangen unter Glas
2. Breathe – Flucht nach Sequoia

  • Oh, das werde ich auch bald lesen 🙂

  • Kann ich dir wirklich nur empfehlen.
    Leider dauert es noch so lange, bis der zweite Teil erscheint 🙁

    Liebe Grüße
    Lyiane