Sonntag, 30. Juni 2013

Rezension: Deine Seele in mir


Titel: Deine Seele in mir

Autorin: Susanna Ernst

Verlag: Knaur

ISBN: 978-3-426-51260-9

Seiten: 477

Taschenbuch





Inhalt:
Matt und Amy waren in ihrer Kindheit unzertrennlich, bis Amy durch einen gewaltsamen Tod aus dem Leben gerissen wurde.
Doch als Matt auf Julie trifft, ist er sofort fasziniert von ihr, obwohl sie Autistin ist.
Er spürt, dass ihn etwas mit Julie verbindet und ihn an seine Kindheitsfreundin Amy erinnert.
Langsam fängt Matt an, zu glauben, dass sich Julie und Amy nicht nur ähneln…


Meine Meinung:
Das Buch habe ich für eine Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und war extrem gespannt darauf.
Wie ich schon öfters erwähnt habe, lese ich ja eher selten Liebesbücher, aber dieses hat mich wirklich berührt.
Schon allein im Prolog musste ich ziemlich heftig schlucken. Susanna Ernst klärt den Leser sofort auf, was Schreckliches mit Amy passiert ist und man kann sofort Matts Trauma verstehen.
Matt fand ich von Anfang an sympathisch. Seine Handlungen waren absolut nachvollziehbar aufgrund seiner Erlebnisse in der Vergangenheit.
Die Geschichte wird aus seiner Ich-Perspektive geschildert, was doch etwas seltener vorkommt, dass man eine Liebesgeschichte aus der Sicht des Mannes erfährt.
Ab und zu kommt Amys Sicht hinzu, um auch einen Einblick in ihr Gefühlsleben zu bekommen.
Die Eltern von Julie, Kristin und Tom, sind mir sofort ans Herz gewachsen und sie sind für mich ein sehr starkes Paar, das in so einer schwierigen Zeit gut zusammengehalten hat.
So oder so sind alle Personen total gut ausgearbeitet, haben, meiner Meinung nach, immer nachvollziehbar gehandelt und nur das Beste für ihre Liebsten gewollt.

Die Idee für diese Geschichte finde ich sehr interessant. Ich kann wohl so viel verraten, dass es um Seelenverwandtschaft geht und was nach dem Tod passiert.
Es passieren immer wieder unerwartete Dinge, die die Spannung aufrecht halten.
Ich habe das Buch schließlich innerhalb von vier Tagen gelesen, aber ausschließlich im Zug.
Dies spricht eindeutig für den tollen Schreibstil von Susanna Ernst, die die Gefühle der Personen sehr gut rüberbringen konnte.
Wie auch schon im Prolog, gab es einige Stellen, wo ich die Tränen zurückhalten musste.
Das Buch war sehr emotional und mit Hoch und Tiefs versehen.

Es gibt zwar ein für mich sehr überraschendes Ende, das ich mir so gar nicht ausgemalt hätte, aber trotzdem fand ich es passend.


Fazit:
„Deine Seele in mir“ ist ein sehr berührender Liebesroman, über eine Liebe, die über den Tod hinausgeht und keine Grenzen kennt.


Bewertung:


Vielen Dank an Susanna Ernst, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte und für die Signatur des Buches.

Samstag, 29. Juni 2013

Bloggeburtstag + Gewinnspiel

Nun ist es auch bei uns so weit.
Die Book-Cats haben Geburtstag.

Am 29.06.2012 habe ich den ersten Post veröffentlicht.
Das war noch über Wordpress. Eine Woche später sind wir auf Blogger umgezogen


Ich möchte hier eine kleine Statistik aufstellen:
65 Leser auf GFC
30 Leser über Blogconnect
93 Posts veröffentlicht
149 Kommentare
4.688 Seitenaufrufe
39 Rezensionen von Lyiane veröffentlicht
9 Rezensionen von Seregona veröffentlicht


Ich weiß, dass die Statistik im Gegensatz zu einigen anderen Blogs ziemlich mager ausfällt. Aber wir versuchen, so viel wie möglich zu lesen und Rezensionen zu schreiben.


