Freitag, 31. Januar 2014

Rezension: Die Alchimistin


Titel: Die Alchimistin

Autor: Kai Meyer

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-47111-5

Seiten: 510

Broschiert





Inhalt:
Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran.
Als ihr verhasster Vater, ein Alchimist, getötet wird, verliebt sie sich ausgerechnet in seinen Mörder – den mysteriösen Gillian. Gemeinsam geraten die beiden zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Unsterblichen, deren Hass die Jahrhunderte über dauert hat.

Quelle: Heyne


Meine Meinung:
Kai Meyer bezeichnet „Die Alchimistin“ als Familiensaga und genau so beginnt auch das Buch. Die Familie zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Aber es geht in diesem Buch um so viel mehr. Vor allem um Alchimie, aber auch um Liebe, Mord, Verrat und Mysterien.

Mit der Hauptperson Aura musste ich erst warm werden, da sie sehr speziell ist. Doch je mehr Hintergründe ich erfahren habe, umso mehr konnte ich ihr Verhalten nachvollziehen und sie war dann für mich eine interessante Person, mit der ich gerne die Mysterien aufgedeckt habe.
Auch Gillian mochte ich sehr gerne, obwohl er als negative Figur eingeführt wird.
Es kommen in der Geschichte wirklich viele Personen vor, aber da Kai Meyer alle Personen einzigartig ausgestaltet hat, hatte ich überhaupt keine Probleme diese auseinander zu halten.

Was ich bei den Büchern von Kai Meyer einfach so liebe, ist, dass man einfach merkt, wie viel Arbeit er in seine Geschichten steckt. Es geht ja, wie man vom Titel schon erfährt, um Alchemie und eigentlich lese ich in meiner Freizeit nicht Bücher, um mich weiterzubilden. Aber da seine Bücher immer so gut recherchiert sind und auch so viele Hintergrundinfos versteckt sind, weiß ich nach dem Lesen über verschiedene Themen immer mehr als am Anfang.

Der Schreibstil war wie immer toll und die Seiten sind einfach nur so dahin geflogen.
Obwohl ich sagen muss, dass es bei „Die Alchimistin“ wirklich viele Hintergrundinformationen, Verwirrungen und Zusammenhänge gibt, die erst später aufgedeckt werden.
Außerdem schreibt Kai Meyer sehr detailgetreu, was ich total an seinem Schreibstil liebe. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht nicht jedem liegt.

Das Ende ist zwar etwas abgeschlossen, da viele Geheimnisse aufgedeckt worden sind und die Reise auch beendet war, aber ich merkte da schon, dass es mit Aura und Gillian noch nicht vorbei ist.


Fazit:
„Die Alchimistin“ ist der Auftakt einer Trilogie um Alchemie, Liebe und düsteren Geheimnissen. Wer einen phantastischen Roman, der toll recherchiert ist und in dem man viel über Alchemie erfährt, mit vielen Verwirrungen und einer Liebesgeschichte, die sehr speziell ist, aber nicht im Vordergrund steht, lesen will, ist bei diesem Buch total richtig.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Die Alchimistin
2. Die Unsterbliche
3. Die Gebannte

Sonntag, 19. Januar 2014

Rezension: Wild


Titel: Wild

Autorin: Lena Klassen

Verlag: Drachenmond

ISBN: 978-3-931989-79-8

Seiten: 381

Softcover





Inhalt:
Gezähmte Gefühle.
Eine Welt ohne Krankheit und Kummer.
Kein Leid und keine Leidenschaft.

Einmal wöchentlich bekommt jeder in “Neustadt” seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund?
Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der “Neustadt” umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt – und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Quelle: Drachenmond


Meine Meinung:
Als ich angefangen habe zu Lesen, war mein erster Gedanke wirklich erstmal, wie „krank“ diese Geschichte ist.
Dies zeigt die Autorin auch gleich am Anfang sehr gut.
Jeder Mensch bekommt jede Woche seine Glücksdroge und somit hinterfragen sie nichts und ihnen ist auch alles ziemlich egal.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Peas, auch Pi oder Pia genannt, erzählt, die anders ist als die anderen. Sie bekommt zwar auch jede Woche ihre Injektion, aber Pi fühlt sich nicht so glücklich wie die anderen.
Und sie ist auch diejenige, die als erstes merkt, dass die Glücksdroge versagt hat.
Damit nimmt alles seinen Lauf. Zuerst will sie einfach nur die Woche bis zur nächsten Injektion hinter sich bringen, doch dann bemerkt sie, welch wunderbares Gefühl es ist, Gefühle zu haben.

