Rezension: Die Legenden von Engil – Feuerprinz


Titel: Die Legenden von Engil – Feuerprinz

Autorin: Birgit Fiolka

Verlag: atb

ISBN: 978-3-7466-2722-9

Seiten: 373

Taschenbuch

 
 
 

Inhalt:
Seit drei Jahren herrscht Frieden in Engil.
Doch plötzlich wird Blut im alten Opferkreis des dunklen Gottes Muruk gefunden.
Außerdem taucht ein Fremder in Engil auf und die Hohepriesterin und Tochter des Königspaares Lin denkt, dass er der Einzige ist, der das Land von dem Bösen retten kann.
Bis er sich gefährlich verändert…

Meine Meinung:
Feuerprinz ist der zweite Teil von Die Legenden von Engil und auch der letzte.
Es sind zwar drei Jahre vergangen, doch so zieht sich die Geschichte nahtlos weiter.
Für Leser, die die beiden Teile nicht sofort hintereinander lesen, wird vieles durch Erinnerungen der Personen wieder vor Augen gerufen, so dass man sich schnell in die Geschichte einfindet.

Engil lebt in Frieden und es werden schon lange keine Kämpfer mehr ausgebildet. Sogar das Kriegervolk der Taluk geht nun anderen Berufen nach.
Keiner denkt mehr an die Grauen zurück und denkt, dass der Gott Muruk zurückkommt.
Doch als ein Mädchen verschwindet und in dem alten Opferkreis, in denen früher die Blutschwestern ihr Leben lassen mussten, frisches Blut gefunden wird, scheint sich das Dunkle wieder zu erheben.
Der neue Stadtbewohner Elven scheint das Volk retten zu wollen und Lin vertraut ihm.

Der zweite Teil hat mir ein bisschen besser gefallen, der mir die Geschichte nicht so gehetzt vorkam, wie beim ersten Teil.
Es spielen hauptsächlich die Personen wieder eine wichtige Rolle, die man schon gut kennt.
Lin, die wichtigste Person in dem Buch, macht eine große Wandlung durch und meistert sich zu einer starken Frau.
Elven war mir von Anfang an suspekt und ich habe seiner netten Art nicht über den Weg getraut.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, so dass ich das Buch schnell durch hatte.
Trotzdem waren die Beschreibungen der Personen, der Orte und der Atmosphäre sehr genau, so dass ich mir alles sehr detailreich vorstellen konnte.
Die Spannung blieb das ganze Buch über bestehen. Ich hatte, genau wie Lin, die ganze Zeit ein unterschwelliges ungutes Gefühl, das sich dann auch bestätigt hat.
Das Ende kam für mich sehr überraschend, aber ich kann doch sagen, dass es ein Happy End gibt.

Fazit:
Ein gelungener Abschlussteil der Dilogie, der die Spannung das ganze Buch über hält und mit einer sehr interessanten Welt aufbieten kann.
Wie schon beim ersten Teil erwähnt, war die Welt von Engil und die Idee der Götter sehr ausgereift und gut umgesetzt.

Bewertung:

Reiheninformation
1. Blutschwestern
2. Feuerprinz