Dienstag, 31. Dezember 2013

Mein Jahresrückblick 2013

Das alte Jahr ist in ein paar Stunden vorbei und ich möchte mich auch den ganzen Bloggern anschließen und einen kleinen Jahresrückblick machen.

Gelesene Bücher:
57

Gelesene Seiten:
23.629

Rezensierte Bücher:
55

Mein SuB Ende des Jahres:
83

Top-Bücher:
Meine Tops in diesem Jahr waren wie nicht anders zu erwarten zwei Bücher meines Lieblingsautors:


Außerdem haben mich auch diese Bücher total überrascht und überzeugt:


Flops:
Leider gab es auch Bücher, die mir gar nicht gefallen haben. Zum Glück waren das aber nur zwei.


Vorsätze für das neue Jahr:
Ich bin mit der Anzahl meiner gelesenen Bücher in diesem Jahr sehr zufrieden und möchte auch im neuen Jahr um die 50 Bücher lesen.
Hoffentlich kann ich auch weiterhin regelmäßig posten, da mein Bachelorstudium sich langsam dem Ende zuneigt und ich somit ziemlich viel Stress habe.

Außerdem mache ich im Jahr 2014 bei vier Challenges mit:
Anetts Ultimative SuB Abbau Challenge
Fantasize Challenge
Buchreihen Challenge
LovelyBooks SuB Abbau Challenge

Das war mein Jahresrückblick 2013.
Somit bleibt mir nur mehr allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen und ein großes Danke für die steigenden Leserzahlen und die vielen Kommentare zu sagen.



Rezension: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme


Titel: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Autor: J. R. R. Tolkien

Verlag: Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-93999-6

Seiten: 510

Gebunden





Inhalt:
Die Gefährten mussten sich trennen:
Frodo und Sam ziehen ganz allein weiter den Fluss Anduin hinab. Ganz allein?
Eine zwielichtige Gestalt schleicht ihnen nach, wohin sie gehen.

Quelle: Klett-Cotta


Meine Meinung:
Auch der zweite Teil der Trilogie ist in meinen Augen einfach perfekt.
Es fehlte für mich zwar etwas die Spannung, aber das liegt daran, dass ich die Handlung schon in und auswendig kenne. Hätte ich das Buch gelesen, bevor es die Filme gab, hätte ich es sicher in einem Zug verschlungen.

Was mich sehr gewundert hat, ist die Abfolge. Man folgt zuerst den anderen Gefährten, also Legolas, Aragorn, Gimli, Gandalf, Merry und Pippin. Erst ab der Hälfte des Buches erfährt man wieder etwas von Frodo und Sam.
Das hat mich aber auf keinen Fall gestört.

Durch die Bücher erfahre ich noch viel mehr Informationen über die Geschichte, die man in die Filme gar nicht alle einbauen konnte.


Fazit:
Auch diesen Teil kann ich einfach nur zu 100% weiterempfehlen.


Bewertung:


Reiheninformation:
Das Simarillion
Der Hobbit
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Rezension: Der Herr der Ringe - Die Gefährten


Titel: Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Autor: J. R. R. Tolkien

Verlag: Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-93999-6

Seiten: 608

Gebunden





Inhalt:
Ein beschauliches Dorf im Auenland.
Alles ist ruhig und friedlich, bis der junge Hobbit Frodo einen unvorstellbar gefährlichen Auftrag bekommt: Er muss eine Fahrt quer durch Mittelerde ins düstere Mordor antreten, um dort den Einen Ring der Macht zu zerstören… Denn nur so kann die dunkle Herrschaft Saurons gebrochen werden.

Quelle: Klett-Cotta


Meine Meinung:
Ich kann schon gar nicht mehr an den Händen abzählen, wie oft ich schon die Herr der Ringe Filme gesehen habe. Das hat mir leider etwas Schwierigkeiten bei den Büchern bereitet.
Ich habe mir natürlich die Charaktere so vorgestellt, wie in den Filmen und in den Büchern sind sie doch etwas anders. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich die Filme und Bücher trennen konnte.

