Freitag, 27. September 2013

Rezension: Der sanfte Hauch der Finsternis


Titel: Der sanfte Hauch der Finsternis

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-37554-7

Seiten: 400

Taschenbuch





Inhalt:
Nach dem harten Kampf gegen die Meistervampirin Patra und die bösartige Magie, die sie gewirkt hat, wollen Cat und Bones endlich einmal Urlaub machen – natürlich in der Stadt der Liebe.
Doch die Ruhe währt nicht lange, da ein mächtiger Vampir Anspruch auf Cat erhebt und er hat auch noch Beweise dafür.
Cat und Bones müssen alles versuchen, um nicht voneinander getrennt zu werden.


Meine Meinung:
Im vierten Teil der Nighthuntressreihe haben es Cat und Bones mit dem mächtigen Vampir Gregor zu tun, der auch „Der Traumräuber“ genannt wird.
Zuerst wissen die beiden nicht, was Gregor von ihnen will, doch dies klärt sich bald auf.
Gregor behauptet, dass Cat gar nicht Bones Frau sei, sondern seine. Cat kann sich aber an nichts erinnern und Bones gibt seine Frau sicher nicht freiwillig her.

In „Der sanfte Hauch der Finsternis“ sieht die Situation für das Liebespaar Cat und Bones schier unmöglich aus.
Dies führt zu heftigen Streitereien zwischen den beiden und Cat muss endlich ihre ganzen Vorurteile gegenüber Vampiren beseitigen, um ihre Liebe noch retten zu können.
Da die Geschichte nur aus der Sicht von Cat erzählt wird, bekommt man auch nur ihre Gedanken und Gefühle mit. In diesem Teil hätte ich auch die Sicht von Bones sehr interessant gefunden.
Hier wird Cat wirklich auf eine sehr große Probe gestellt und ihr wird aufgezeigt, was sie in der Vergangenheit alles falsch gemacht hat, obwohl sie nur ihre Liebsten schützen wollte.
Somit setzt bei ihr eine große Wandlung ein, aber trotzdem ist es nicht leicht alte Gewohnheiten abzulegen.
Ich, als Leserin, habe mit den Hauptprotagonisten wieder extrem mitgefiebert, da es dieses Mal sehr schlecht für die Beziehung aussah und Cat auch vieles einstecken muss.


Fazit:
Auch im vierten Teil versteht es Jeaniene Frost wieder etwas total Unerwartetes einzubauen und die Leser zu überraschen.
Es gibt am Ende nicht nur ein Happy End, sondern die Protagonisten müssen auch mit Verlusten zurechtkommen.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde (erscheint am 9. Dezember 2013)
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

Mittwoch, 25. September 2013

Rezension: Gefährtin der Dämmerung


Titel: Gefährtin der Dämmerung

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-37381-9

Seiten: 351

Taschenbuch





Inhalt:
Natürlich bleibt in der Vampirwelt nicht geheim, dass eine Halbvampirin jagt auf die Blutsauger macht. Und plötzlich gerät Cat selbst ins Visier.
Außerdem hat es auch noch eine alte Feindin auf Cat und ihren Liebsten abgesehen.
Cat muss sich langsam entscheiden, wer sie wirklich ist: Vampir oder Mensch?


Meine Meinung:
„Gefährtin der Dämmerung“ ist der dritte Teil der Nighthuntress-Serie von Jeaniene Frost über die Halbvampirin Cat und ihrem Geliebten Bones.
Cat arbeitet immer noch für die Regierung. Doch ihr Team hat nun Unterstützung von Bones, der schon seit Jahrzehnten Vampire zur Strecke bringt.
Natürlich gefällt das den meisten Vampiren nicht und sie versuchen Cat umzubringen.
Doch dahinter steckt eine sehr mächtige Meistervampirin, die auf Tricks zurückgreift, die in der Vampirwelt sogar verboten sind.

