Donnerstag, 25. August 2016

Rezension: Ist das jetzt schon Liebe?



Titel: Ist das jetzt schon Liebe?

Autorin: Christina Beuther

Verlag: atb

ISBN: 978-3-7466-3225-4

Seiten: 336

Taschenbuch





Inhalt:
Das Leben will riskiert werden!

Juli hat von ihrer Mutter Ria ein altes Haus geerbt und einen Brief: Ria wirft ihrer Tochter vor, sich vor dem Leben zu verstecken und ihre Träume zu verraten. Juli ist tief verletzt, kannte ihre Mutter sie wirklich so wenig? Schließlich ist sie doch glücklich! Oder etwa nicht? Wütend und voller Trotz begibt sie sich auf Spurensuche. Und entdeckt dabei, dass ihre Mutter ihr viel ähnlicher war, als sie ahnte – und dass ihr verhasster Schulfreund Jan doch gar nicht so schlimm ist, wie sie früher immer glaubte.
Eine einfühlsame Geschichte über die Kraft der Liebe einer Mutter und den Mut, seine Träume zu verwirklichen.

Quelle: atb


Meine Meinung:
Es wurde mal wieder Zeit für einen schönen Liebesroman. Ist das jetzt schon Liebe? spielt auch noch im August, was dann einfach perfekt gepasst hat.

In diesem Roman begleitet der Leser Juli, die in Amerika lebt, aber für die Beerdigung ihrer Mutter zurück in das kleine deutsche Dorf kehrt, in dem sie aufgewachsen ist. Die Geschichte wird immer aus der Sicht von Juli erzählt, aber in der 3. Person. Eingeteilt ist sie nicht in Kapitel, sondern in Tage. Somit hatte ich fast das Gefühl, wie wenn ich ein Tagebuch lesen würde.

Am Anfang hatte ich einige Probleme mit Juli warm zu werden. Sie war mir zu festgefahren in ihrer Einstellung und Meinung. Auch als sie den Brief ihrer Mutter findet, der bei weitem nicht so im Zentrum steht, wie der Klappentext verspricht, will sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen und bleibt stur. Erst nach und nach wird ihr klar, dass sie sich von ihren alten Vorstellungen lösen muss, damit sie ihr Glück finden kann.
Die anderen Figuren hingegen waren mir von Anfang an sympathisch. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Juli trifft einige Freunde wieder, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, die aber immer noch hinter ihr stehen, aber auch alte Feinde aus der Vergangenheit.

Der Schreibstil von Christina Beuther ist zwar einfach, aber trotzdem detailgetreu. Vor allem die Umgebung und im Besonderen das Haus von Julis Großmutter entstanden bildlich vor meinen Augen. Etwas irritiert war ich davon, dass das Kochen in der Geschichte ziemlich im Mittelpunkt stand, obwohl Juli beruflich Grafikerin ist und ihre Leidenschaft dem Zeichnen gilt. Fast schon akribisch wurde jeder einzelne Schritt beschrieben, fast wie in einem Rezept. Im Nachhinein habe ich dann gesehen, dass am Ende des Buches sogar die Rezepte zu den Gerichten abgedruckt sind und einige davon werde ich sicher mal ausprobieren.

Die Liebesgeschichte ist zwar ziemlich vorhersehbar und hält auch keine Überraschungen bereit. Trotzdem konnte sie mich emotional mitreißen und am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen vergossen.
Im Mittelpunkt steht aber gar nicht so sehr die Liebesgeschichte, sondern der Weg zum eigenen Glück. Juli macht sich nach dem Lesen des Briefes von ihrer Mutter, aber auch nach einigen Gesprächen mit ihren Freunden und Verwandten viele Gedanken darüber, wie man den richtigen Weg im Leben findet und ob man manchmal auch etwas riskieren muss, um sein Glück zu finden. Die Geschichte hat auch mich zum Nachdenken angeregt.


