Freitag, 26. Februar 2016

Rezension: Die Schattenkriegerhexe


Titel: Die Schattenkriegerhexe

Autorin: J. T. Sabo

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-95991-033-0

Seiten: 196

Softcover






Inhalt:
Was, wenn man zu dem werden muss, was man hasst, um die zu retten, die man liebt?

Innerhalb kürzester Zeit fallen mehrere Hexen Vampirangriffen zum Opfer. Die Schattenkriegerhexe Jowna begibt sich auf die Jagd nach den Tätern, dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung. Den Vampiren ist es gelungen, aus den Hexen Hybriden zu erschaffen, deren magische Kräfte sich nach der Wandlung um ein Vielfaches verstärken.
Jowna erhält unerwartet Hilfe von dem charismatischen Jäger Connlan. Vom ersten Moment an funkt es heftig zwischen ihnen, doch er verbirgt etwas vor ihr.
Dann entpuppt sich ausgerechnet Connlans Geheimnis als Schlüssel zum Erfolg gegen die übermächtigen Hybriden. Und plötzlich steht Jowna vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

Quelle: Drachenmond


Meine Meinung:
Alleine der Klappentext und das Cover haben mich bei diesem Buch sofort angesprochen. Bis jetzt habe ich nämlich noch keine Geschichte über Hybride gelesen und war deswegen wirklich sehr gespannt auf Die Schattenkriegerhexe.

Die Geschichte beginnt mit einem Sprung in die Vergangenheit. Dabei erfährt man gleich einiges über den männlichen Protagonisten Connlan und entdeckt auch sofort eines seiner Geheimnisse. Im nächsten Kapitel findet sich der Leser im Jahre 2015 wieder und lernt die weibliche Hauptperson Jowna kennen. Ich war positiv überrascht, dass die Geschichte in Deutschland spielt und nicht wie sonst in Amerika oder England.

Normalerweise bin ich bei Vampiren etwas skeptisch, da man oft auf Neuinterpretationen des Mythos Vampir stößt. Doch in Die Schattenkriegerhexe trifft man auf Blutsauger, so wie sie sein sollten. Blutgierig, rachsüchtig und mit schnellen Reflexen. Auch bei den Hexen hat sich die Autorin auf eine traditionelle Ebene begeben und keine neuartigen Elemente miteinfließen lassen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Trotzdem war es auf keinen Fall langweilig oder altmodisch. Ganz im Gegenteil. Gerade mit der Idee der Hybriden und des Schattenkriegers brachte die Autorin neue und spannende Aspekte mit ein.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jowna und Connlan erzählt, was ich sehr passend fand, da doch beide im Mittelpunkt standen.
Somit konnte ich mich von Anfang an in die Protagonisten hineinversetzen, die mich mit ihrer ganzen Art und dem Hang zu Streitereien doch öfters zum Schmunzeln gebracht haben.

Auch den Schreibstil fand ich richtig gut. Ich hatte angesichts der geringen Seitenanzahl etwas Angst, dass zu viel Handlung in die paar Seiten gequetscht wird. Der Geschichte hätten ein paar Seiten mehr gut getan, denn gerade bei den Protagonisten wären mir etwas mehr Informationen lieber gewesen. Außerdem wurden einige Dinge angesprochen, die dann nicht weiter ausgeführt wurden und mich somit etwas fragend zurückgelassen haben.
Die Autorin hat es aber dennoch geschafft, eine spannende Story mit vielen Hintergründen in diese knapp 200 Seiten zu packen.
Das Ende hat mich richtig gefesselt, so dass ich die letzten 60 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Zwar waren einige kleine Sachen vorhersehbar, aber die Autorin konnte mich auch überraschen.


Fazit:
In Die Schattenkriegerhexe findet man eine Geschichte rund um Vampire und Hexen, die Neues und Altes verbindet. Mit Protagonisten, bei denen die Funken fast sichtbar sprühen, und einem tollen Schreibstil hat mich die Autorin in den Bann ihres Romans gezogen.

Einen kleinen Abzug gibt es für die geringe Seitenanzahl und die damit verbundenen nicht ganz so ausgereiften Szenen. Ich hätte sehr gerne noch mehr über Jowna und Connlan gelesen.