Hier im dritten Teil habe ich wieder gesehen, wie sehr ich diese Reihe liebe.
Wenn ich ein Buch schon zum dritten Mal lese und ich trotzdem bei einigen Stellen fast zum Weinen anfange, obwohl ich ja weiß, dass es doch noch gut ausgehen wird, dann hat das Buch mein Lob eindeutig verdient.
Zwar haben alle Teile nicht wirklich viele Seiten, aber auch wenn das Buch 1000 Seiten gehabt hätte, wären diese nur so vorbei geflogen.
Jeaniene Frost versteht es wieder, den Leser zu packen und nicht mehr loszulassen.
Es überwiegen zwar die spannenden und nervenaufreibenden Szenen, aber auch die Liebe und intime Szenen zwischen Cat und Bones kommen nicht zu kurz.
Die Charaktere entwickeln sich immer weiter, vor allem Cat. Durch die Beziehung zu Bones ist sie wirklich gewachsen und sieht sich nicht mehr als Monster an, was ihr jahrelang von ihrer Mutter eingetrichtert worden ist.
Doch es geht nicht nur um Cat und Bones, sondern auch viele andere Vampire und Menschen nehmen an der Geschichte teil.
Vor allem Bones hat ja durch sein langes Leben einen großen Freundeskreis angehäuft.
Jede Person hat seinen eigenen unvergesslichen Charakter, obwohl es natürlich ein paar Nebenpersonen gibt, die keine große Rolle spielen und deswegen nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen.

Natürlich darf auch in diesem Teil der humorvolle Schreibstil von Jeaniene Frost nicht fehlen, der die gesamte Reihe zu etwas ganz besonderem macht.


Fazit:
Auch im dritten Teil kommen die Spannung und der Humor nicht zu kurz und ich kann mir vorstellen, dass Leser, die das Buch zum ersten Mal lesen, öfters der Atem stocken wird.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde (erscheint am 9. Dezember 2013)
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

Sonntag, 22. September 2013

Rezension: Kuss der Nacht


Titel: Kuss der Nacht

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-26623-4

Seiten: 365

Taschenbuch





Inhalt:
Cat hat nach all den Erlebnissen schon seit Jahren nichts mehr von Bones gehört und sie arbeitet nun für die Regierung.
Als in ihrem alten Haus Menschen in brutalster Weise umgebracht werden, deuten alle Hinweise darauf, dass die grausame Tat von Bones vollbracht wurde.
Schließlich hat er Cat geschworen, dass er sie immer finden würde und sie ihm nicht entkommt…


Meine Meinung:
Kuss der Nacht ist der zweite Teil der Nighthuntress-Reihe von Jeaniene Frost.
Gleich am Anfang möchte ich sagen, dass ich nur jedem empfehlen kann, die Bücher nach der Reihe zu lesen.
Ich habe mir zuerst Kuss der Nacht gekauft und erst danach den ersten Teil Blutrote Küsse.
Zwar webt die Autorin immer wieder Grundinformationen aus dem ersten Teil geschickt ein, trotzdem finde ich, dass es nicht so leicht ist, der Geschichte zu folgen.

Die Halbvampirin Cat arbeitet nun bei der Regierung und kriegt nun für das Vampiretöten auch noch Geld.
Doch dafür musste sie sich von ihrem Freund Bones trennen.
Dieser scheint sie aber wieder eingeholt zu haben und offenbar ist er nicht gerade mit guten Absichten hinter ihr her.
Außerdem droht Cat noch eine weitere Gefahr aus ihrer Vergangenheit.

Wieder wird die Geschichte aus der Sicht von Cat erzählt. Damit bekommt man als Leser einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt und das macht sie, meiner Meinung nach auch so sympathisch.
Man merkt ihr an, dass sie Bones nach Jahren immer noch hinterher trauert, aber ihr Beschützerinstinkt ist einfach stärker.
Sie hat nun ein Team um sich, das aus sehr vielen interessanten Personen besteht.
Da wären zum einen Tate, der eindeutig auf Cat steht, Juan, der nicht müde wird, jeder Frau hinterherzuschauen und anzügliche Bemerkungen zu machen, sowie Dave und Cooper.
Jeaniene Frost beherrscht eindeutig das Talent, einzigartige Charaktere zu schaffen, die man auch nach dem Lesen der Bücher nicht so einfach vergisst.