Genau das erzählt Lena Klassen echt toll. Pi hat vorher nie wirklich gefühlt und als ihre Gefühle nun geweckt werden, ist sie am Anfang sehr verwirrt und kann das alles nicht richtig einordnen. Diese Verwirrtheit und das Wecken der Gefühle werden sehr eindringlich geschildert und ich habe mich in Pi toll einfühlen können.

In dem Buch passiert so viel Unvorhergesehenes. Immer wieder dachte ich, dass ich nun weiß, wie es weiter gehen wird, doch die Autorin hat mich jedes Mal wieder überrascht.
Die Charaktere waren alle toll ausgearbeitet und haben auch für viele Überraschungen gesorgt.

Das Ende hätte ich nie so erwartet und hat mich sogar zu Tränen gerührt.


Fazit:
Eine wirklich tolle Dystopie, mit einer Idee, die mir zwar bekannt vorkam, trotzdem ganz anders war, als die Dystopien, die ich bis jetzt gelesen habe.
Wer ein Buch mit einem gefühlvollen Schreibstil, einer starken Hauptperson und vielen spannenden Überraschungen lesen will, ist bei „Wild“ genau richtig.

Das Buch zählt jetzt schon zu meinen Lesehighlights dieses Jahres.


Bewertung:


Freitag, 10. Januar 2014

Rezension: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs


Titel: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Autor: J. R. R. Tolkien

Verlag: Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-93999-6

Seiten: 444

Gebunden





Inhalt:
Die Armeen des dunklen Herrschers Sauron dringen immer weiter vor. Endlich schließen sich Menschen, Zwerge, Elben und Ents zusammen, um gemeinsam in die Schlacht gegen das Böse zu ziehen.
Und währenddessen kämpfen Frodo und Sam sich weiter in Mordor vor, um den Einen Ring für immer zu zerstören.

Quelle: Klett-Cotta


Meine Meinung:
Jetzt beim dritten Band konnte ich Film und Buch total trennen und mich endlich total in die Geschichte fallen lassen.
Obwohl ich die Handlung schon kenne, habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert.

Der ausschweifende Schreibstil hat meinen Lesefluss auf gar keinen Fall gestört und die Sätze flogen einfach nur so dahin.
Für mich war es toll, viel mehr Informationen über eine meiner Lieblingswelten, Mittelerde, zu erhalten.
Vor allem am Ende fand ich es ganz spannend, da doch noch viel mehr passiert, als man im Film erfährt.

Ich kann mir schon die Filme nicht ansehen, ohne dass mir am Ende die Tränen kommen, und genau so ging es mir auch im Buch, da Tolkien auch sehr gut die Emotionen der Charaktere beschreiben konnte. Ich finde es sehr schade, dass die Geschichte um Frodo und den Ring nun vorbei ist.


Fazit:
Endlich habe ich es geschafft, Film und Buch total getrennt voneinander zu sehen und die Geschichte viel mehr zu genießen. Der dritte Band ist einfach nur atemberaubend und am liebsten würde ich sofort wieder von vorne mit den Büchern beginnen.


Bewertung:


Reiheninformation:
Das Simarillion
Der Hobbit
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Neuzugänge #1

Wie schon im letzten Post geschrieben, habe ich letztes Jahr für jedes gelesene Buch 50cent gespart und davon habe ich mir nun Bücher gekauft.
Die Auswahl fiel mir aber überhaupt nicht leicht.



Ich werde es wohl nie schaffen alle Bücher von meinem Lieblingsautor Kai Meyer im Regal stehen zu haben, aber ich versuche es wenigstens ;)
Deswegen habe ich mir jetzt den ersten Teil der Wolkenvolk-Trilogie gekauft, "Seide und Schwert".

Die Trilogie von Caragh O'Brien steht schon sehr lange auf meinem Wunschzettel. Jetzt habe ich gesehen, dass es die Bücher auch als Taschenbuch gibt und die ersten beiden Bände Die Stadt der verschwundenen Kinder und "Das Land der verlorenen Träume" sind jetzt schon mal bei mir eingezogen.

Was sagt ihr zu meinen Neuzugängen? Habt ihr eins der Bücher schon gelesen?



Sonntag, 5. Januar 2014

Weihnachtsneuzugänge

Natürlich habe auch ich zu Weihnachten Bücher bekommen.



"Delirium" hatte ich schon so viele Male in der Hand, aber nie ging es mit nach Hause. Das ist Seregona nicht entgangen und nun steht es doch in meinem Regal, da ich es von ihr geschenkt bekommen habe :)

"Der Kuss der Göttin" und "Die unsterbliche Braut" habe ich von meinem Freund bekommen.
Er wusste nicht, dass Die unsterbliche Braut der zweite Teil ist und dann habe ich mir einfach noch schnell den ersten Teil "Das göttliche Mädchen" bestellt.

