Rezension: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele


Titel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Autorin: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger

ISBN: 978-3-7891-3218-6

Seiten: 414

Gebundene Ausgabe

 

 

Inhalt:
Dieses Buch spielt in einer Zukunft, in der Nordamerika durch Naturkatastrophen und Kriegen weitgehend zerstört wurde. Das Land heißt nun Panem und wird vom grausamen Kapitol regiert. Die Bewohner lehnten sich dagegen auf, scheiterten aber. Distrikt 13 wurde danach vollkommen zerstört und die restlichen 12 Distrikte müssen nun jedes Jahr 2 Kinder im Alter zwischen 12 und 18 Jahren für die Hungerspiele opfern. Nur eines der 24 Kinder kommt aus der Arena wieder lebend heraus. Dieses Jahr wird Prim ausgewählt, doch ihre 16-jährige Schwester Katniss meldet sich freiwillig. Von diesem Moment an beginnt für Katniss der Kampf ums Überleben.

Meine Meinung:
Es ist der erste Teil einer Triologie und wurde auch schon verfilmt. Zwar ist der Film sehr nah ans Buch angelehnt, doch wie immer ist das Buch einfach um Meilen besser. Vor allem ist im Film vieles zu wenig erklärt, was im Buch eher nicht der Fall ist. Das Cover des Buches gefällt mir total gut, obwohl man nicht viel daraus interpretieren kann und es doch eher schlicht ist. Der Schreibstil ist in diesem Fall Fluch und Segen zugleich. Zu einem passt es sehr gut, aus der Sicht von Katniss durch die Arena zu wandern. Man kann einfach besser mit ihr mitfühlen und leidet mit der Hauptdarstellerin. Zum anderen fand ich es sehr Schade, dass so die anderen Teilnehmer sterben bevor man sie gekannt hat. Denn auch wenn es am Anfang scheinen mag als wären sie alle grausam, so bin ich mir sicher das dem so nicht ist. Vermutlich würde es aber auch den Rahmen sprengen, wenn man von jedem der Tribute die Geschichte miterleben könnte. Und dennoch ist es kein reines Unterhaltungsbuch. Es regt sehr zum Nachdenken an, immerhin werden doch viele Gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Es betrifft politische Themen genauso wie unsere Medienwelt. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es ein sehr emotionales Buch ist, welches niemanden kalt lassen wird. Es ist ebenso brutal wie gefühlvoll. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen bevor ich es zu Ende gelesen hatte und genau dasselbe „Problem“ hatte ich auch mit den nächsten Teilen.

Fazit:
Ich ging mit gemischten Erwartungen an dieses Buch heran. Da ich zuvor den Kinofilm gesehen hatte, wusste ich die Handlung ja schon. Trotzdem wollte ich das Buch lesen, da mir der Film gefallen hat und die Bücher meist besser sind. Meine Theorie wurde mit diesem Buch wieder einmal bestätigt. Ich hatte es viel zu schnell ausgelesen Ich gebe dem Buch fünf Katzen!

Reiheninformation:
1. Tödliche Spiele
2. Gefährliche Liebe
3. Flammender Zorn