Bewertung:


Vielen lieben Dank an den Drachenmond Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Dienstag, 23. Februar 2016

Wunschzettelalarm #5: Landsby



Hallo, ihr Lieben!

An diesem Dienstag habe ich keinen Beitrag zu "Gemeinsam Lesen" für euch, da ich gerade nichts lese. Am Sonntagabend habe ich Stunde der Drachen - Der Pfad des Blutes ausgelesen und da ich auf zwei Rezensionsexemplare warte, will ich mit nichts Neuem anfangen. Das fällt mir zwar ziemlich schwer, aber ich freue mich schon so auf die zwei Bücher, die ich bekomme.
Dafür zeige ich euch heute wieder mal ein Buch von meinem Wunschzettel.
Von Christine Millman habe ich Anfang 2015 Ellin gelesen und die Geschichte hat mich nach ein paar Anfangsschwierigkeiten total in ihren Bann gezogen. Es ist wieder mal eines dieser Bücher, wo man sich eine Fortsetzung wünscht, obwohl man weiß, dass es wohl nie eine geben wird.
Aber auch das Buch, das ich euch heute vorstelle, klingt sehr vielversprechend.



Die achtzehnjährige Jule gehört zu den wenigen fruchtbaren Frauen in der streng von der Außenwelt abgeschotteten Kolonie. Eigentlich ein Glücksfall, denn nun darf sie an dem von der Regierung entwickelten Reproduktionsprogramm teilnehmen, das ihr Ansehen und Reichtum verspricht. Doch Jule ist alles andere als glücklich. Sie will sich keinem Programm beugen, das sie zwingt, Kinder zu gebären, die ihr gleich nach der Geburt genommen werden.
Als sie dennoch teilnehmen muss, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Probandinnen benehmen sich komisch. Und was geschieht mit den Säuglingen? Heimlich beginnt sie, nach Antworten zu suchen und findet eine grausige Wahrheit, die ihr nur eine Wahl lässt: Sie muss aus der Kolonie fliehen.
Doch die Außenwelt ist tödlich. Vor allem wegen der Mutanten, von denen es heißt, sie wären wild und gefährlich. Und ausgerechnet einer Gruppe von ihnen, angeführt von dem geheimnisvollen Galen, fällt sie in die Hände ...


Eckdaten:
Titel: Landsby
Autor: Christine Millman
ISBN: 978-1499275162
Format: Taschenbuch

Sonntag, 21. Februar 2016

Buchiger Kurzurlaub

Schönen Sonntag, meine lieben Leser!

Nach einer langen Autofahrt durch einen andauernden Regen und Schneesturm sind wir wieder gut in Österreich angekommen.
Ich möchte euch doch ein bisschen über den Kurzurlaub berichten. Dabei zeige ich euch aber keine Fotos von Berlin, denn da wir nur aufgrund einer Familienfeier dorthin gefahren sind und ich schließlich schon das 8. Mal dort war, stehen keine Sightseeingtouren mehr auf unserem Plan.
Dafür habe ich aber die paar Tage und den kleinen Steuerunterschied zwischen Deutschland und Österreich ausgenutzt und jede Menge Bücher gekauft.
Eigentlich wollte ich das Geld ja für Leipzig sparen, da ich dort sicher wieder viele Bücher kaufen werde, aber ich konnte halt einfach nicht widerstehen.

Am Mittwoch waren wir im Alexa, dem großen Einkaufscenter am Alexanderplatz. Natürlich musste ich dort auch den Thalia besuchen. Die Fantasy-Abteilung konnte mich zwar nicht überraschen, trotzdem habe ich ein Buch mitgenommen, und zwar Die Königin der Schatten von Erika Johansen. Das Buch liegt nach dem Lesen der Leseprobe schon länger auf meinem Wunschzettel und jetzt habe ich es auch im Regal stehen :D


Dank Wlan im Hotel konnte ich doch ab und zu mal meine E-Mails checken und auch die Neuigkeiten auf Facebook lesen. Zum Glück, denn sonst hätte ich eine ganz wichtige Neuigkeit verpasst.
Seit Donnerstag gibt es erstmals die Drachenmond-Bücher in einer Buchhandlung zu kaufen, nämlich in der Ludwig Buchhandlung am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Für mich war natürlich sofort klar, dass ich da hin muss, um mir das persönlich anzusehen.