Aber dann konnte ich mich ganz und gar in diese abenteuerliche Geschichte fallen lassen und sie genießen.
Tolkien hat einen wirklich sehr detaillierten Schreibstil, den eventuell nicht jeder mag. Mir gefällt das aber sehr gut, da ich mir so alles sehr bildhaft darstellen kann.
Er schafft mit Mittelerde nicht nur eine Welt für ein Buch, sondern eine Welt, die die Zeiten überdauert und extrem ausgereift ist. Das sieht man ja schon daran, wie viele Bücher es sonst noch über Mittelerde gibt.

Im Gegensatz zum Hobbit ist Der Herr der Ringe eindeutig ein Buch für ältere Kinder und Erwachsene, da die Geschichte wirklich sehr komplex und auch düster ist, was sich in den Folgebänden noch steigert.


Fazit:
Die Gefährten als Auftakt der Herr der Ringe Trilogie hätte ich schon viel früher lesen müssen, da diese Trilogie das Meisterwerk des Fantasygenre ist und ich kann nur sagen, dass jeder, der gerne High-Fantasy liest, dieses Buch unbedingt lesen muss.


Bewertung:


Reiheninformation:
Das Simarillion
Der Hobbit
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Montag, 30. Dezember 2013

Rezension: Der Hobbit


Titel: Der Hobbit

Autor: J. R. R. Tolkien

Verlag: Klett-Cotta

ISBN: 978-3-608-93977-4

Seiten: 384

Flexcover





Inhalt:
Bilbo Beutlin ist ein Hobbit, der sein ruhiges, beschauliches Leben im Auenland genießt. Als aber eines schönen Tages der Zauberer Gandalf und dann auch noch dreizehn Zwerge vor seiner Tür stehen, ist es vorbei mit der Gemütlichkeit. Alle zusammen haben eine abenteuerliche Reise vor sich: Sie wollen einen sagenhaften Schatz zurückerobern, den einst der Drache Smaug an sich gebracht hat. Aber Smaug ist nicht nur riesig, sondern auch fürchterlich gefährlich… Und dann gibt es da auch noch einen geheimnisvollen Ring.

Quelle: Klett-Cotta


Meine Meinung:
Ich habe den Hobbit schon mal vor 7 Jahren gelesen, wollte mir aber jetzt zu gegebenem Anlass noch einmal ein Bild davon machen.

Für die Handlung kann man J. R. R. Tolkien nur bewundern. Dass man sich so eine umfangreiche Welt ausdenken kann, ist für mich unvorstellbar.
Man merkt schon im Hobbit die Detailverliebtheit des Autors.
Der Schreibstil ist sehr ausschweifend und vieles wird wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben.
Das ist zwar für die Vorstellungskraft sehr förderlich, manchmal zieht sich das Buch etwas dadurch.

So sehr ich die Geschichte auch mag und Tolkien total bewundere, muss ich doch sagen, dass mich der Hobbit nicht so gefesselt hat. Erstens kannte ich die Handlung ja schon, dass ist dann beim erneuten Lesen immer so eine Sache. Zweitens merkt man wirklich sehr, dass das Buch für Kinder gedacht war.
Das ist im Allgemeinen zwar kein Kritikpunkt, gestört hat es mich aber doch. Obwohl ich mir somit gut vorstellen kann, irgendwann mal meinen Kindern das Buch auch zum Lesen zu geben.
Die Düsterheit, die dann bei Der Herr der Ringe auftritt, kommt hier noch gar nicht so wirklich vor. Zwar müssen die Zwerge und Bilbo viele Gefahren überstehen, aber auf die Grausamkeiten, die noch folgen werden, wird man hier noch nicht stoßen.

Falls jemand den Hobbit oder die Herr der Ringe Trilogie noch nicht gelesen hat, empfehle ich wirklich mit dem Hobbit anzufangen, da man somit eine schöne abgeschlossene Geschichte vorfindet.