Fazit:
Ist das jetzt schon Liebe? ist nicht nur ein Liebesroman, sondern vor allem eine Geschichte mit einer tiefergehenden Botschaft: Um das wahre Glück im Leben zu finden, muss man sich von alten Konventionen lösen und ab und zu den Mut aufbringen, etwas Neues zu riskieren.
Die Liebesgeschichte war zwar nicht neu und auch ziemlich vorhersehbar, trotzdem konnte sie mich am Ende emotional mitgerissen.
Passende Lektüre für einen heißen Sommertag!


Bewertung:


Vielen lieben Dank an den Aufbau Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Sonntag, 21. August 2016

Warum ich öfter auf Buchflohmärkte gehen sollte

Liebe Leser,

vor zwei Wochen war ich auf einem Buchflohmarkt in Linz. Das war erst der zweite in meinem Leben, den ich besucht habe. Dabei habe ich wieder gemerkt, dass ich das viel öfter machen sollte.

Meine Liebe zur phantastischen Literatur wurde schon bald geweckt. Wie sollte es in meiner Generation auch anders sein, natürlich mit Harry Potter im Volksschulalter.
Doch die Leidenschaft wurde erst ab der Hauptschule so richtig entfacht. Dies habe ich meiner Deutschlehrerin zu verdanken, die nebenbei auch noch die Schulbibliothek betreute. Ihr war es sehr wichtig unsere Liebe zu den Büchern zu wecken. Mit wöchentlichen Lesestunden in der Bibliothek und Autorenlesungen ist ihr das auch perfekt gelungen.
Mich hat es von Anfang an zu den Jugendfantasy-Büchern gezogen, obwohl ich im Laufe der vier Jahre auch andere Genres kennen gelernt habe: Jugendprobleme, historische Romane, Liebesromane usw.
Meine Lehrerin hat uns auch immer in ihre zukünftigen Bucheinkäufe einbezogen und uns gefragt, was wir denn gerne als nächstes lesen wollen. Die Antwort von einer Freundin und mir war immer: mehr Fantasy. Und sie hatte stets den perfekten Riecher für perfekte Bücher.
In diesen vier Jahren bin ich in so viele verschiedene Welten abgetaucht und habe so viele tolle Bücher entdeckt. Da ich damals die Bücher richtig verschlungen habe, weiß ich natürlich nicht mehr von allen die Titeln, was ich sehr schade finde.


Und genau hier kommen nun die Flohmärkte ins Spiel.
Denn schon auf dem ersten, den ich vor Jahren besucht habe, entdeckte ich den ersten Teil einer Trilogie wieder, die ich damals geliebt habe. Die Folgebände sind dann auch gleich gebraucht bei mir eingezogen.
Bei dem Flohmarkt vor zwei Wochen, der von einer Buchhandlung veranstaltet wurde, die sowieso nur gebrauchte Bücher verkauft und der ich auf jeden Fall auch mal so einen Besuch abstatten werde, habe ich erneut den ersten Teil einer Reihe wiedergefunden, die ich damals gerne gelesen habe.

Somit entdecke ich die Schätze meiner Jugend wieder, die teilweise in Vergessenheit geraten sind. Sobald ich bekannte Cover in einer Kiste erblicke, schlägt mein Herz höher und ich freue mich riesig, wieder ein liebgewordenes Buch zu finden.
Mein Wunsch wäre es ja, dass ich meinen Kindern die Bücher zum Lesen geben kann und sie genauso fasziniert davon sind, wie ich es früher war.

Natürlich gibt es bei Flohmarktbüchern auch einen Nachteil: die Qualität.
Ich persönlich bin bei meinen eigenen Büchern ziemlich penibel. Man muss sich bei gebrauchten Büchern halt darauf einlassen, dass diese nun mal Leserillen oder Eselsohren haben. Solange sie aber keinen Wasserschaden und nicht aus einem Raucherhaushalt stammen, nehme ich das in Kauf. Im Gegenzug bekomme ich schließlich meine schönen Leseerinnerungen zurück.

