Montag, 31. März 2014

Rezension: Engelszungen

       
Titel: Engelszungen

Autor: Dimitré Dinev

Verlag: btb

ISBN: 978-3-442-73316-3

Seiten: 598

Taschenbuch





Inhalt:
Eine opulente Familiensaga vor dem Hintergrund der Geschichte Bulgariens.

Iskren und Svetljo treffen einander zum ersten Mal am Wiener Zentralfriedhof, am Grab des Genossen Miro. Seine letzte Ruhestätte ist Anlaufstelle für alle, die auf ein Wunder hoffen.
Und ein Wunder haben die beiden dringend nötig, denn bis jetzt war ihnen das Glück nicht besonders hold.
Nach ihrer Flucht aus Bulgarien sind sie über Umwege in Wien gestrandet, und ohne es zu wissen, sind ihre Schicksale seit ihrer Geburt eng miteinander verknüpft.


Meine Meinung:
Das Buch habe ich zum ausgezeichneten Erfolg von meinem ehemaligen Direktor bekommen. Also war es nicht ein Buch, das ich jetzt unbedingt lesen wollte. Da es aber für die LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge ausgewählt wurde, blieb mir jetzt gar nichts anderes übrig.

Das Buch beginnt mit Iskren und Svetljo, die beide eher schlecht als recht in Wien leben. Beide Männer bekommen den Tipp an das Grab von Miro zu gehen, der Wunder bewirken kann. Dort treffen beide aufeinander. Bevor der Leser aber genaueres über ihre Begegnung erfährt, werden ihre Familiengeschichten erzählt.

Und da fing das Chaos in meinem Kopf an. Die Geschichten beginnen bei den jeweiligen Großvätern der beiden. Es gibt zwar im Anhang zwei Stammbäume, aber ich möchte, wenn ich ein Buch lese, nicht dauernd nach hinten blättern müssen, um der Geschichte zu folgen. Sobald ich das Buch für ein oder zwei Tage weggelegt habe, konnte ich die ganzen Namen nicht mehr zuordnen. Es wird zuerst eben die Lebensgeschichte ihrer Großväter, Vater und dann ihre eigenen erzählt. Unterdessen verweben sich diese beiden Stränge immer auf sehr skurrile Weise. Das beginnt schon bei ihrer Geburt und zieht sich das ganze Leben lang hin. Die beiden Protagonisten wissen davon aber nichts.
Es war für mich schon interessant Einblicke in die Geschichte von Bulgarien zu bekommen, sowie in das Leben in Wien zu der Zeit, als ich geboren wurde.
Es war für mich doch eine geringe Spannung da, da ich doch wissen wollte, wie das Ganze dann ausgeht, aber es gab so viele Szenen in diesem Buch, über die ich nur den Kopf schütteln konnte und mich gefragt habe, wieso der Autor so etwas in seine Geschichte hineinpackt. Aber vielleicht war das auch der Sinn dahinter und ich habe es nur nicht verstanden.
Auch das Ende hat mich nicht überzeugen können, da dieses ziemlich offen war und die Geschichte von Iskren und Svetljo nicht wirklich zum Ende gebracht hat.


Fazit:
Die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Ich musste mich immer wieder neu hineinfinden, da es so viele Namen gab und gerade, weil sie auch bulgarisch waren, mir nicht lange im Gedächtnis geblieben sind. Ich wollte zwar wissen, wie es weitergeht, aber das gesamte Buch konnte mich nicht zufrieden stellen.


Bewertung:


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