Rezension: Solos Reise


Titel: Solos Reise

Autorin: Joy Smith Aiken

Verlag: Fischer

ISBN: 978-3-596-5037-11

Seiten: 319

Taschenbuch

 
 
 

Inhalt:
Solo verliert als kleiner Kater seine Mutter.
Als er den großen Katzen hilft Fallen, die Menschen aufgestellt haben, unschädlich zu machen, wird er in die Gemeinschaft von vier Katern aufgenommen.
Solo wird, als er älter ist, zum Sprecher und durch einen tragischen Unfall auch zum Anführer der wilden Katzen.
Er führt sie weg von den Menschen und zeigt ihnen, was Freiheit bedeutet.

Meine Meinung:
Man könnte zuerst denken, dass Solos Reise ein Kinderbuch ist, aber mich hat es sehr beeindruckt und auch Erwachsene können es lesen.
Ich fand es sehr faszinierend, ein Buch aus der Sicht von Katzen zu lesen.
Die Autorin hat das wirklich sehr gut umgesetzt. Es gab eigene Wörter der Katzen, die im Anhang beschrieben werden, die ich mir aber sehr schnell eingeprägt habe, so dass ich im Lesefluss nicht immer gestört wurde.
Die Geschichte war jetzt nicht durchwegs spannend, es gab aber einige Szenen, bei denen ich mit den Katzen mitgefiebert habe.
Natürlich kann kein Autor das Leben einer Katze und ihr Denken wahrheitsgemäß wiedergeben, aber am Schluss dachte ich mir, dass es wirklich sehr realitätsnah war.
Manchmal habe ich mir aber mit den ganzen Namen etwas schwer getan.
Und das Ende war auch kein richtiges Happy End, da es noch so viele Katzen gibt, die vor den Menschen gerettet werden müssen.

Fazit:
Ein wirklich süßes Buch über einen Kater, der ohne es selbst zu wissen, ein Held ist.
Perfekt für Katzenliebhaber wie mich!

Bewertung: