Sonntag, 31. Juli 2016

Neuzugänge im Juli

Schönen Sonntag, liebe Buchliebhaber!

Natürlich sind auch im Juli wieder einige Bücher bei mir eingezogen.
Dieses Mal hat es mich zu den Mängelexemplaren gezogen, bei denen ich immer sehr gerne stöbere und oft altbekanntes oder ganz neue Schätze entdecke.


Gleich Anfang des Monats habe ich Elfenmagie von Sabrina Qunaj auf einem Abverkaufstisch gefunden. Das Buch hatte ich schon mal öfter im Blick, vor allem, da die Autorin aus Österreich ist, aber es hat nie den Weg in mein Regal gefunden. Jetzt ist es aber eingezogen und ich bin schon sehr auf die fast 1000seitige Geschichte gespannt.


Gestern musste ich nach der Arbeit noch eine Stunde auf meinen Freund warten bis der Feierabend hatte. Und was macht man in einem Shoppingcenter, wenn man warten muss? Genau, man guckt in der Buchhandlung vorbei.
Gleich beim Eingang hat mich dann wieder der Tisch mit den Mängelexemplaren und der Hinweis "Nimm 4, zahl 3" magisch angezogen.
Leider waren die Bücher schon ziemlich aussortiert, somit war es gar nicht so leicht 4 passende Bücher zu finden.
Mit Wintermärchen von Mark Helprin ist ein Buch von meiner Wunschliste mitgewandert. Hat jemand von euch den Film dazu schon gesehen?
Die Rosenkriege - Sturmvogel ist ein Historienschmöker, der, wie ich gerade gesehen habe, der erste Teil einer Reihe ist.
Von Marc Levy wollte ich schon länger mal etwas lesen und da hat es ja gut gepasst, dass ich Die zwei Leben der Alice Pendelbury entdeckt habe.
Und natürlich musste auch ein Fantasy-Buch einziehen, und zwar Flügel aus Asche von Kaja Evert.




Wie ihr seht, ist eine ziemlich bunte Mischung zusammengekommen und ich freue mich auf jedes einzelne Buch.
Meine Drachenmond-Bestellung ist bei mir noch nicht eingetroffen. Eins der Bücher wird nämlich von der Autorin persönlich signiert und somit dauert es noch etwas, bis die Bücher bei mir eintrudeln. Da ich aber signierte Bücher über alles liebe, warte ich da sehr gerne etwas länger. :)

Dienstag, 26. Juli 2016

Rezension: Seelenaura



Titel: Seelenaura

Autorin: Ela Feyh

ASIN: B01HC0WC5Q

Seiten: 473

E-Book





Seelenaura ist der zweite Teil der Nephylen-Reihe.

Inhalt:
Endlich hat Lucy ihre Hexenkräfte akzeptiert, aber sie bereiten ihr nichts als Ärger. Hexenjäger schicken regelmäßig Todesdrohungen und lauern ihr ständig auf. Selbst vor Aaron und ihren Freunden machen diese finsteren Menschen nicht halt. Als Lucy dann in einer dunklen Gasse angegriffen wird, kann sie sich nur mit Mühe und Not durch ihre Magie befreien.
Doch plötzlich machen sich ihre Kräfte selbstständig. Ihre bloße Aura verbrennt bereits unabsichtlich Zauber und dann sprengt sie auch noch beinahe die Küche in die Luft. Verzweifelt wendet sie sich an ihre sonst allwissende Tante, sie kann ihr diesmal jedoch nicht helfen.
Lucy wird in eine Spezial-Klinik überwiesen, aber diese erweist sich als das reinste Horrorkabinett …

Quelle: Ela Feyh


Meine Meinung:
Seelenaura schließt sich nahtlos an den ersten Band Feuerhelix an und ich hatte somit überhaupt keine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Die Geschehnisse aus der ersten Geschichte waren sofort wieder präsent und durch kleine Erinnerungsfetzen, die immer mal wieder eingestreut wurden, fiel mir das noch viel leichter.

In Seelenaura steckt Lucy ziemlich in der Klemme, denn zum einen lauern ihr ständig Menschen auf und zum anderen spielen ihre Hexenkräfte verrückt. Mithilfe ihrer Freunde versucht sie herauszufinden, was mit ihr los ist, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt und es scheint so, wie wenn jemand gar nicht will, dass Lucy wieder normal wird.

Aufgrund des einfachen, aber doch detaillierten Schreibstils flogen die Seiten nur so dahin. Die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und auch von den Personen hatte ich ein klares Bild im Kopf. Lucy ist eine sehr sympathische Hauptperson, obwohl ich sie manchmal aufgrund ihrer Naivität und ihrer Fähigkeit, sich ständig in schwierige Situation zu bringen, einfach nur schütteln wollte, damit sie mal etwas mehr Vernunft annimmt. Aber gerade das hat sie für mich zu einer authentischen Figur gemacht, mit der ich mitfühlen konnte.
Auch die anderen Personen sind vielschichtig charakterisiert und im zweiten Band lernt man sie noch viel besser kennen. Wie zum Beispiel Eva, die zwar ein bisschen grob scheint, aber doch ein gutes Herz hat oder Alina, die mit jedem mitfühlt und ihre Hilfe anbietet. Und nicht zu vergessen Aaron, der mich ja im ersten Band nicht so ganz von sich überzeugen konnte.

Da die Geschichte für mich ziemlich unvorhersehbar war, war auch die Spannung die ganze Zeit über erhalten. Es werden ziemlich viele neue Geheimnisse angedeutet, die leider in einem offenen Ende gipfeln, das in mir sofort den Wunsch nach dem nächsten Band geschürt hat.


Fazit:
Ein wirklich gelungener zweiter Band der Nephylen-Reihe mit sehr authentischen und sympathischen Protagonisten, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind und einer unvorhersehbaren Geschichte, die mit vielen Wendungen eine konstante Spannung hält.
Lucy, die Hauptperson hat mich zwar manchmal etwas zur Weißglut getrieben, aber ich kann es trotzdem gar nicht erwarten, bis ein weiterer Band erscheint.


Bewertung:


Vielen lieben Dank an Ela Feyh für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Reiheninformation:
1. Feuerhelix
2. Seelenaura

Samstag, 16. Juli 2016

Katzengeflüster: Englische Bücher



Hallo, liebe Leser!

Ich überlege schon ziemlich lange, ob ich mich nicht mal an englische Bücher ran trauen soll. Zwar hatte ich insgesamt 9 Jahre in der Schule Englisch, aber seit meiner Matura habe ich abgesehen von ein paar Forschungstexten nichts mehr mit dieser Sprache am Hut. Da Englisch aber doch auch im Job wichtig ist und ich es sehr schade finde, wenn meine Sprachkenntnisse einfach so einschlafen, will ich sie doch etwas aufbessern.
Und mit was würde dies besser funktionieren als mit dem Lieblingshobby Lesen?

Die Frage, die sich mir dabei aber stellt, ist, wie soll ich anfangen?
Soll ich Bücher lesen, die ich schon kenne, damit ich einen leichteren Einstieg habe? Ich denke da z.B. an Harry Potter, Tribute von Panem oder so etwas in der Art.
Oder soll ich mich doch gleich an neue Geschichten wagen, die ich noch gar nicht kenne? Schließlich kann ich somit auch in fremde Welten abtauchen und neue Autoren kennenlernen.
Bis jetzt habe ich nämlich privat nur ein englisches Buch gelesen und das war vor ca. 8 Jahren. Damals war dies ein Thriller, der nur ca. 150 Seiten hatte. Also auch nicht recht anspruchsvoll.
Reizen würden mich eigentlich auch typisch englische Klassiker, wie Jane Austen, Charles Dickens, Sir Walter Scott usw. Denn englische Klassiker interessieren mich irgendwie viel mehr, als die deutschen, die ich im Studium lesen muss :D

Wie ihr seht, bin ich also ziemlich unentschlossen, was dieses Thema anbelangt. Deswegen auch die Fragen an euch:
Habt ihr selbst schon mal überlegt, mehr englische Bücher zu lesen?
Wenn ja, habt ihr schon damit begonnen und wie habt ihr angefangen?
Wenn ihr schon englische Bücher lest, könnt ihr mir etwas empfehlen?

