Rezension: Elvancor – Das Land jenseits der Zeit


Titel: Elvancor – Das Land jenseits der Zeit

Autorin: Aileen P. Roberts

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47876-7

Seiten: 430

Broschiert

 
 
 

Inhalt:
Als Lena Sozialstunden in einem Altenheim ableisten muss, lernt sie die alte Frau Winter kennen, die ihr Geschichten über das fantastische Land Elvancor erzählt.
Natürlich glaubt Lena ihr kein Wort.
Doch als die alte Frau stirbt und Lena und deren Enkelsohn Ragnar auf eine Schatzsuche schickt, fängt sie an doch an dieses magische Land jenseits der Zeit zu glauben.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt eigentlich wie ein normales Jugendbuch.
Die Hauptperson Lena muss in ihren Sommerferien in einem Altenheim arbeiten, da sie einen großen Fehler begangen hat. Eigentlich wollte sie reisen und dann in einer großen Stadt zu studieren anfangen.
In dem Altenheim lernt sie Frau Winter kennen, die immer wieder von einem Land, namens Elvancor, redet und von ihrem Geliebten, der sie noch holen kommen wird.
Lena tut dies einfach als Hirngespinste einer alten Frau ab, bis sie deren Enkelsohn Ragnar aus Island kennen lernt.
Nachdem die alte Frau stirbt, machen sich Lena und Ragnar auf, den Schatz zu suchen, den Frau Winter damals in der Gegend versteckt hat.
Dabei passieren ungewöhnliche Dinge.

Es war mal wieder etwas anderes ein Buch zu lesen, das in Deutschland spielt. Doch man erfährt auch etwas über Island, was mir sehr gut gefallen hat.

Lena ist die typische Teenagerin, die dauernd mit ihren Eltern streitet und sich nicht an die Regeln halten will. Trotzdem hat sie ein weiches Herz, was man an ihrem Umgang mit den alten Leuten bemerkt. Außerdem entwickelt sie sich in dem Buch sehr weiter und wird von einem oberflächigen Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau, die auch noch ihre Liebe zu Pferde und der Natur entdeckt.
Ragnar ist am Anfang sehr ungestüm und erhält sehr bald den Namen „Weltuntergang“. Aber auch ihn lernt man während der Geschichte besser kennen und erkennt hinter der harten Schale einen sympathischen jungen Mann, der schon sehr viel durchmachen musste.

Das Buch spiegelt eine sehr interessante Atmosphäre wieder, da es hauptsächlich in der Natur spielt und ich so einen guten Einblick in die Umgebung der fränkischen Schweiz bekommen habe.
Trotzdem bin ich schon gespannt, wie dann das Land Elvancor beschrieben wird. Das spielt nur am Ende des Buches eine Rolle.

Es gibt doch einige spannende Szenen, so dass ich immer einen Ansporn hatte, weiterzulesen, doch die Geschichte sticht eher mit dem tollen Schreibstil und der detaillierten Beschreibung der Umgebung hervor.

Fazit:
Elvancor – Das Land jenseits der Zeit besticht mit einem tollen und sehr lebendigen Schreibstil und einer interessanten Geschichte, die die Gegenwart und ein magisches Land verbindet.
Noch eindrucksvoller wird das sicher im zweiten Band werden, auf den ich mich schon freue.

Bewertung:

Reiheninformation:
1. Das Land jenseits der Zeit
2. Das Reich der Schatten

  • Schön, dass es dir gefallen hat! Ich freu mich auch schon so auf Band 2 in dem man endlich nach Elvancor kommt.

    Ich finde es toll, wenn Bücher in der Nähe spielen, in Orten, zu denen man vielleicht sogar einen Bezug hat.

    Liebste Grüße,
    Anja