Montag, 9. November 2015

Rezension: Süße österreichische Küche reloaded


Titel: Süße österreichische Küche reloaded

Autor: Bernie Rieder

Verlag: Braumüller

ISBN: 978-3-99100-169-0

Seiten: 280

Hardcover





Inhalt:
Ob fruchtig, schokoladig oder cremig – lassen Sie sich von Bernie Rieder in das süße Universum der österreichischen Küche führen.

Die süße österreichische Küche hat mehr zu bieten als Apfelstrudel und Kaiserschmarren, das zeigt Bernie Rieder eindrucksvoll in seinem neuen Buch.
Neben beliebten Klassikern wie Powidltascherln und Cremeschnitten finden sich süße innovative Kreationen und moderne Variationsmöglichkeiten von allseits bekannten Süßspeisen wie Gelber-Muskateller-Mousse, Milchrahmgugelhupf oder Geeister Vanillekipferl-Kaiserschmarren.
Kreativ interpretiert Bernie Rieder traditionelle süße Gaumenfreuden und folgt dabei auch kulinarischen Trends. Er kreiert etwa Kürbiskernöl-Tiramisu, Gratinierten Faschingskrapfen-Scheiterhaufen sowie Punschkrapferl-Cakepops.
Ein umfassendes Nachschlagewerk für alle Anlässe, für Bäcker und Rührer, für Anfänger gleichwohl wie für Profis.
Ein Muss für alle Naschkatzen!

Quelle: Braumüller


Meine Meinung:
Alleine das Cover zeigt schon, dass es sich hier nicht um ein typisches Backbuch handelt. Ehrlich gesagt, hätte mich das Cover in einer Buchhandlung nicht wirklich angesprochen.
Auch beim Blick ins Inhaltsverzeichnis finden sich nicht die typischen Kapitelaufteilungen. Zwar gibt es Kapitel, wie „Kekse, Kipferl & Pralinen“ oder „Strudel“, aber auch eher uneinheitliche wie „Holunderblüten-Variationen“ oder „Rund um die Marille“. Aber genau diese Einzigartigkeit hat mich sofort überzeugt.

Insgesamt finden sich hier auf 280 Seiten typische Gerichte wie Palatschinken, Milchreis, Guglhupf und Strudel. Aber das Backbuch besticht, wie schon am Titelzusatz „reloaded“ angedeutet, durch innovative Variationen der österreichischen Küche. Dazu gehören Rezepte wie das Faschingskrapfen-Tiramisu oder die Apfelstrudeltarte.
Als „Backbuch“ kann es ja nicht einmal bezeichnet werden, da sich auch, für mich überraschend, Rezepte zu verschiedenen Eiskaffeesorten, sowie zu Marshmallows oder Marmeladen finden.

Außerordentlich loben muss ich auch die Fotos. Es gibt zu so gut wie jedem Rezept ein passendes Foto, die alle sehr liebevoll gestaltet sind und wirklich Lust zum Backen machen.

Die Rezepte sind gut aufgegliedert, obwohl ab und zu bei längeren Zubereitungstexten ein paar Absätze mehr nicht geschadet hätten. Aber die einzelnen Arbeitsschritte finde ich ausreichend und anschaulich erklärt. Ich habe bis jetzt zwei Rezepte aus diesem Buch ausprobiert: den schnellen Nutella-Schokoblechkuchen (S. 232) und die gebackenen Topfenzipf (S. 95).
Bei beiden Rezepten hatte ich überhaupt keine Probleme bei der Zubereitung. Auch die angegebene Backzeit hat total gestimmt, was ich bei einigen anderen Backbüchern schon ziemlich bemängeln muss. Sowohl der Kuchen als auch die Topfenzipf sind sehr gut angekommen und werden sicher noch öfters von mir nachgemacht.

Schneller Nutella-Schokoblechkuchen


Gebackene Topfenzipf


Am Ende des Buches findet sich auch noch für alle Nicht-Österreicher ein Glossar „Österreichisch-Deutsch“, das mich zum Teil etwas zum Schmunzeln brachte.


Fazit:
Ein wirklich tolles „Backbuch“, das sowohl für Einsteiger in die süße österreichische Küche geeignet ist, aber auch für Österreicher, die die typischen Gerichte mal anders servieren wollen.
Es gibt leichte, sowie aufwendige Rezepte, somit ist auch für Anfänger und Fortgeschrittene etwas dabei.
Durch die tolle Aufmachung dieses Buches eignet es sich auch sicher perfekt als Weihnachtsgeschenk.
Ich werde sicher noch viel Freude mit diesem Buch haben und jede Menge ausprobieren.


Bewertung:


Vielen Dank an den Braumüller Verlag und an Vorablesen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

1 Kommentar:

  1. Das Versuchskaninchen9. November 2015 um 20:17

    Das positive Feedback kann ich bezeugen, hat wunderbar geschmeckt!
    Warte jetzt auf die Holunderblüten-Variation ^^

    LG midnightmargarita

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