Fazit:
Ich kann „Der Hobbit“ nur jedem Fantasy-Leser empfehlen, da Tolkien in Mittelerde eine Welt erschafft, die noch ihr gleichen sucht und wahrscheinlich nie finden wird.


Bewertung:


Reiheninformation:
Das Simarillion
Der Hobbit
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Rezension: Dunkle Flammen der Leidenschaft


Titel: Dunkle Flammen der Leidenschaft

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: Penhaligon

ISBN: 978-3-7645-3101-0

Seiten: 381

Broschiert





Inhalt:
Leila Dalton verfügt über die Gabe, in die Vergangenheit und manchmal sogar in die Zukunft einer jeden Person, die sie berührt, zu blicken. Durch diese Fähigkeit befindet sie sich plötzlich zwischen den Fronten einer Fehde, die bereits seit Jahrhunderten tobt.
Sie stellt sich ohne zu zögern auf die Seite des Vampirs Vlad.
Seine unnahbare und doch gefühlvolle Art fasziniert sie mehr, als sie sich jemals hätte träumen lassen. Der Vampir macht zwar kein Geheimnis daraus, dass sie niemals mehr als eine Geliebte sein wird.
Doch Leila wird, da sie endlich die Liebe in seiner leidenschaftlichen Umarmung kennen gelernt hat, ihr neues Glück nicht aufgeben …

Quelle: Randomhouse


Meine Meinung:
„Dunkle Flammen der Leidenschaft“ ist der Auftakt einer neuen Reihe in der Welt von Cat und Bones.
Jeaniene Frost wendet sich hier Vlad Tepesch, besser bekannt als Dracula zu.
Vlad war schon in den vorherigen Teilen einer meiner Lieblingscharas, da die Zänkereien von Bones und ihm einfach genial waren.
Somit habe ich mich gefreut, dass ihm nun mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Natürlich stellt Jeaniene Frost auch ihm eine starke Frau an die Seite und zwar Leila, die eine ganze besondere Fähigkeit hat und somit das Interesse der Vampire weckt.

Als ich die Geschichte gelesen habe, hat sie mir ganz gut gefallen. Zwar kommt für mich nichts an Cat&Bones heran, aber Vlad und Leila sind auch ein gutes Gespann.
Wenn ich aber so nach einiger Zeit an die Geschichte zurückdenke, muss ich doch sagen, dass es langsam immer das gleiche ist und ich mich frage, ob das noch Sinn der Sache ist, eine Welt mit ihren Charakteren so auszuschlachten.

Trotz allem war die Handlung spannend und es gab wieder viele lustige Szenen, da weder Vlad noch Leila auf den Mund gefallen sind.
Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und macht mich doch neugierig auf den zweiten Teil.


Fazit:
Dunkle Flammen der Leidenschaft ist wohl wirklich nur ein Buch für Hardcore-Fans (wie mich) der Cat&Bones-Welt, die dabei doch voll auf ihre Kosten kommen.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

Donnerstag, 26. Dezember 2013

LovelyBooks-SuB-Abbau-Challenge



Ich hatte das Glück, dass man sich immer noch bei der Challenge anmelden kann.
Es geht dabei darum, dass ein andere für dich die Bücher aussucht, die du im nächsten Jahr von deinem SuB lesen musst.

Meine Liste habe ich schon erhalten und die Bücher, die ich lesen muss, sind folgende:

1. Sommernachtszauber
2. Forbidden
3. Breathe - Flucht nach Sequoia
4. Hexentage
5. Lookwood & Co.
6. Im Feuer der Begierde
7. Hannas Töchter
8. Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht
9. Der Goldene Kompass
10. Hourglass - Die Versuchung der Zeit
11. Herr der Ringe 3
12. Die Jagd am Nil
13. Der Windsänger
14. Engelszungen
15. Jenseits des Mondes


Ich finde die Liste echt toll, da einige Bücher dabei sind, die schon seit Jahren auf meinem SuB liegen.