Bald werde ich wohl meine ersten Neuzugänge im neuen Jahr kaufen, da ich letztes Jahr begonnen habe, für jedes gelesene Buch 50 Cent zu sparen.
Somit ist ein Betrag von 27€ zustande gekommen und das Geld werde ich natürlich für Bücher ausgeben.
Aber ich weiß noch gar nicht welche, da so viele auf meinem Wunschzettel stehen.



Donnerstag, 2. Januar 2014

Unter 200 Follower Tag

Hier ist er: mein erster Post im neuen Jahr!
Und es handelt sich um einen Tag, den ich von Haveny von Buecherhimmel bekommen habe. Vielen Dank dafür :)

Da ich eigentlich kein Freund von Tag's bin, tagge ich auch keine weiteren Blogs. Die Fragen von Haveny beantworte ich aber gerne.

1. Was ist deiner Meinung nach die beste Buchverfilmung aller Zeiten?
Hm, die Frage ist gar nicht so leicht. Aber da ich nun Die Tribute von Panem gelesen habe (bzw. lese), wähle ich Catching Fire als beste Buchverfilmung.

2. Das Cover welchen Buches könntest du Stunden lang anstarren?

Sommernachtszauber hat einfach ein tolles Cover. In Wirklichkeit sieht es noch viel besser aus als auf dem Bild.

3. Das dünnste Buch, das du je gelesen hast?
Das ist schon Ewigkeiten her, aber ich habe in der Hauptschule gerne die Bücher der FearStreet Reihe gelesen. Die sind ziemlich dünn.

4. Fällt dir ein Protagonist ein, den du sofort und ohne Bedenken von einer Klippe schubsen könntest?
Da gibt es ein paar Bösewichte, wie Sauron oder Lord Voldemort. Da würde es aber nicht viel bringen, wenn ich sie nur eine Klippe runter schubsen würde ;)

5. Das Szenario, das in dem Film & Buch Fahrenheit 451 geschildert wird, wird wahr. Wo würdest du deine Bücher verstecken? (Für alle Nichtkenner des Films: in dieser Dystopie sind Bücher verboten und werden sofort abgefackelt, wenn sie irgendwo gefunden werden, dafür gibt es sogar eine eigene Feuerwehr, die sich auf die Zerstörung von Büchern spezialisiert hat. Jeder Buchliebhaber muss seine Bücher also gut verstecken und darf sich nicht erwischen lassen.)
Eine wirklich schwierige Frage. Eventuell sehr gut eingepackt im Tiefkühlschrank. Da würde nicht jemand nach Büchern suchen, oder?

6. Welchen Autoren würdest du gerne mal persönlich kennenlernen?
Meinen Lieblingsautor Kai Meyer habe ich schon zwei Mal getroffen. Also fällt der weg. Ich würde aber auch gerne mal Jeaniene Frost oder J. K. Rowling treffen.

7. Gibt es ein Genre, dass du überhaupt nicht leiden kannst?
Ich habe mich noch nie an Krimi oder Horrorgeschichten heran getraut. Aber im letzten Jahr habe ich ein paar Bücher mit Horrorelementen gelesen und das war gar nicht so schlimm.

8. Gibt es ein Buch, das dein Leben auf irgendeine besondere Weise verändert hat?
Es gab schon viele Bücher, die mich sehr berührt haben und die mich auch dazu angeregt haben über Themen anders zu denken. Konkret fällt mir aber gerade keines ein.

9. Du stehst in einer Buchhandlung und entdeckst zwei Bücher, die dich sowohl von Inhalt, als auch Cover sehr ansprechen. Wie schaffst du es dich zu entscheiden?
Ich würde kurz in die Bücher hineinlesen und dann das wählen, das mich vom Schreibstil her mehr anspricht.

10. Hast du schon mal ein Buch abgebrochen? Und wenn ja nach wie vielen Seiten?
Spontan fallen mir da zwei Bücher von Wolfgang Hohlbein ein. Das eine war der Auftakt seiner Anders-Reihe und das zweite die Fortsetzung von Märchenmond. Das ist aber schon viele viele Jahre her, so dass ich mich nicht mehr an eine bestimmte Seitenanzahl erinnern kann.
Es gibt zwar öfters Bücher, die ich abbreche, weil sie mich im Moment einfach nicht fesseln, aber die lese ich meistens dann doch irgendwann mal.