Montag, 24. April 2017

Rezension: Das Juwel - Die weiße Rose



Titel: Das Juwel - Die weiße Rose

Autor: Amy Ewing

Verlag: FJB

ISBN: 978-3-8414-2243-9

Seiten: 400

Gebunden



"Die weiße Rose" ist der zweite Teil der "Das Juwel"-Trilogie von Amy Ewing. Es kann also zu Spoilern kommen.



Inhalt:
Violet ist auf der Flucht. Nachdem die Herzogin vom See sie mit Ash, dem angestellten Gefährten des Hauses, ertappt hat, bleibt Violet keine Wahl, als aus dem Palast zu fliehen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen.
Zusammen mit Ash und ihrer besten Freundin Raven rennt Violet aus ihrem unerträglichen Dasein als Surrogat der Herzogin davon. Doch das Juwel zu verlassen ist alles andere als einfach. Auf ihrem Weg durch die Kreise der Einzigen Stadt verfolgen die Regimenter des Adels sie auf Schritt und Tritt. Die drei Geflohenen schaffen es nur äußerst knapp, sich in die sichere Umgebung eines geheimnisvollen Hauses in der Farm zu retten. Hier befindet sich das Herz der Rebellion gegen den Adel.
Zusammen mit einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sich vorstellen konnte. Aber ist Violet stark genug, sich gegen das Juwel zu erheben?

Quelle: FJB


Meine Meinung:
Bei „Das Juwel – Die weiße Rose“ findet sich erneut das Phänomen wieder, dass leider viele Trilogien befällt: der zweite Teil ist der schwächste. Der Auftakt „Die Gabe“ hat mich wirklich mitgerissen und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Auch der zweite Band war jetzt nicht wirklich schlecht, aber er hatte doch einige Längen. Es wird viel aufgedeckt, was höchstwahrscheinlich für das Finale wichtig sein wird. Es ist natürlich klar, dass wenn man eine eigene Welt aufbaut, die Hintergründe irgendwann auch mal erklären muss, damit der Leser den Überblick behält und die Fäden, die gesponnen werden, am Ende zusammenlaufen.
Leider leidet darunter immer etwas die Spannung. Es werden aber viele neue und schockierende Dinge ans Tageslicht gebracht, die die ganze Welt noch grausamer machen und die Revolution, sowie die Handlungen der Protagonisten noch realistischer machen.

Die Geschichte an sich knüpft nahtlos an den ersten Band an. Durch kleine Rückblicke wird aber die Handlung des ersten Teils noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Violet macht in diesem Teil eine große Wendung durch, da sie ihre eigene Rolle findet und nun eine starke junge Frau mit Zielen ist. Die Liebesgeschichte konnte mich aber nicht mehr so überzeugen wie im ersten Band.
Der Schreibstil hingegen ist dank seiner Einfachheit gut und schnell zu lesen und die Seiten fliegen trotz der fehlenden Spannung einfach nur so vor sich hin. Am Ende schaffte es die Autorin aber trotzdem mich zu packen und mich mit einem fiesen Cliffhanger ziemlich überrascht zurückzulassen. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte im dritten Teil ihr Ende finden wird.


Fazit:
Leider schwächelt der zweite Teil „Die weiße Rose“ etwas an der Spannung, wie es bei vielen zweiten Teilen von Trilogien üblich ist, zugunsten des Aufdeckens der Hintergrundgeschichte. Trotzdem liest sich die Geschichte in einem Rutsch durch und endet mit einem gemeinen Cliffhanger, der die Sehnsucht nach dem Finalband ins Unermessliche steigen lässt.


Bewertung:


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