So sah das ganze dort dann aus und ich habe mich riesig darüber gefreut, dass diese tollen Bücher nun auch endlich in einer Buchhandlung erhältlich sind.
Ich, als bekennender Drachenmond-Fan, musste das ganze ja auch gleich unterstützen und habe mir zwei Bücher gekauft: Arya & Finn - Im Sonnenlicht von Lisa Rosenbecker und Die dreizehnte Fee - Erwachen von Julia Adrian. Coherent von Laura Newman habe ich dann auch noch von meinem Freund geschenkt bekommen.

Als wir die Buchhandlung verlassen wollten, bin ich dann sogar noch von dem Besitzer der Buchhandlung angesprochen worden, ob ich den Drachenmond Verlag schon vorher kannte, da er die Bücher ja erst seit einem Tag im Sortiment hat. Nach einem kurzen Gespräch habe ich die Buchhandlung mit einem glücklichen Gefühl und tollen neuen Büchern verlassen.
Also an alle, die in Berlin wohnen oder sich dort in nächster Zeit aufhalten: Ihr wisst ja nun, wo ihr diese tollen Bücher bekommt :)

Danach waren wir auch noch im Einkaufscenter "Das Schloss" am Rathaus Steglitz. Eigentlich wollte ich ja keine Bücher mehr kaufen. Aber es kommt doch immer anders als gedacht.
Als ich am Eingang vorm Thalia einen großen Wühltisch mit Mängelexemplaren, die alle nur 1,50€ kosten, stehen sah, musste ich doch etwas durchstöbern. Und somit sind wieder zwei Bücher in meine Tasche gewandert: Die Achse meiner Welt von Dani Atkins und Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern.


Ihr könnt euch also sicher gut vorstellen, dass ich sehr froh war, dass wir mit dem Auto in Berlin waren (was bei der Hinfahrt eine richtige Tortur war, da wir in den Feierabendverkehr gerieten. Plötzlich gingen dann auch alle Ampeln aus und die Polizei sperrte die Straße vor uns aufgrund des Besuches des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu). Aber bei der Heimreise konnte ich die ganzen Bücher sicher im Auto verstauen und musste sie nicht mehr bis zu einem Bahnhof schleppen.

So, das war es auch schon von meinem Kurzbesuch in Berlin. Ich werde mich jetzt mal dem Programm der Leipziger Buchmesse widmen und die wichtigsten Termine raussuchen.
Habt ihr euch das Programm schon angesehen? Gibt es Termine, die ihr mir empfehlen könnt und die ihr euch auf keinen Fall entgehen lässt?
Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare und wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Montag, 15. Februar 2016

Kurzurlaub Berlin

Hallo ihr Lieben,

ich bin gemeinsam mit meinem Freund ab morgen bis Samstag in Berlin.
Somit gibt es diese Tage auch kein Lebenszeichen von mir. Ich hoffe, dass ich aber schon am Sonntag wieder für euch da bin.

Bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne lesereiche Woche! :)

Donnerstag, 11. Februar 2016

Katzengeflüster: Spar-Challenge und SuB-Glas



Hallo, meine lieben Leser!

Vielleicht kennt ihr ja das Phänomen, das kurz vor dem Jahreswechsel unzählige Challenges aus dem Bloggerboden wachsen.
Ich habe selbst vor einige Jahren sehr gerne an diesen Challenges teilgenommen, bis ich mir zu viel Druck gemacht habe, um alle Aufgaben zu bewältigen.
Deshalb habe ich beschlossen, dass ich daran nicht mehr teilnehme.
Im Gegenzug habe ich mir etwas anderes überlegt. Vielleicht kennt ihr diese Aktionen ja schon von anderen Blogs, denn neu sind sie nicht.



Spar-Challenge:
Schon 2013 habe ich damit angefangen, aber seitdem wieder pausiert. Für jedes gelesene Buch gingen 50cent in mein „Buchschwein“ (sehr kreativer Name, ich weiß :-D).
Damals sind somit 27€ zusammengekommen und davon habe ich mir neue Bücher gekauft.