Die Seiten fliegen einfach nur so dahin, da die Spannung gut aufgebaut wird und es nie langweilig wird. Oft wird man auf die falsche Spur geleitet, um dann am Ende zu sehen, dass man sich als Leser total geirrt hat.
Auch witzige Szenen kommen hier nicht zu kurz.


Fazit:
In Kuss der Nacht setzt sich die spannende Geschichte um die Halbvampirin Cat und den Vampir Bones fort.
Auch hier besticht das Buch wieder mit vielen anzüglichen Szenen, sarkastische Kommentaren und viel Spannung.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde (erscheint am 9. Dezember 2013)
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

Rezension: Göttlich verloren

       
Titel: Göttlich verloren

Autorin: Josephine Angelini

Verlag: Dressler

ISBN: 978-3-7915-2626-3

Seiten: 504

Gebunden





Inhalt:
Helen steigt jeden Abend in die Unterwelt hinab, um dort Höllenqualen zu erleben – ohne jedoch einen Schritt weiter bei ihrer Mission zu kommen.
Und als wäre das nicht schon schwer genug für den Teenager, kommen am Tag auch noch die alltäglichen Pflichten, sowie die Sehnsucht nach Lucas.
Helen fühlt sich allein gelassen und ist am Ende ihrer Kräfte und genau in diesem Moment bekommt sie Hilfe.


Meine Meinung:
Diesmal habe ich das Buch nicht aufgrund des Covers gekauft, sondern weil mir der erste Teil gut gefallen hat. Dieses Cover gefällt mir zwar nicht so gut wie das Erste, aber irgendwie finde ich, passt es zum Titel.

Bei vielen Trilogien ist der zweite Teil der schwächste und dient eigentlich nur als Lückenfüller zum großen Finale, glücklicherweise ist das nicht bei allen der Fall. Bei Göttlich verloren ist mir kein großes Defizit aufgefallen, ich habe diesen Teil genauso schnell ausgelesen wie den vorherigen.

Die Personen entwickeln sich in diesem Teil weiter – im positiven wie im negativen Sinn.
Lucas zum Beispiel wird mir im zweiten Teil immer unsympathischer, er zieht sich zurück und gerät zeitweise stark in den Hintergrund.
Bei Helen hingegen leidet man direkt mit, man möchte ihr so gerne helfen und hofft einfach nur das Beste für sie. Auch wenn man sich zeitweise vielleicht denkt, dass es auch etwas einfacher gegangen wäre – aber gut, wer von uns hatte noch nie ein Brett vor dem Kopf?
Neben den bereits bekannten Figuren kommen aber auch wieder viele neue Personen hinzu und bringen frischen Wind in die ganze Gesichte. Vor allem der junge Scion Orion drängt sich zusehends in den Vordergrund. Aber es kommen auch viele Götter hinzu.

Insgesamt bekommt man auch wieder viele Hintergrundinformationen, aber zumindest für mich haben sie nicht ausgereicht, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Von den Orten her bin ich von der Unterwelt sehr begeistert. Man kann sich diesen Ort durch die ganzen Erlebnisse und Beschreibungen so gut vorstellen. Zwar ist es nicht unbedingt der schönste Ort in dieser Geschichte, aber zumindest für mich der interessanteste.

Am Ende kommt es noch einmal zu einem großen und schicksalshaften Kampf, der die Pforten zum dritten Teil öffnet.


Mein Fazit:
Ich war so froh, dass dieser Teil ebenfalls so gut war und habe sofort nach dem dritten gegriffen. Göttlich verloren ist eine Fortsetzung, die den hohen Anforderungen – welche die Leser zu Recht nach Göttlich verdammt haben – gerecht wurde.
Deswegen gibt es von mir wieder 4 Katzen.


Bewertung:


Freitag, 20. September 2013

Rezension: Blutrote Küsse


Titel: Blutrote Küsse

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-26605-0

Seiten: 414

Taschenbuch





Inhalt:
Cat ist eine Halbvampirin und verbringt ihre Abende damit, Vampire in Bars aufzugreifen und zu töten.
Bis sie von einem Gefangen wird, der ihr das Angebot macht, von ihm trainiert zu werden.
Natürlich ist Cat von Anfang an misstrauisch, nimmt das Angebot aber an.
Doch langsam bemerkt sie, dass sie auch andere Gefühle für Bones entwickelt als nur abgrundtiefen Hass.