Und genau aus diesem Grund werde ich in Zukunft öfter Flohmärkte besuchen, um alte und neue Schätze zu entdecken :)

Montag, 15. August 2016

10 Pfotenabdrücke von Ela Feyh



Hallo ihr Lieben!

Hier nun endlich das zweite Autoreninterview. Dieses Mal mit der lieben Ela Feyh, deren Nephylen-Reihe ich euch nur ans Herz legen kann.
Ich freue mich sehr, euch die Autorin jetzt näher vorzustellen.

  1. Stell dich doch bitte meinen Lesern kurz vor.


    © Ela Feyh

    Kurz passt nicht so recht in mein Vokabular. Das hast du sicherlich bei Seelenaura bemerkt ;)
    Ich versuch es dennoch einmal, aber sei bitte nicht enttäuscht, wenn ich es etwas übertreibe ...
    Ich bin eine durchgeknallte schreibverrückte Kräuterhexe, zähle zu den Kaffeeverabscheuern (Tee an die Macht!), würde am liebsten in einer Almhütte in den Alpen leben, umgeben von einer Herde Ziegen (da sich mir bisher aber nicht die Möglichkeit geboten hat, lebe ich so biologisch wie möglich), Königsbergerklopse sind meine Lieblingsspeise und ich habe den Zucker überwunden!! Hehe!! Ich kann jetzt also auch ohne Schoki, Kekse oder Kuchen schreiben. Stattdessen gibt’s Studentenfutter, Obst und Käse :P
    Ich hoffe der Einblick ist nicht zu lang geworden ;)


  2. Ist dir der Austausch mit Bloggern und Lesern wichtig? Gehst du selbst auch auf Blogger zu bezüglich Aktionen wie Blogtouren oder ähnliches?
    Sogar sehr wichtig. Nur durch sie bekommen Autoren ihr Feedback, um sich zu verbessern. Außerdem kommuniziere ich gerne mit den Menschen, weshalb ich den Kontakt aktiv suche – egal, ob zu Lesern oder Bloggern.

  3. Wie sieht bei dir ein üblicher Tag aus? Hast du bestimmte Schreibzeiten?
    Einen typischen Tag gibt es bei mir kaum, da ich freiberuflich arbeite und flexibel agieren muss. Aber ich versuche die Morgen und Abendstunden immer zum Schreiben freizuhalten. Klappt nicht immer, aber sehr häufig.

  4. Wo schreibst du am liebsten? Hast du spezielle Schreiborte?
    Eindeutig auf meinem Sofa!! Da habe ich genügend Platz mein Zettelchaos auszubreiten. An einem Schreibtisch kann ich leider nicht lange schreiben. Ich muss meine Beine immer irgendwo drauf abstellen oder sitze mich in den Schneidersitz, und da sind mir Tischbeine und -platte im Weg ;-)

  5. Deine bisherigen Bücher sind dem Genre der phantastischen Literatur zuzuschreiben. Was gefällt dir an diesem Genre so gut? Hast du auch mal vor, dich in andere Gefilde zu begeben und evtl. einen Liebesroman zu schreiben?
    Ich liebe es in fremde Welten entführt zu werden, mich fallen zu lassen und mit Dingen zu umgeben, die es bei uns so nicht geben kann. Ich kann dann einfach am besten Abschalten und den Alltag hinter mir lassen =) Und da ich eine seeeeeehr rege Fantasie habe, bleibt mir ja fast nichts anderes übrig, als Fantasy zu schreiben. ^^
    Und Liebesromane schreibe ich ja – nur halt gemischt mit Fantasy ;-)
    Ich bin jedoch schon am Plotten eines eher humoristischen Werkes, in dem Fantasy keine Rolle spielt.

  6. Liest du dir Rezensionen zu deinen Büchern durch? Wie gehst du mit negativen Rückmeldungen um?
    Ja, das mache ich. Ich kann jedoch nicht sagen, wie ich mit negativen Kritiken umgehen soll, da die wenigen, die ich bisher bekommen habe, für mich alle durchweg positiv waren.