Letztes Jahr im September habe ich wieder damit angefangen. Nun aber mit 1€ pro Buch. Wie lange ich diese Aktion dieses Mal laufen lasse, weiß ich noch gar nicht. Aber sicher mal bis Ende des Jahres.
Ich freue mich schon jetzt darauf, mir von dem gesparten Geld etwas Neues für mein Bücherregal zu kaufen.

SuB-Glas:
Am Wochenende habe ich mir nun mein eigenes SuB-Glas gebastelt.
Mein SuB ist zwar relativ klein, aber trotzdem wollte ich das ausprobieren. Mein Problem ist nämlich, dass viele Bücher auf dem SuB liegen, die eigentlich so gar nicht meins sind. Entweder habe ich diese geschenkt bekommen oder mir mal selber als Mängelexemplar gekauft.
Ich weiß, dass viele dem Motto Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher unterstehen, was ich auch teilweise unterschreibe. Trotzdem möchte ich diesen Büchern eine Chance geben, wenn ich sie schon im Regal stehen habe.
Deswegen wurde mein SuB-Glas ins Leben gerufen. Wenn eins dieser Bücher gezogen wird, dann lese ich das nun endlich. Sonst würden die noch in 5 Jahren im Regal versauern.
Außerdem weiß ich auch oft nicht, was ich als nächstes lesen soll und dieses Problem wird mit dem SuB-Glas auch umgangen.
Ich mache mir da aber keinen Stress. Wenn ich gerade Lust auf ein bestimmtes Buch habe, wird natürlich das gelesen. Denn Druck mache ich mir beim Lesen keinen mehr. ;-)

Wie sieht es bei euch aus? Nehmt ihr an vielen Challenges teil oder macht ihr euch damit auch zu viel Druck, so wie ich? Und habt ihr eventuell auch ein SuB-Glas oder eine Spar-Challenge?

Ich bin auf eure Antworten gespannt und wünsche euch noch einen schönen Tag :-)

Dienstag, 9. Februar 2016

Gemeinsam Lesen #5: Stunde der Drachen - Der Pfad des Blutes



Schönen Dienstag, meine Lieben!

Es ist wieder Zeit für die Aktion Gemeinsam Lesen
Die Aktion findet bei Steffi und Nadja von Schlunzen-Bücher statt.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich bin mittlerweile mit dem ersten Teil der Trilogie fertig und musste sofort mit Band zwei anfangen. Bei "Stunde der Drachen - Der Pfad des Blutes" bin ich nun bei 20%.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Es war kein Vogelgezwitscher, das sie aus dem Schlaf riss, sondern der Schrei einer Krähe.




3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Erst letzte Woche habe ich ein bisschen rum gemeckert, dass ich eine kleine Leseflaute habe. Dies hat sich aber gleich gelegt, denn als ich wieder zum Lesen angefangen habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Deswegen musste ich mir auch gleich den zweiten Teil der Trilogie kaufen und beginnen. Ich bin zwar noch nicht ganz so weit, aber bis jetzt gefällt mir die Geschichte auch wieder sehr gut, denn es ging nahtlos weiter. Langsam kommen auch immer mehr Fantasy-Elemente vor, die ich im ersten Teil etwas vermisst habe.

4. Kommst / Kamst du über die Karnevalstage viel zum Lesen, oder hast du lieber eine Runde gefeiert? :)
Da es hier bei uns gar nicht so üblich ist, Fasching zu feiern und ich auch niemand bin, der gerne feiert, hätte ich eigentlich genug Zeit zum Lesen. Leider habe ich jetzt viel für die Uni zu tun und dies hält mich nun wieder etwas davon ab.

Sonntag, 7. Februar 2016

Rezension: Feenglut


Titel: Feenglut

Autorin: Sandra Bäumler

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-931989-71-2

Seiten: 384

Softcover






Inhalt:
Die Schwertkämpferin Kayla führt ein entbehrungsreiches, aber freies Leben. Zusammen mit ihrer Schwester Naias zieht sie von Arena zu Arena, um ihrer beider Lebensunterhalt zu bestreiten.
Während die eine Schwester eine außergewöhnliche Kriegerin ist, vermag die andere durch Magie zu heilen. Naias Gabe muss jedoch ein Geheimnis bleiben.
Als Kayla in der Arena von Ro’an zu ihrem bisher schwersten Kampf antritt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Naias gerät in Gefahr und Kayla verliert ihre Freiheit. Doch welche Rolle spielt der geheimnisvolle Krieger, dem sie während der Kämpfe in Ro’an immer wieder begegnet?

