Montag, 24. Oktober 2016

Katzengeflüster: Bücher abbrechen oder durchhalten?



Schönen Abend, meine lieben Leser!

Ich lese ja gerade "Die Traumknüpfer" von Carolin Wahl und ich weiß nicht, ob es an der Geschichte liegt oder an mir, aber ich komme irgendwie überhaupt nicht rein. Zwar habe ich schon knapp die Hälfte (300 Seiten) gelesen, aber richtig packen konnte es mich noch nicht. Ich habe mich richtig darauf gefreut, nach langem wieder etwas in Richtung High-Fantasy zu lesen, aber es scheint wohl nicht das Passende für mich zu sein.
Ich frage mich dann immer, ob vielleicht gerade nicht der richtige Zeitpunkt für das Buch ist oder ob mir wirklich die Geschichte selbst nicht zusagt. Eigentlich finde ich nämlich die Grundidee ziemlich interessant, aber ich komme nicht richtig in die Geschichte hinein.
Da ich aber ein Mensch bin, der jedem Buch eine Chance geben möchte, breche ich einfach ungern ein Buch ab, außer es entspricht gar nicht meinem Genre. Außerdem habe ich ja schon die Hälfte gelesen.
Es gibt ja den Ausspruch Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher und natürlich warten in meinem Bücherregal noch so einige Geschichten, die gelesen werden wollen. Aber ich bringe es nicht übers Herz das Buch abzubrechen.

Wie sieht das denn bei euch aus? Brecht ihr ein Buch sofort ab, wenn es euch nicht überzeugt oder quält ihr euch dann doch durch mit der Hoffnung, dass es vielleicht zum Ende hin noch besser wird?

Wie ihr seht, bin ich also gerade in einer kleinen Zwickmühle und bin gespannt auf eure Meinungen.

Kommentare:

  1. Phuuu... gute Frage. Bis jetzt ging es mir nur mit 2 Büchern so, dass ich sie nach einigen Dutzend Seiten abgebrochen habe, weil sie mich so geekelt bzw. so wenig gefesselt hatten, dass einfach nix mehr ging. :D

    Ansonsten liegt's bei mir auch einfach oft an der eigenen Stimmung, ob mir ein Buch gefällt und was weiter geht oder nicht, weshalb ich manchmal einfach eine kurze Pause einlege, was anderes mache oder lese ... und dann geht's wieder. Ich bin eigentlich keine Abbrecherin, aber Bücher, die sich wie echte Zeitverschwendung anfühlen, die darf man, denke ich, auch schon mal ruhigen Gewissens abbrechen und stattdessen zu einem Buch greifen, das einen richtig packt!

    Schade, dass dich "Die Traumknüpfer" nicht so richtig überzeugt. Aber das nächste Buch wird sicher wieder ein Hit!

    LG, Nana

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    1. Liebe Nana,

      vielen Dank für dein Kommentar. Wie gesagt, breche ich auch extrem ungern Bücher ab.
      Ich bin ja schon am Überlegen, ob ich wirklich nicht erst mal, was anderes lesen soll. Die Frage ist dann natürlich, ob ich in "Die Traumknüpfer" wieder rein komme. Es ist doch ziemlich komplex und wieder von vorne anfangen, ist dann auch etwas langwierig.

      Liebe Grüße,
      Silke

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  2. Hallöchen:)

    Meistens merke ich schon nach wenigen Seiten, ob mir ein Buch zusagt oder nicht. Wenn dem nicht so ist, lege ich es erstmal beiseite und greife Wochen oder Monate später wieder danach. Es kann ja immer mal sein, dass die Umstände es einfach nicht zulassen, dass man sich gleich fallen lassen kann. Wenn ich dann wieder merke, dass das Warten nichts gebracht hat und ich mich nur quäle und mich nicht einmal der Plot reizt, breche ich ab. Wie du schon geschrieben hast "Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher".:)
    Manchmal hilft es mir, bei so einer Flaute einfach zu einem Buch zu greifen, dass mich wieder "hochhebt" was das Lesen angeht. Du wirst selbst merken, wann du die Hoffnung bei einem Buch aufgeben solltest.:D Spätestens, wenn du das Gefühl hast, dass du deine Zeit an dieser Geschichte verschwendest und sie nicht genießen kannst.:)

    beste Grüße,
    Annabel

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    1. Hallo Annabel,

      auch dir vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      Langsam glaube ich, dass es wohl wirklich das Beste ist, wenn ich das Buch mal auf die Seite lege.
      Als nächstes steht eine Anthologie auf dem Leseplan und ich denke, dass mich diese wohl wieder aus der Leseflaute zieht.

      Liebe Grüße,
      Silke

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  3. Also ich bin ja eine rigorose Abbrecherin. Wenn es mich nicht packt, mich berührt oder aber übermäßig eklig wird, dann ab damit. Den meisten Büchern gebe ich aber so um die 100 Seiten Zeit, um mich einzufangen. Es sei denn, sie sind schlecht geschrieben, dann weiß ich schon nach ein paar Seiten, dass es mit mir und dem Buch nix wird.
    Leseflauten stehen dann nochmal auf einem anderen Blatt... manchmal hat man einfach nicht den Kopf frei, zuviel input oder man braucht jetzt gerade in diesem Moment einfach ein anderes Genre/Buch.
    Auch, wenn dein Post schon älter ist, halt die Ohren steif und hoffentlich macht das Lesen wieder Spaß.
    Lg

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  4. P.S. ich glaube Leseflauten sind so ein Bloggersyndrom... die kenne ich auch erst, seitdem regelmäßig was im Netz stehen sollte und Reziexemplare anfallen. Ansonsten liest man eben einfach mal ne Weile nicht, wen juckt's? ;-) Andere Dinge, die ich normalerweise gerne tue, müssen auch mal hinten anstehen. Sei es Sport, Kochen oder anderes!
    Lg

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    1. Hallo Lex,

      vielen Dank für dein Kommentar.
      Meine Leseflaute ist zum Glück wieder vorbei, aber auch erst seit dem ich angefangen habe, Bücher abzubrechen. Eventuell probiere ich es erneut mit den Geschichten, aber wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.
      Bei der Leseflaute als Bloggerphänomen kann ich dir zustimmen. Zwar versuche ich, mir keinen Druck zu machen, was das Lesen angeht, aber trotzdem will ich Bücher zeigen und rezensieren. Früher war es egal, wenn ich mal ein Monat nichts gelesen habe und mich mit etwas anderem beschäftigt habe. Aber trotzdem ist das Bloggen einfach ein schönes Hobby :)

      Liebe Grüße,
      Silke

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