  7. Deine „Sylnen-Reihe“ erscheint nun im Eisermann Verlag. Wo siehst du die Unterschiede zwischen Selfpublishing und Verlagsautoren? Willst du deinen weiteren Weg als Selfpublisherin bestreiten oder doch lieber bei einem Verlag?
    So viele Unterschiede gibt es da eigentlich gar nicht =)
    Das Buch muss ich ja immer noch schreiben und auch überarbeiten. Allerdings fällt endlich die lästige Korrektur und der Buchsatz weg. Meine Cover werde ich auch künftig weiterhin gestalten, einfach, weil es mir unheimlich Spaß macht! Und auch an der Werbung werde ich mich beteiligen.
    Meine Nepyhlen-Reihe wird im Selfpublishing bleiben, aber mit meinen anderen noch unveröffentlichten Manuskripten wollte ich mich bei Verlagen bewerben. Ein Verlag nimmt einem doch einige Arbeit ab und die Zeit investiere ich lieber in meine Bücher oder Cover =)

  8. An was schreibst du derzeit? Vielleicht am dritten Band der Nephylen-Reihe, auf den ich sehnsüchtig warte? :D
    Oh ja! Die ersten Kapitel stehen bereits ;) Bis nächstes Jahr musst du dich aber noch gedulden ^^
    Ich kann ja leider nicht nur an einem Werk arbeiten, das finden meine Musen nicht so toll, weshalb ich zurzeit auch noch die Sylnen-Reihe weiterschreibe und bearbeite und noch an einem Jugendroman werkel.

  9. Liest du in deiner Freizeit selbst gerne? Wenn ja, welche 3 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
    Natürlich! Durchs Lesen bin ich im Grunde genommen zum Schreiben gekommen =)
    Meine absoluten Lieblingsbücher sind: Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers, Lockwood und die eiserne Maske von Jonathan Stroud und Blutspur von Kim Harrison (Also die gesamte Reihe ;) )
    Viel wichtiger wäre mir auf der Insel aber mein MP3-Player und Stift und Block ;) Ohne schreiben geht bei mir nix!

  10. Du hast Hunde und Katzen. Bist du eher ein Hundemensch (quirlig, aufgeschlossen, unruhig) oder ein Katzenmensch (ruhig, eigensinnig und Einzelgänger)?
    Entweder oder gibt es bei mir nicht. Ich bin ein Hybrid aus beidem. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und habe auch einen kleinen Stubentiger, wenn ich mehr Platz in der Wohnung hätte, würde ich mir aber auch sofort einen Hund zulegen!
    Die Liebe zu beiden Tierarten spiegelt sich auch in meinem Charakter wieder. Ich bin eine durchgeknallte Mischung aus ruhig und quirlig, aufgeschlossen und Einzelgänger. Verrückt zählt noch in der Aufzählung und manchmal ganz schön chaotisch ;)


Ich hoffe, ich konnte dir und deinen Lesern einen kleinen Einblick in mein Leben geben. An dieser Stelle möchte ich mich auch für dieses schöne Interview bedanken! Du hast wirklich tolle Fragen gestellt =)

Liebe Ela, auch ich bedanke mich bei dir für das tolle Interview! :)


Wenn ihr noch mehr von Ela erfahren wollt, besucht sie doch auf ihrer Facebookseite oder ihrer Homepage:
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Meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen der Nephylen-Reihe findet ihr übrigens hier:
-Feuerhelix
-Seelenaura

Freitag, 12. August 2016

Rezension: Adain Lit - Blutmagie



Titel: Adain Lit - Blutmagie

Autorin: E. M. Ascher

ASIN: B01BUPHE70

Seiten: 494

E-Book





Inhalt:
Eine uralte Kreatur erwacht in den Landen Adains und machtgierige Priester machen sich deren dunkle Magie zu eigen. Während die Bedrohung im Verborgenen wuchert, lernt der Elbenkrieger Eardin die Menschenfrau Adiad kennen. Doch nicht nur Adiads Volk ist gegen diese Liebe.
In einer Zeit des Aufruhrs und Krieges versuchen sie den Rufen ihrer Seele zu folgen. Das Schicksal wird sie auf erstaunliche Wege führen.

