Rezension: Heaven


Titel: Heaven

Autorin: Alexandra Adornetto

Verlag: rororo Rotfuchs

ISBN: 978-3-499-21602-2

Seiten: 448

Gebunden

 
 
 

Inhalt:
Nach allem, was Beth und Xavier durchgemacht haben, sind sie sich nun sicher, dass sie für immer zusammengehören und wollen ihre Liebe mit einer Hochzeit besiegeln.
Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass die Sieben Reiter, die die Ordnung auf der Erde herstellen, ihnen schon auf den Fersen sind.
Denn die wollen, dass Beth wieder in den Himmel zurückkehrt. Muss sie ihre große Liebe Xavier nun endgültig verlassen?

Meine Meinung:
Der dritte und letzte Teil beginnt mit der Hochzeit von Beth und Xavier, die sie heimlich abhalten. Doch ihre Tat bleibt nicht lange geheim und unbestraft.
Sofort danach müssen sie flüchten. Es beginnt ein Wettlauf gegen eine Gefahr, die noch kein Gesicht hat.
Doch ihre Gegner schrecken vor nichts zurück und Beth muss sich zwischen ihrer Liebe oder ihrer göttlichen Herkunft entscheiden.

Diese Hektik durch die Flucht wird sehr gut rübergebracht, doch es gibt auch Szenen, in denen Beth und Xavier auch noch normal leben können. Doch lange halten diese nicht an.
Während dieser Flucht kommen Beth schon Zweifel, ob sie das Richtige getan hat, da sie nicht nur Xavier, sondern auch ihre Geschwister Gabriel und Ivy in Gefahr bringt.
Doch in Beth schlummern ungeahnte Fähigkeiten, die ihr einige Zeit helfen, ihre Gegner außer Gefecht zu setzen.
Wie schon im zweiten Teil wächst Beth hier wirklich sehr über sich hinaus und sie ist nicht mehr ganz so auf die Hilfe ihrer Geschwister angewiesen.
Es geht zwar immer noch um die Liebesgeschichte zwischen den Beiden, doch hier rückt sie etwas in den Hintergrund, obwohl auch schon Eifersucht und Zweifel dazukommen.
Xavier versucht natürlich auch alles, damit er Beth schützt und sie bei ihm bleibt.
Doch man merkt einfach, dass er in der ganzen Geschichte der schwächere Teil ist, da er als Mensch nicht so viel gegen die göttlichen Mächte erreichen kann.

Sehr schön fand ich, dass in diesem Teil auch noch die unüberwindbare Geschwisterliebe zwischen Beth, Ivy und Gabriel eine große Rolle spielt. Zwar sind sie keine richtigen Geschwister, doch sie tun alles füreinander, auch wenn sie dafür große Opfer bringen müssen.

Der Schreibstil war wieder sehr flüssig zu lesen und die Spannung wurde toll aufgebaut.
Es kamen kaum langweilige Stellen auf, da es immer Probleme zu lösen gab, auch wenn mal eine ruhigere Zeit angebrochen war.
Am Ende wird es auch ziemlich traurig und ich konnte mich gut in die Personen hineinversetzen.
Die Gefühle werden echt toll rübergebraucht.

Fazit:
Ein tolles Finale der Trilogie, das noch sehr viel Spannung enthält und nicht langweilig wird.
Das endgültige Ende war für mich zwar ein bisschen vorsehbar, das hat mich aber nicht gestört.
Für jeden, der auf scheinbar unüberwindbare Probleme bei Liebesgeschichten steht, gemischt mit vielen Wendungen und übersinnlichen Wesen, ist diese Trilogie genau das Richtige.

Bewertung:

Reiheninformation:
1. Halo
2. Hades
3. Heaven