Donnerstag, 17. April 2014

Rezension: Die Tochter des Buchdruckers


Titel: Die Tochter des Buchdruckers

Autorin: Ines Thorn

Verlag: rororo

ISBN: 978-3-499-25363-8

Seiten: 383

Taschenbuch





Inhalt:
Im Jahre 1621 überschattet der beginnende Dreißigjährige Krieg das Leben der Kaufmannssippe Geisenheimer.
Während die Männer in die Schlacht ziehen, kämpfen die Frauen um das Erbe der Familie.
Auf sich allein gestellt, bangt Marga in Leipzig um den Erhalt ihrer Druckerei, bis ein genialer Einfall sie vor dem Ruin rettet: Sie gründet eine der ersten Zeitungen des Reiches. Doch um an Neuigkeiten zu kommen, muss sie sich selbst auf die Schlachtfelder wagen.

Quelle: rororo


Meine Meinung:
Der Titel und auch der Klappentext lassen vermuten, dass es sicher hier um nur eine Frau, nämlich Marga, handelt.
Aber in diesem Buch wird das Schicksal von vier Frauen erzählt und zwar eben von Marga, die in Leipzig mit ihrem Mann eine Druckerei betreibt und sich gegen ihren Mann, der sie ständig betrügt, und ihrem Sohn durchsetzen muss.
Dann Lila, die mit ihrem Mann und ihren Kindern eigentlich ein ganz gutes Leben führt, aber ein Geheimnis verbirgt, das sie einholt.
Riecke, die sich unbedingt ein Kind wünscht und dafür alles tun würde.
Und zum Schluss Judith, die verwitwet und nun auf der Suche nach einem neuen Mann ist. Sympathisch waren mir alle, außer Riecke, was eindeutig an ihrem egoistischen Handeln und ihrem Neid auf Lila liegt.

„Die Tochter des Buchdruckers“ ist eigentlich der zweite Teil einer Reihe, aber davon habe ich gar nichts gemerkt. Das Buch kann also ohne Probleme als Einzelband gelesen werden.

Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und hat sehr gut zu einem historischen Roman gepasst. Die Worte, die die Protagonisten verwenden, sind der Zeit angepasst und die ganze Geschichte war gut in die historischen Begebenheiten eingepasst.
Die Autorin hat sehr authentische Charaktere geschaffen und starke Frauen, die sich in einer von Männern dominierten Zeit durchsetzen müssen.
Das Ende war für mich zwar sehr überraschend, hat mich aber zufrieden gestellt.


Fazit:
Ein toller historischer Roman mit zum Großteil sympathischen, aber auch authentischen Charakteren und der gut in den historischen Rahmen passt.
Für Leser von historischen Romane kann ich dieses Buch nur empfehlen!


Bewertung:


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