Quelle: Drachenmond


Meine Meinung:
Zuerst einmal möchte ich noch einmal auf das tolle Cover eingehen. Schon als ich es das erste Mal gesehen habe, hat es mir richtig gut gefallen. Aber erst nach dem Lesen weiß ich, wie passend es auch ist. Leider passiert es ja viel zu oft, dass die Cover überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun haben. Hier stimmt es aber 100%ig.

Der Prolog erzählt eine Legende, die erst am Schluss der Geschichte an Bedeutsamkeit gewinnt und gleich am Anfang einen mystischen Hauch über das Buch legt.
Leider habe ich mir am Beginn eher schwer getan in die Geschichte einzutauchen. Als Leser begleitet man Kayla, die aus der Ich-Perspektive erzählt. Normalerweise bin ich ja ein riesiger Fan dieser Erzählperspektive, aber dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass ein personaler Erzähler mehr Sinn gemacht hätte.

Auch mit dem Schreibstil bin ich am Anfang nicht warm geworden, da mir viele Wortwiederholungen aufgefallen sind und ich es sehr schade fand, dass die Autorin hier das Wortspektrum nicht ganz ausgeschöpft hat. Dies bessert sich im Laufe der Geschichte aber. An sich schreibt die Autorin nämlich doch sehr detailgetreu und kann die Landschaften und Orte gut beschreiben.
Einige Handlungsstränge hat sie außerordentlich lange beschrieben, dies hat mich aber keineswegs gelangweilt. Aber im Rückblick hätte ich mir gewünscht, dass sie die Prioritäten anders gesetzt hätte. Denn vor allem der Schluss kam mir viel zu kurz.

Ich war zu Beginn etwas genervt von Kayla, die mir ständig wütend vorkam und immer ihre Kampfeslust verspürt hat. Natürlich muss man auch die Vergangenheit der Protagonisten miteinbeziehen. Kayla hat schon sehr früh die Verantwortung für ihre kleine Schwester Naias übernehmen und ihren Lebensunterhalt mit Kämpfen verdienen müssen. Dass man da sehr vorsichtig wird und keinem vertraut, verstehe ich natürlich. Trotzdem konnte ich mich erst im Laufe der Geschichte mit ihr anfreunden.
Die Protagonisten schienen mir allgemein etwas wankelmütig. Sie haben oft ihre Meinungen geändert und nicht ihren eigentlichen Standpunkt vertreten. Durch die Ich-Perspektive von Kayla hat man auch sehr wenig über die anderen Figuren erfahren, was ich etwas schade fand. Denn gerade Naias wäre eine wirklich interessante Persönlichkeit. Wie schon geschrieben, wäre da eventuell eine personale Erzählperspektive passender gewesen.
Die Liebesgeschichten in der Geschichte gingen mir alle viel zu schnell und teilweise habe ich mich auch ein bisschen geärgert darüber.

Trotz allem besticht dieser Roman mit einer außergewöhnlichen Grundgeschichte. Es werden neue Phantasiewesen eingeführt, was ich immer sehr positiv finde, und auch die Welt, in der die Handlung spielt, ist wirklich interessant. Darüber hätte ich gerne noch viel mehr erfahren. Im Allgemeinen denke ich, dass der Geschichte ein paar hundert Seiten mehr sicher gut getan hätten.
Das Ende ging mir nämlich viel zu schnell, obwohl es doch passend war, wie die Autorin die Geschichte enden lassen hat.


Fazit:
In Feenglut findet sich eine spannende Geschichte mit innovativen Phantasiewesen und einer interessant gestalteten Welt. Leider gefiel mir die Umsetzung nicht ganz so gut. Die Prioritäten der Handlungsstränge waren meiner Meinung nach etwas falsch gesetzt und es wurde zu viel in die knapp 380 Seiten gepresst.
Sehr schade, da die Geschichte wirklich Potential hat.


Bewertung:


Dienstag, 2. Februar 2016

Gemeinsam Lesen #4: Stunde der Drachen - Zwischen den Welten



Schönen Dienstag, meine Lieben!

