Sonntag, 2. Februar 2014

Rezension: Die Unsterbliche


Titel: Die Unsterbliche

Autor: Kai Meyer

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-47112-2

Seiten: 462

Broschiert





Die Unsterbliche ist der zweite Teil der "Die Alchimistin"-Trilogie von Kai Meyer.
Es kann also zu Spoiler kommen.


Inhalt:
Aura Institoris hat das Geheimnis der Unsterblichkeit enthüllt, aber ihre große Liebe zum Hermaphroditen Gillian ist daran zerbrochen.
Ein okkultes Symbol, der blutige Abdruck einer sechsfingrigen Hand, führt sie auf eine gefährliche Odyssee quer durch Europa.
Abermals wird Gillian ihre Wege kreuzen, denn ihre Feinde haben einen neuen Verbündeten: Gian, Auras und Gillians Sohn.

Quelle: Heyne


Meine Meinung:
In „Die Unsterbliche“ geht die Geschichte um Aura und Gillian weiter.
Zwischen dem ersten und zweiten Band sind einige Jahre vergangen.
Die Geschehnisse dieser Zeit erfährt man durch Rückblicke der Personen.

Die Geschichte beginnt schon sofort spannend und ich war gleich wieder gefesselt.
Insgesamt gibt es drei Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen.
Aura ist auf der Suche nach dem „Verbum Dimissum“, dem verlorenen Wort. Diese Reise führt sie nach Paris.
Gillian ist auf einer Mission für den Templum Novum, gemeinsam mit der Templerin Karisma.
Um den Kriegswirren des 1. Weltkrieges zu entgehen, hat Aura Gian und Tess nach Uruk geschickt.

Wie schon im ersten Teil gibt es sehr viele Geheimnisse aufzudecken. Außerdem werden auch einige neue Nebenpersonen eingeführt, die eine wichtige Rolle spielen.
Der Schreibstil von Kai Meyer ist unverändert detailgetreu und anschaulich.
Ich bin gemeinsam mit Aura durch die Straßen Paris gehetzt, habe mit Tess gelitten und über Gillian nur den Kopf schütteln können.

Auch im zweiten Teil erfährt man wieder viel über die Alchemie und auch über die Zeit der Tempelritter. Die Geschichte ist für mich rundum stimmig.

Am Ende werden dann noch unerwartete Dinge aufgedeckt, die ich so nie erwartet habe. Kai Meyer lässt mich bei seiner Geschichte lange im Dunkeln tappen, um mich dann zum Schluss richtig zu überraschen.

Was ich bei der Rezension zum ersten Teil noch vergessen habe zu sagen, ist, dass es bei „Die Alchimistin“ und „Die Unsterbliche“ noch ein Highlight gibt.
Hanka Jobke hat die Entwicklung der Geschichte von den ersten Notizen zum vollständigen Werk zusammengefasst und gibt auch noch tolle Einblicke in Themen, die in der Geschichte vorkommen und es auch in der Realität gegeben hat z. B. das Theater Guignol, Alchemie usw.


Fazit:
„Die Unsterbliche“ ist eine sehr gut gelungene Fortsetzung zu „Die Alchimistin“, die mit überraschenden Wendungen, tollen Charakteren und wieder interessanten Informationen über Alchemie, aber dieses Mal auch Okkultismus allgemein, punktet.
Kai Meyer konnte mich, wie immer, total mit diesem Buch überzeugen und mitreißen.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Die Alchimistin
2. Die Unsterbliche
3. Die Gebannte

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