Meine Meinung:
Ich hatte vor der Serie von Jeaniene Frost nie richtiges Interesse an Vampiren. Davor hatte ich zwar schon Twilight gelesen, aber da war ich auch mehr von den Gestaltwandlern als von den Vampiren angetan.
Trotzdem habe ich mich dann an Blutrote Küsse herangetraut und habe es nicht bereut.
Die Nighthuntress-Serie von Jeaniene Frost ist eine meiner Lieblingsreihen.

Es geht um die Halbvampirin Cat, die in den Augen ihrer Mutter immer ein halbes Monster sein wird. Um ihrer Mutter zu zeigen, dass sie anders ist, als der Vampir, der sie vergewaltigt und geschwängert hat, fängt Cat an, Vampire zu jagen und umzubringen.
Doch eines Abends, als sie es auf den Blutsauger Bones abgesehen hat, verprügelt der sie und schleppt sie in eine abgelegene Höhle.
Als er herausfindet, dass sie für niemanden arbeitet, macht er ihr das Angebot, dass er sie trainiert, damit sie im Kampf stärker wird.
Cat nimmt das Angebot zwar ungern an, aber was anderes bleibt ihr fast nicht übrig.
Bones verwandelt sie in einen richtigen Vamp und setzt sie auf Vampire an.
Doch nach und nach fühlt sich Cat immer mehr zu Bones hingezogen.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Cat geschildert. Sie ist zwar eine richtige Kämpfernatur, trotzdem sehr voreingenommen und prüde.
Trotzdem habe ich Cat von Anfang an ins Herz geschlossen. Sie steht zu ihrer Meinung und vor allem in den nächsten Teilen, versucht sie alles um ihre Familie, die nie wirklich liebevoll zu ihr war, zu schützen.
Bones hingegen ist komplett anders gestrickt. Zuerst lernt man ihn nur als kaltblütigen Killer kennen, doch schon bald erkennt man, dass er auch eine weiche Seite hat, die er nur gut versteckt.

Ich habe Blutrote Küsse nun schon zum dritten Mal gelesen und trotzdem gibt es immer noch Szenen, die mich zum Schmunzeln bringen.
Das Buch ist zum Teil nichts für zarte Gemüter, die sich alles extrem bildhaft darstellen.
Vor allem gibt es auch sehr viele anzügliche Szenen, die nichts für eine jüngere Leserschaft ist.
Der Schreibstil von Jeaniene Frost ist einfach nur genial. Durch die Ich-Perspektive von Cat werden ihre Gefühle sehr gut dargestellt. Die Geschichte besticht durch viele witzige und ironische Szenen, die auch gefährliche Situationen auflockern.


Fazit:
Blutrote Küsse ist der erste Teil einer längeren Serie über die Halbvampirin Cat und den Vampir Bones.
Zwar wird durch den Titel und das Cover eine typische Vampirgeschichte beworben, doch zwischen den Buchdeckeln steckt viel mehr.

Wer auf eine knisternde Beziehung mit zwei wirklich unvergesslichen Charakteren steht (und auch vielen einzigartigen Nebenpersonen), sich nicht vor sehr ausführlich beschriebenen Liebesszenen abschrecken lässt und viel Lachen möchte beim Lesen, für den ist Blutrote Küsse ein perfekter Auftakt zu jeder Menge Lesespaß.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde (erscheint am 9. Dezember 2013)
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

Donnerstag, 19. September 2013

Rezension: Amys Geheimnis


Titel: Amys Geheimnis

Autorin: Deborah O'Brien

Verlag: List

ISBN: 9783548611600

Seiten: 380

Taschenbuch





Inhalt:
Die verwitwete Angie verliebt sich bei einem Wochenendausflug in ein altes Haus in dem kleinen Ort Millbrooke.
Sie mietet es und fängt an, es zu renovieren.
Dabei stößt sie auf das Schicksal von Amy, die im 19. Jahrhundert gelebt hat und für ihre große Liebe sehr kämpfen musste.