Es ist wieder Zeit für die Aktion Gemeinsam Lesen
Die Aktion findet bei Steffi und Nadja von Schlunzen-Bücher statt.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese immer noch, genau wie letzte Woche, Stunde der Drachen - Zwischen den Welten von Ewa Aukett. Mittlerweile bin ich bei 35%. Leider habe ich derzeit eine kleine Leseflaute und hänge nun an diesem Buch, obwohl es gar nicht mal so schlecht ist.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Lee war ein paar Schritte in das Schlafzimmer gestolpert und stand nun mit starrem Rücken vor dem großen Bett.



3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Obwohl ich normalerweise ein großer Fan der Ich-Perspektive bin, finde ich es bei dieser Geschichte mal wieder sehr erfrischend die Handlung aus der 3. Person zu erleben und das nicht nur aus der Sicht von Lee, sondern auch von anderen Protagonisten. So kann man auch die Gedanken und Handlungsweisen der anderen Personen gut nachvollziehen.
Etwas Probleme habe ich mit der Sprunghaftigkeit der beiden Hauptprotagonisten Lee und Royce, aber das kann sich ja noch ergeben. Ich habe ja noch viel vor mir ;)

4. Hat sich dein bevorzugtes Genre im Laufe deines "Lese-Lebens" schon mal (oder mehrfach) verändert?
Ich lese schon seit ich ein kleines Kind war hauptsächlich phantastische Romane. Angefangen natürlich bei Harry Potter, aber auch sonst habe ich mich immer zu phantastischer Literatur hingezogen gefühlt. In der Hauptschule hatte ich eine tolle Deutschlehrerin, die die Bibliothek geführt hat, und mich somit immer mit tollen Lesestoff versorgt hat. Wenn ich bestimmte Wünsche hatte, hat sie diese Bücher auch extra für mich angekauft. Somit hatte ich immer genug zum Lesen ;)
In meiner Teenager-Zeit habe ich auch sehr gerne Problembücher und diese typischen Liebesgeschichten für Teenies gelesen. Dies hat sich wohl zu den paar Liebesromanen, die ich ab und zu lese, erweitert. Am Ende der Hauptschulzeit (also so mit 13/14) habe ich mich dann auch schon mit historischen Romanen befasst, die ich auch heute noch gerne lese.
Also wirklich geändert hat sich bei mir nichts :D

Montag, 1. Februar 2016

Österreichische Buchblogs

Hallo, ihr Lieben!

Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, wie viele tolle Buchblogs aus Österreich es überhaupt gibt.
Da wir natürlich nie eine so große Anzahl wie in Deutschland erreichen, ist es uns ein großes Anliegen uns gegenseitig zu vernetzen.
Deswegen findet ihr hier nun eine Übersicht über die österreichischen Buchblogger. Diese Übersicht findet ihr auch oben als Seite verlinkt.
Viel Spaß beim Stöbern!


Wien:
- Sarah von Büchermops
- Martina von Bookaholics
- Anja von Schreibwahnsinn
- Susanne von Schnulzen & Schwerter
- Nina von Nothing but N9erz
- Katharina von Lady Moonlights Bücherecke
- Christina von Traumzirkus
- Salti von Traumland
- Sabrina von Fantasy Books

Burgenland:


Niederösterreich:
- Lyne von Lyne's Books
- Nina von Book Blossom
- Gaby von Escape into dreams
- Nicole von Zeit für neue Genres
- Martina von Martinas Buchwelten

Oberösterreich:
- Janine von Jeanne D'Arc Bücherblog
- Silke von Book Cats
- Georgina von Books for life - Lesewütige Hobbyrezensentin

Salzburg:
- Sandra von Nana - What else?
- Misty von Friedhof der vergessenen Bücher
- Sabrina von Sabz Books
- Stephanie von Beauty Books

Steiermark:
- Nicole von Nicole liest
- Erika von Du kannst mit Büchern leben
- Jasmin von Meine Lieblingsbücher

Kärnten:
- Yvonne von Privatkino
- Doris von To catch a falling book

Tirol:
- Marie von Marie's Salon du Livre

Vorarlberg:
- Sarah von Sind wir nicht alle ein bisschen Rawr?!