Rezension: Winter – Erbe der Finsternis


Titel: Winter – Erbe der Finsternis

Autorin: Asia Greenhorn

Verlag: Baumhaus

ISBN: 978-3-8339-0158-4

Seiten: 430

Gebunden

 
 
 

Inhalt:
Als Winters Großmutter erkrankt und ins Krankenhaus muss, muss Winter nach Wales zu einer Pflegefamilie ziehen.
Obwohl sie sehr eigen ist, findet sie dort schnell Freunde und verliebt sich in den geheimnisvollen Rhys.
Doch sie sollte sich von ihm fernhalten, da ihn ein dunkles Geheimnis umgibt und Winter in großer Gefahr schwebt.

Meine Meinung:
Obwohl der Inhalt nach der üblichen Vampirgeschichte klingt, wollte ich das Buch haben, vor allem wegen dem hübschen Cover und dem geheimnisvollen Titel.
Leider wurde ich von dem Buch enttäuscht.

Es werden ständig Andeutungen gemacht, die dann nirgends hinführen und als Leser wird man ständig im Dunklen gelassen. Das wäre ja im Grund nichts schlechtes, aber diese oft ins Leere gehenden Hinweise haben mich sehr geärgert.
Die Personen waren mir zu flach. Ich konnte mich in keinen von ihnen hineinfühlen.
Es gibt auch keine wirklichen Anzeichen von Verliebtheit bei Winter und Rhys.
Auf einmal lieben sie sich unsterblich und müssen zusammen sein, obwohl das gefährlich für die beiden ist.
Dass es sich hier um einen Vampirroman handelt, weiß man zwar, aber es kommt nicht so wirklich raus. Bei den Personen, die Vampire sind, merkt man es nicht wirklich und die Tatsache, dass sie kein richtiges Blut trinken, sondern nur einen synthetische hergestellten Blutersatz, macht sie für mich nicht zu richtigen Vampiren.
Ich habe mir auch sehr schwer getan die ganzen Namen auseinander zuhalten.

Auch wenn ich so viele negative Punkte an dem Buch gefunden habe, will ich auch etwas Positives sagen.
Am Anfang hatte ich nicht wirklich Lust das Buch fertig zu lesen. Es hat mich dann aber doch etwas in seinen Bann gezogen.
Die Autorin hat vor allem am Ende sehr viel Spannung aufkommen lassen.
Außerdem fand ich die Idee mit den Familien und dem Pakt zwischen ihnen und dem Rat gar nicht mal so schlecht. Genauso die Tatsache, wer bzw. was Winter wirklich ist, fand ich sehr interessant.
Doch im Endeffekt konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Fazit:
Auf den ersten Eindruck eine Vampirgeschichte wie bei Twilight.
Asia Greenhorn hatte zwar gute Grundideen, konnte diese aber nicht richtig umsetzen.
Dafür gibt es nur 2 Katzen.

Bewertung:

Reiheninformation:
1. Winter – Erbe der Finsternis
2. Silver – Erbe der Nacht