Meine Meinung:
Die Geschichte von Amy ist total berührend. Sie reist von Sydney zu ihren Eltern in die kleine Stadt Millbrooke, um ihrer kranken Mutter zur Hand zu gehen.
Dort lernt sie den chinesischen Besitzer eines Warenhauses kennen und verliebt sich in ihn.
Doch die Chinesen werden gemieden und sogar beschimpft.
Amy muss sich zwischen ihrer Liebe, die ausweglos scheint, und dem Gehorsam zu ihrem Vater entscheiden.

Ich fand Amy eine sehr interessante junge Frau. Bei ihrer Tante konnte sie auf Bälle gehen und die Geschichten von Miss Austen und Miss Brontë lesen.
Bei ihrem Vater, der Pfarrer ist, muss sie sich ganz anders verhalten.
Doch als sie Charles kennen lernt, fängt sie an, sich ihrem Vater zu widersetzen.
Sehr schön fand ich, dass Amy immer wieder Hilfe in den Büchern Stolz und Vorurteil und Jane Eyre gesucht hat. Damit war sie eine sehr verträumte Frau, was auch daran sichtbar war, dass sie nicht einmal wirklich wusste, was in einer Ehe auf sie zukommt.
Ich habe mit Amy mitgefiebert, ob sie mit ihrer großen Liebe zusammenkommt oder nicht.
Die Autorin hat es verstanden, mich in das 19. Jahrhundert hineinzuversetzen und die Geschichte fast wie die großen Klassiker Jane Eyre und Stolz und Vorurteil zu erzählen.

Ganz anders war die Geschichte um Angie, die vor kurzem ihren Ehemann verloren hat und nun in ein renovierungsbedürftiges Haus in Millbrooke zieht.
Mit ihr konnte ich mich nicht so identifizieren, was aber auch daran liegen könnte, dass Angie schon eine Frau Mitte 50 ist.
Trotzdem fand ich es beeindruckend, wie fasziniert sie von Amy war und alles versucht hat, mehr über sie herauszufinden.
Auch war es schön zu sehen, wie Angie nach dem Tod ihres Mannes wieder auf die Beine kommt und einen Sinn in ihrem Leben findet.

Durch den tollen Schreibstil der Autorin sind die Seiten nur so dahingeflogen. Sie versteht es, die perfekten Wörter für das 19. Jahrhundert zu finden, wie auch für die Gegenwart. Somit war der jeweilige Sprung auch nicht schwer.


Fazit:
Amys Geheimnis ist ein Buch über das Schicksal von zwei Frauen, die zwar in unterschiedlichen Jahrhunderten leben, trotzdem große Gemeinsamkeiten haben und ihrem Herzen folgen müssen.
Mich hat vor allem die Geschichten von Amy von Anfang an verzaubert und nicht mehr losgelassen.


Bewertung:


Ein großes Dankeschön an das Team von Vorablesen.de und dem List Verlag für die Bereitstellung des Buches.

Mittwoch, 18. September 2013

Und nochmal Neuzugänge

Wenn ich einmal anfange wieder Bücher zu kaufen, kann ich gar nicht mehr damit aufhören.
Kennt ihr das?

Am Montag war ich mit meinem Freund noch in einem unserer Einkaufscenter und da wollte ich unbedingt zum Thalia.
Eigentlich hatte ich zuerst nur ein Buch in der Hand, aber er hat mich dann überredet, doch noch ein zweites, das ich auch unbedingt haben wollte, zu kaufen.
Und das sind sie:

Den ersten Teil habe ich ja schon gelesen (Rezi) und da ich das Buch ganz gut fand, musste jetzt auch der zweite Teil her.



Sommernachtszauber habe ich euch ja erst vor kurzem bei meinen Wunschzettelbüchern vorgestellt und das ist dann auch noch mitgewandert. Obwohl der goldene Bücherrücken noch nicht ganz in das Regal passt. ;-)


Gestern habe ich meinen Freund dann von der Berufsschule abgeholt und wir sind auch noch shoppen gegangen (Kosmetikartikel sind in Deutschland einfach viel günstiger als in Österreich). Da habe ich von ihm ein von mir langersehntes Buch bekommen.