Falls von euch auch noch jemand Interesse hat an der Challenge teilzunehmen, man kann sich noch anmelden: LovelyBooks



Freitag, 20. Dezember 2013

Rezension: Rubinroter Schatten


Titel: Rubinroter Schatten

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: Penhaligon

ISBN: 978-3-7645-3087-7

Seiten: 396

Broschiert





Inhalt:
Das Leben von Kira Graceling liegt in den Händen des uralten und mächtigen Vampirs Mencheres.
Doch er ist seiner untoten Existenz müde, und sein ewiger Kampf mit seinem Rivalen Radjedef hat ihn ausgelaugt. Nicht einmal als Mencheres von dessen neuestem skrupellosen Plan erfährt, durchströmt ihn neue Kraft.
Wenn Kira nicht sterben will, muss sie Mencheres Lebenswillen wiedererwecken. Oder hat er längst etwas gefunden, wofür es sich zu kämpfen lohnt?

Quelle: Randomhouse


Meine Meinung:
In Rubinroter Schatten geht es um Mencheres, den Urahn von Bones und Kira.
Mencheres lebt schon seit Jahrhunderten und sieht seine Tage auf der Erde als gezählt an.
Kira ist eine starke Frau, die es in ihrem beruflichen und privaten Leben auch nicht gerade leicht hat.
Doch als sie Mencheres trifft, ändert sich ihr Leben komplett.

Wie in den anderen Büchern von Jeanine Frost, gibt es hier wieder eine Liebesgeschichte, die auch mit vielen Komplikationen verbunden ist.
Kira muss erst einmal mit dem Gedanken, dass es übernatürliche Wesen gibt, klar kommen und fühlt sich noch dazu auch gleich zu einem Untoten hingezogen.
Viel möchte ich zu dem Inhalt gar nicht sagen, da ich natürlich nicht spoilern will.
Was ich aber ganz klar sagen kann, ist, dass es hier wieder drunter und drüber geht und eine Überraschung nach der nächsten auf den Leser wartet.

Natürlich darf auch in diesem Buch von Jeanine Frost nicht der Humor fehlen, obwohl er hier nicht so anzutreffen ist.
Wenn man aber hier wieder trifft, sind natürlich Cat und Bones, die sich auch in die Geschichte einmischen.

Die Geschichte um Mencheres und Kira hat mir gut gefallen, da ich mehr über Mencheres erfahren habe und wie man sich so fühlt, wenn man schon Jahrzehnte lebt. Außerdem waren die Auseinandersetzungen zwischen den beiden immer sehr lustig zu lesen, da Kira eine Frau ist, die kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch traut einem Vampir die Stirn zu bieten.


Fazit:
Rubinroter Schatten ist, meiner Meinung nach, für alle Fans der Bücher von Jeanine Frost auch ein Muss.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

Montag, 16. Dezember 2013

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Ich freue mich auf... #2

Am Samstag ist es endlich so weit und ich gehe ins Kino :D

Nach einem Jahr warten kommt endlich Der Hobbit - Smaugs Einöde ins Kino.

Ich freue mich schon riesig darauf, obwohl dieser Teil der kürzeste Mittelerdefilm sein soll.
Um euch mit meiner Freude anzustecken, hier mal die Trailer:





Freut sich von euch auch jemand so sehr auf den Film?