Natürlich möchten wir auch unseren Lesern, also euch, Danke sagen und deswegen gibt es ein Gewinnspiel für euch.


Wir verlosen einen 10€ Amazon Gutschein.


Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet nächsten Sonntag, 07. Juli 2013, um 12:00 Uhr.

Bedingungen für die Teilnahme:
- Ihr seid über 18 oder habt die Einverständnis eurer Eltern, an dem Gewinnspiel teilzunehmen.

- Und ihr seid Leser unseres Blogs.
Über GFC, Blog-Connect oder Bloglovin.

- Schreibt einfach ein Kommentar unter diesen Beitrag und erzählt uns, was euer bisheriges Lesehighlight im Jahr 2013 ist.
Ich brauche mal wieder ein paar Bücher für meine Wunschliste ;)

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme am Gewinnspiel :)



Sonntag, 23. Juni 2013

Rezension: Göttlich verdammt

       
Titel: Göttlich verdammt

Autorin: Josephine Angelini

Verlag: Dressler

ISBN: 978-3-7915-2625-6

Seiten: 494

Gebunden





Inhalt:
Helen, ein Mädchen von 16 Jahren, lebt mit ihrem Vater in Nantucket und bemüht sich sehr, nicht zu sehr aufzufallen. Was ihr allerdings sehr schwer fällt, da sie eine wahre Schönheit ist und außerdem auch besondere Gaben hat. Von denen weiß Helen aber so lange nichts, bis das die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind von der neuen reichen und überaus attraktiven Familie Delos begeistert. Aber Helen verspürt einen unerklärlichen Hass gegen sie. Als ihr Lucas dann eines Tages in der Schule begegnet, geht sie auf ihn los und das Schicksal nimmt seinen Lauf…


Meine Meinung:
Kaufgründe für dieses Buch gab es mehrere. Zum einen bin ich eigentlich an griechischen Göttern (aber auch römischen und ägyptischen) sehr interessiert. Dann gab es noch das Argument, dass Josephine Angelini zur Buchmesse kam und ich dann einfach schon etwas von ihr haben wollte. Und zum anderen gab es viele positive Bewertungen von anderen Lesern.
Dem Hype, den die Göttlich-Reihe verursacht hat, kann ich mich nur anschließen. Ich war sofort gefesselt und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die letzte Reihe, die ich so verschlungen habe, war „Die Tribute von Panem“.

Ich nehme mal an, dass viele die Geschichte um Helena von Troja kennen. Diese hier ist zwar daran angelegt und dies wird auch immer wieder betont, aber sie bringt frischen Wind in eine doch schon sehr alte Geschichte und bringt vielleicht viele dazu, sich wieder etwas mehr mit der griechischen Mythologie zu befassen. Alleine dafür muss man sie doch schon mögen, aber ich schweife vom Thema ab.
Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig, wodurch man noch mehr ans Buch gefesselt wird, weil man nicht aufhören kann. Es wird gibt immer wieder mal einen Perspektivenwechsel, wodurch man auch alle anderen Charaktere besser kennen lernt und die Geschichte nicht so einseitig wird.
Die meisten Personen finde ich eigentlich sehr gut beschrieben und viele sind mir ans Herz gewachsen und ich glaube der Autorin geht es genauso.

Das Buch hat so viel verschiedene Dinge zu bieten, das für fast jeden etwas dabei ist. Da gibt es eine tragische Liebesgeschichte, eine spannende Story und den Hintergrund der griechischen Mythologie.
Das Einzige, was mich etwas störte, war das die Charaktere immer mehr Fähigkeiten bekommen haben. Dabei dachten man sich als „Normalsterblicher“, dass es doch eigentlich auch mal reichen würde. Aber gut, darüber sehe ich mal hinweg.