Das waren sie auch schon wieder.
Nächste Woche trudelt hier noch eine Vorbestellung ein:
Der mittlerweile 6. Band der Dragonreihe von G. A. Aiken.
Kennt ihr einen meiner Neuzugänge? Oder habt ihr eins sogar schon gelesen?



Rezension: Faunblut


Titel: Faunblut

Autorin: Nina Blazon

Verlag: cbt

ISBN: 978-3-570-30847-9

Seiten: 478

Taschenbuch





Inhalt:
Jade lebt mit ihrem Vater in einem Hotel, in der Stadt, die von der Lady regiert wird.
Immer wieder tauchen geheimnisvolle Wesen, die Echos, auf.
Als Jäger aus dem Nordland erscheinen, um die Echos zu jagen, stellt sich Jade die Frage, ob diese überhaupt gefährlich sind.
Noch dazu fühlt sie sich zu Faun, einem der Jäger, hingezogen, obwohl er für sie unerreichbar ist.
Jade muss sich entscheiden zwischen dem, was sie für Richtig hält und ihrer Liebe zu Faun.



Meine Meinung:
Sofort als ich zu lesen angefangen habe, hatte ich das Gefühl, dass mir irgendetwas bekannt vorkommt.
Man kann zwar nicht sagen, dass Faunblut die Vorgeschichte von Ascheherz ist, doch beide Geschichten spielen in derselben Welt und einige Personen, die ich schon in Ascheherz kennen lernen durfte, kommen auch in Faunblut vor.

Doch Faunblut konnte mich trotzdem nicht so sehr überzeugen wie Ascheherz.
Natürlich war der Schreibstil von Nina Blazon wieder total einzigartig.
Sie schreibt so detailgetreu, dass ich überhaupt keine Probleme hatte, mich fallen zu lassen. Nina Blazon findet immer für alles die perfekten Worte, ohne dass es zu viel wird.

Dennoch bin ich dieses Mal mit den Personen nicht warm geworden.
Bei Jade konnte ich sehr oft ihr Handeln einfach nicht nachvollziehen und ehrlich gesagt, mochte ich sie einfach nicht.
Genauso war es bei Faun, mit seinen zwei Seiten. Einmal ist er total abweisend, sogar richtiggehend gemein zu Jade, andererseits hat er tiefe Gefühle für sie.
Die Liebe zwischen den beiden ging mir einfach viel zu schnell und hat sich überhaupt nicht aufgebaut.
Auch die anderen Personen blieben für mich eher im Hintergrund.

Die Idee hinter der Geschichte fand ich nicht schlecht, aber irgendwie nicht so gut umgesetzt.
Wenn ich ehrlich bin, ist sie mir auch nicht wirklich im Gedächtnis geblieben. Im Gegensatz zu Ascheherz, an das ich mich immer gerne zurückerinnere.
Trotzdem schafft es Nina Blazon wieder Spannung aufzubauen. Man erfährt mit der Hauptperson immer nur Bruchstücke und kann somit seine eigenen Schlüsse ziehen, also seine eigene Phantasie spielen lassen.
Erst zum Schluss wird alles aufgedeckt und durch einen Kampf geklärt.


Fazit:
Faunblut besticht zwar wieder mit dem träumerischen und einzigartigen Schreibstil von Nina Blazon, aber die Geschichte und die Personen konnten mich dieses Mal leider nicht überzeugen.


Bewertung:


Weitere Bücher der Autorin:
-Ascheherz
-Zweilicht

Montag, 16. September 2013

Endlich mal wieder ein Neuzugang

Ich hatte mal wieder Glück auf Vorablesen.de und heute ist mein Gewinn angekommen.
Amys Geheimnis von Deborah O'Brien

Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch und werde auch sofort damit anfangen, um das Geheimnis zu lüften :)




Samstag, 14. September 2013

Info

Seregona, mein Freund und ich sind seit Dienstag wieder aus unserem Urlaub in Italien zurück.
Natürlich habe ich mir gleich eine schlimme Erkältung zugezogen. Bei einem Sprung von 30° auf 18° ja auch kein Wunder, oder?