Sonntag, 8. Dezember 2013

Rezension: Coco Lavie - Spiegelblut


Titel: Coco Lavie - Spiegelblut

Autorin: Uta Maier

Verlag: Aeternica

ISBN: 978-3943739381

Seiten: 309

Taschenbuch





Inhalt:
Sie nennen sie Spiegelblut. Sie sagen, sie trage eine heilige Macht in sich und könnte eine uralte Fehde für immer beenden ...
Doch die 18-Jährige Coco ahnt nichts davon. Alles, was sie will, ist ein normales Leben. Ein einfacher Wunsch, der jedoch in weite Ferne rückt, als sie einer Gruppe jagender Vampire in die Hände fällt und ihre Besonderheit entdeckt wird.
Schnell wird sie zum Spielball verfeindeter Vampirclans und gerät in einen Krieg um Vorherrschaft und Macht, um verlorene Seelen und ein gebrochenes Bündnis mit den Engeln.
Und noch während Coco gegen ihre Kräfte ankämpft, nähert sie sich einem ihrer Feinde an. Plötzlich ist ihre Bestimmung untrennbar mit ihm verbunden.
Doch um ihr Schicksal zu erfüllen, müsste Coco genau das opfern, wonach sie sich am meisten sehnt – ihre Freiheit.

Quelle: Aeternica


Meine Meinung:
Zuerst fiel es mir etwas schwer mich komplett in die Geschichte hineinzufühlen, da mir am Anfang die Charaktere noch zu wenig Tiefgang hatten. Aber das ändert sich im Laufe der Geschichte komplett.

In Spiegelblut geht es um Coco, die von Vampiren entführt wird, da sie anscheinend ein Spiegelblut ist. Doch sie ahnt nicht, was ein Spiegelblut ist und als sie bemerkt, dass sie wirklich eins ist, versucht sie das mit allen Mitteln geheim zu halten.
Jetzt genau zu erklären, was ein Spiegelblut ist, fällt mir sehr schwer, da Uta Maier eine komplexe Welt erschafft, die mit dem typischen Vampirromanen nichts zu tun hat.
Das war auch das, was mich an diesem Roman so gereizt hat.
Die Vampire sind grausam, obwohl einige auch menschliche Züge haben. Mit der Hintergrundgeschichte um die Halbseelenträger und das Spiegelblut hat die Autorin wirklich eine Geschichte gesponnen, die sich von der Masse abhebt.
Zwar hatte ich am Anfang ziemliche Probleme mit den ganzen Informationen, die man bekommt, doch es hat sich dann der Großteil aufgelöst und ich konnte mir alles merken.

Die Geschichte wird hauptsächlich in der Ich-Perspektive von Coco erzählt. Das finde ich immer toll, da ich mich so viel besser hineinversetzen kann. Einige Kapitel sind aber in der Sicht von Pontus, der für mich in diesem Teil noch keine große Rolle gespielt hat, aber ich bin mir sehr sicher, dass sich das im nächsten Buch ändern wird.

Mit der Hauptperson Coco konnte ich am Anfang nicht viel anfangen. Sie hat zwar in ihrem kurzen Leben schon viele Rückschläge erleben müssen, aber richtig mitfühlen konnte ich da noch nicht.
Aber das änderte sich schnell, als sie dann in die Gefangenschaft von Damontez gerät. Da erst sieht man, wie viel in Coco steckt und dass sie auch die Stärke besitzt, sich gegen einen Vampir durchzusetzen.
Es gibt in diesem Buch wieder eine Liebesgeschichte, die mal nicht von Anfang an klar ist.
Ich wurde zwar von der Autorin diesbezüglich nicht überrascht, aber ich fand es schön, dass es von den Protagonisten nicht gleich am Anfang heißt, dass sie sich über alles lieben, sondern dass die Gefühle nach und nach entstehen.

Die Geschichte wird immer spannender, so dass ich die letzten Kapitel richtiggehend verschlungen habe und nicht mehr aufhören wollte.
Aber so wie es immer ist, kommt irgendwann doch das Ende und ich kann es gar nicht erwarten, bis der zweite Teil erscheint und die ganzen Fragen, die in meinem Kopf herumspucken, beantwortet werden.


Fazit:
Ein toller Fantasy-Roman, der sich von der Masse abhebt und mit einer detaillierten Hintergrundgeschichte punkten kann.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nicht immer die 08-15-Vampirgeschichte lesen will und beim Lesen gerne überrascht wird.


Bewertung:


Ein ganz großes Dankeschön an Uta Maier für die tolle Leserunde und dem Aeternica Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!