Ich bin sehr auf eure Antworten und Tipps gespannt! :)

Dienstag, 5. Juli 2016

Rezension: Die Steinheilerin



Titel: Die Steinheilerin

Autorin: Elke Thomazo

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-95991-444-4

Seiten: 348

Softcover



Inhalt:
Freising im Jahr 1590. Eine Hexenverfolgungswelle versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und macht auch vor der jungen Heilerin Gret nicht halt. Mit den wertvollen Heilsteinen ihrer Lehrmeisterin im Gepäck, entrinnt das Mädchen nur knapp einer Gefangennahme. Sie flieht mit ihrem Freund Jacob und gerät dabei in die Fänge von Wegelagerern. Dann heftet sich auch noch ein rachsüchtiger Kaufmannssohn an ihre Fersen. Doch Gret trotzt auf ihrer abenteuerlichen Flucht ins Ungewisse allen Widrigkeiten und findet ihren Weg.

Quelle: Drachenmond


Meine Meinung:
In Die Steinheilerin begleiten wir die junge Gret, die in der Stadt Freising lebt und unbedingt Heilerin werden will, genau wie ihr Vorbild Brigitta. Doch leider muss sie sehr bald feststellen, dass die anderen Bewohner ihrer Stadt, Brigitta und ihr nicht wohlgesonnen sind.
Wir befinden uns hier also direkt in der Zeit der Hexenverfolgungen, ein wirklich spannendes Thema für einen historischen Roman.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir deshalb gut gelungen, da ich Romane mit dem Thema Hexenverfolgung gerne lese. Die Wortauswahl hat die Autorin der damaligen Zeit angepasst, es finden sich also keine störenden modernen Wörter. Leider hatte ich etwas Probleme mit dem ziemlich einfachen Schreibstil, der in mir oft den Gedanken aufwarf, dass dieses Buch eher für Jüngere geschrieben wurde, was aber nicht ganz zu dem Thema passte. Auch die Emotionen blieben für mich am Beginn etwas auf der Strecke.
Zum Glück änderte sich dieser Eindruck ab der Hälfte des Buches und ich konnte wirklich in die Geschichte eintauchen.

Gret habe ich eigentlich von Anfang an ins Herz geschlossen. Es war so erfrischend, endlich mal eine Hauptprotagonistin zu finden, die sich ihrem Alter passend verhält, was ich gerade in der derzeitigen Jugendliteratur etwas bemängle. Anlässlich der Zeit, in der das Ganze spielt, ist es natürlich klar, dass sie noch nicht über ein umfangreiches Wissen und Erfahrungen verfügt und deshalb ein bisschen naiv ist. Trotzdem macht sie in der Geschichte auch eine Entwicklung durch. Bei einigen Entscheidungen konnte ich aber nur den Kopf schütteln, aber sie hat sich nicht wider ihrer Persönlichkeit verhalten, somit hat das gut zusammengepasst, auch wenn es nicht immer vernünftig war.
Mit Brigitta, Grets Lehrerin, hingegen wurde ich nicht ganz warm. Sie war mir etwas zu belehrend zu Gret und ihre aufmüpfige Einstellung hat mir etwas widerstrebt. Im Gegensatz dazu war mir Jacob von Anfang an sympathisch. Gret hätte sich keinen besseren Weggefährten aussuchen können.

Das Thema der „Heilsteine“ ist leider etwas im Handlungsverlauf verloren gegangen. Ich ging aufgrund des Titels mit der Erwartung an das Buch, dass dieses Thema doch eine wichtige Rolle spielen wird und ich einiges dazu lernen werde. Dies war dann aber doch nicht so.
Die Spannung hingegen kommt nicht zu kurz und die Autorin konnte mich am Ende mit einer unerwarteten Wendung überraschen. Das Ende lässt auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen.


Fazit:
Die Steinheilerin ist ein historischer Roman, der mich erst ab der Hälfte mitreißen konnte.
Er überzeugt mit einer zwar naiven, aber herzlichen Hauptprotagonistin, die das Wohl ihrer Mitmenschen oft über ihr eigenes stellt und somit in Schwierigkeiten gerät. Eine dramatische Flucht und treue Weggefährten runden die ganze Geschichte ab.
Aufgrund des einfachen Schreibstils und die zu Beginn für mich fehlenden Emotionen kann ich dem Buch aber nur 3,5 Katzen geben.


Bewertung:


Vielen lieben Dank an den Drachenmond Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!