Zurzeit stehen 5 Bücher auf meiner Liste der unrezensierten Bücher. Also habe ich einiges zum Aufholen.
Und bald wird es auch wieder ein paar Rezensionen von Seregona geben. Sie hatte jetzt einige Tage Urlaub und hat die intensiv zum Lesen genutzt.

Eigentlich hätte ich mir vorgenommen, da ich heute Urlaub habe, richtig viel zu Lesen, aber ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren.
Wie sehen eure Wochenendpläne aus?
Ich verzieh mich nun wieder auf die Couch und pumpe mich mit Tee voll.
Und wünsche euch natürlich ein schönes Wochenende mit viel Lesespaß!



Mittwoch, 4. September 2013

Rezension: Breathe - Gefangen unter Glas


Titel: Breathe - Gefangen unter Glas

Autorin: Sarah Crossan

Verlag: dtv

ISBN: 978-3-423-76069-0

Seiten: 432

Gebunden





Inhalt:
Bea und Quinn leben unter der Kuppel und haben die Gesellschaft nie infrage gestellt, obwohl sie eine Second ist und er ein Premium.
Als sie einen Ausflug aus der Kuppel hinaus machen, stoßen sie auf Alina, eine Rebellin.
Plötzlich erkennen Bea und Quinn, dass ihr Leben auf einer Lüge basiert.


Meine Meinung:
Ich habe zwar noch nicht so viele Dystopien gelesen, aber „Breathe – Gefangen unter Glas“ war bis jetzt die realistischste.
Die Menschen leben unter einer Kuppel, da alle Bäume gestorben sind und es somit keinen natürlichen Sauerstoff mehr gibt.
Die Gesellschaft ist in zwei Klassen eingeteilt: die Seconds, die gerade mal genug Geld haben, um sich Sauerstoff zum Überleben leisten können und die Premiums, die sich darüber natürlich keine Sorgen machen müssen.

Bea, Quinn und Alina leben unter dieser Kuppel. Doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein.
Bea ist eine Second und versucht alles, um zu einer Premium zu werden, um für ihre Eltern und sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie ist sehr verantwortungsbewusst, glaubt aber den Rebellen sofort.
Quinn ist Beas bester Freund und ein Premium. Sein Vater ist ein hohes Tier bei „Breathe“.
Er wächst in der Geschichte sehr über sich hinaus und scheut sich auch nicht davor, sich in Gefahr zu bringen.
Alina ist eine Rebellin und da sie sich in Schwierigkeiten gebracht hat, muss sie aus der Kuppel fliehen. Sie durchschaut von Anfang an die Machenschaft von „Breathe“ und macht alles, um die Rebellen und ihre Arbeit zu schützen.

Die Geschichte wird jeweils aus der Ich-Perspektive der drei Hauptpersonen geschildert. Somit kann man ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen.
Bei Bea und Quinn merkt man, wie sie von der Regierung manipuliert wurden und als sie die Wahrheit erfahren, wie aus einem Traum aufwachen.
Es gibt natürlich auch eine Liebesgeschichte. Diese ging mir zwar am Ende etwas zu schnell, doch in Anbetracht der Geschehnisse kam das doch glaubhaft rüber.
Die Autorin versetzt den Leser von Anfang an in das Geschehen hinein, obwohl sie nicht sofort alles aufdeckt. Somit habe ich ständig weitergefiebert und wollte so schnell wie möglich weiterlesen, um alles herauszufinden.

Am Ende des Buches geht alles ganz schnell und mir war sofort klar, dass es gemein enden wird.
Gespannt warte ich auf den nächsten Band und wie es mit den Dreien weitergeht.


Fazit:
„Breathe – Gefangen unter Glas“ ist eine Dystopie, die mich noch Tage danach nicht losgelassen hat.
Die Idee dahinter finde ich total realistisch und hat mir vor Augen geführt, wie es mit unserer Erde zugrunde gehen könnte.
Und wenn mich ein Buch so beschäftigt, hat es eindeutig 5 Katzen verdient.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Breathe - Gefangen unter Glas
2. Breathe - Flucht nach Sequoia