Es ist der Auftakt einer Saga über verzauberte Wälder und verschollene Völker, über Kriege und die tiefen Schatten der Seele, über Sehnsüchte und die zarten Berührungen des Lichtes.

Quelle: E. M. Ascher


Meine Meinung:
Das Buch hat mich aufgrund des Zusatzes „ein Elbenroman“ sofort angesprochen, da diese phantastischen Wesen meiner Meinung nach meist nur als Nebenfiguren in Geschichten Eingang finden.
Ich hatte zu Beginn ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und musste das Buch erstmal wieder weglegen. Ein erneuter Versuch hat mir dann aber gezeigt, dass die Geschichte nach einigen Seiten viel leichter zu lesen ist. Am Anfang werden die einzelnen Personen ausführlich beschrieben, was für mich eine ziemlich neue Art war, in eine Geschichte einzutauchen.
Leider kam bei mir auch sehr schnell der Vergleich mit der Handlung des Hobbits auf, was aber nur den ersten Teil der Geschichte betrifft.

Etwas irritierend war, dass es ab und zu einen allwissenden Erzähler gab und somit einige Kommentare, die auf die Zukunft verweisen, ansonsten begleitet der Leser aber die einzelnen Protagonisten in der 3. Personen. Dies hat mir ziemlich gut gefallen, da man somit nicht nur auf eine Person konzentriert war und dadurch auch Ereignisse verfolgen konnte, die in anderen Teilen des Landes stattfanden.

In Adain Lit – Blutmagie begegnen dem Leser ziemlich viele Figuren mit außergewöhnlichen Namen, an die ich mich erst mal gewöhnen musste. Auch dauerte es einige Zeit, bis ich alle auseinander halten konnte, da sich viele Namen auch ähneln.
Die Figuren haben zwar alle ihre eigenen Charaktereigenschaften, so dass ich sie, nachdem ich mir die Namen endlich merken konnte, unterscheiden konnte, trotzdem blieben sie etwas blass. Ich konnte nicht wirklich eine emotionale Beziehung zu ihnen aufbauen.

Die Atmosphäre und Umgebung hingegen wurden sehr detailgetreu wiedergegeben. Die Autorin kann wirklich wunderschön bildhaft beschreiben. Vor allem Adain Lit, der Wald der Elben, wurde aus der Sicht der naturverbundenen Elben perfekt dargestellt.

Die Geschichte umfasst ca. 500 Seiten und es war teilweise ziemlich langatmig. Die spannenden Momente werden zu schnell abgehandelt, so dass kein richtiger Spannungsbogen aufkommt. Jedes Mal, wenn es zu einer Szenerie kommt, die wirklich nervenaufreibend und packend zu werden schien, war sie auch schon wieder vorbei.
Es wird ziemlich viel Handlung in diese 500 Seiten verpackt. Wenn die spannenden Szenen ausführlicher beschrieben worden wären, könnte dieses Buch sicher die doppelte oder dreifache Seitenanzahl haben.
Es gab einfach zu viele spannungsarme Abschnitte, die meinen Lesegenuss geschmälert haben. Ich habe auch ziemlich lange an dem Buch gelesen.

Weiterhin sind mir doch zahlreiche Flüchtigkeitsfehler und Wortwiederholungen aufgefallen. Ein weiterer Korrekturvorgang würde dem Buch sicher gut tun und diese Fehler beseitigen.


Fazit:
Adain Lit – Blutmagie beinhaltet eine Geschichte, die wirklich viel Potential hat.
Die Autorin hat wunderbare Ideen und die Grundgeschichte verspricht wirklich einen spannenden High-Fantasy Roman. Leider ist die Umsetzung nicht ganz ausgereift. Der Spannungsbogen fehlt so gut wie ganz und die Figuren bleiben zu blass.
Somit kann ich dem Buch nur 2, 5 Katzen geben.


Bewertung:


Vielen Dank an E. M. Ascher für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!