Wie bei den meisten Büchern wird es am Ende noch mal richtig rasant und man kommt kaum zum Luftholen. Für die letzten Kapitel sollte man sich also auf jeden Fall in seinem Zimmer einsperren, damit man nicht gestört wird ;) Das Ende bleibt leider ziemlich offen…


Mein Fazit:
Ich war und bin ein totaler Fan von diesem Buch. Und ich hoffe, die restliche Reihe wird so weitergehen.
Von mir gibt es daher 4 Katzen.


Bewertung:


Rezension: Das Meer der Seelen -
Nur ein Leben


Titel: Das Meer der Seelen -
Nur ein Leben

Autorin: Jodi Meadows

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47601-5

Seiten: 351

Broschiert





Inhalt:
Jede Seele wird seit Jahren immer wiedergeboren und kann sich an seine bisherigen Leben erinnern.
Nur Ana nicht. Sie ist eine neue Seele und damit sie geboren werden konnte, musste eine alte Seele sterben.
Nun macht sie sich auf, um das Geheimnis ihrer Existenz auf den Grund zu gehen.
Dabei erkennt sie, dass ihr nicht alle böse gesinnt sind, vor allem nicht Sam…


Meine Meinung:
Von Anfang an fand ich die Grundidee total interessant.
Es gab immer dieselben Seelen. Jede Seele wird wiedergeboren und kann sich an ihre vorherigen Leben erinnern.
Doch vor 18 Jahren starb die Seele von Ciana und eine neue Seele wurde geboren.
Ana ist von diesen Vorkommnissen sehr geprägt, da ihr von ihrer Mutter das ganze Leben lang, vorgesagt wird, dass sie ein Nichts ist.
Als Ana 18 wird, will sie zur Stadt Heart gehen, um herauszufinden, warum es sie gibt.

Am Anfang habe ich mir ziemlich schwer getan, bis ich in die Geschichte hinein gefunden und mich mit dem Schreibstil angefreundet habe.
Aber nach und nach wurde es besser.
Ana ist aufgrund ihrer Erziehung sehr unerfahren und hat überhaupt kein Selbstvertrauen.
Doch als sie Sam kennen lernt, ändert sich das schnell und sie merkt, dass es auch Menschen gibt, die sie respektieren.
Sam ist von Anfang an sehr geheimnisvoll und ich wusste oft nicht, warum er jetzt so handelt.
Auch die anderen Personen fand ich sehr interessant, obwohl es bei der Fülle etwas schwer war, alle auseinander zuhalten.

Man erfährt schon einiges über die Vorgeschichte der Seelen und am Schluss wird sogar das Geheimnis von Anas Existenz gelüftet.
Trotzdem bleibt noch viel offen und ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt.


Fazit:
Eine sehr interessante und neue Grundidee, die eher an die derzeitigen Dystopien denken lässt, vermischt mit Fantasyelementen, wie Drachen und Sylphen..


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Nur ein Leben
2. Nur eine Liebe
3. Nur eine Nacht

Dienstag, 18. Juni 2013

Gewinnspielwerbung #1

Ich möchte euch auf ein Gewinnspiel aufmerksam machen, das Seregona gerade auf ihrem Blog veranstaltet.
Es gibt was ganz Tolles zu gewinnen. Ich habe es schon bei mir zuhause liegen.
Wenn ihr neugierig seid und mitmachen wollte, einfach hier entlang
Klick mich an

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,
Lyiane

Freitag, 14. Juni 2013

Rezension: Endless


Titel: Endless

Autorin: Meg Cabot

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-7645-0446-5

Seiten: 379

Broschiert





Inhalt:
Meena Harper arbeitet nun bei der Geheimen Garde und hat ihren Exfreund Lucien, den Prinz der Finsternis, seit jener schrecklichen Nacht, nicht mehr gesehen.
Doch als sie sich mit David, einem alten Freund, trifft und der sie beißen will, taucht Lucien auf, um sie zu retten und Meena muss sich eingestehen, dass sie noch immer Gefühle für ihn hat.
In New York verschwinden auf geheimnisvolle Weise Touristen und die Meenas Kollegen machen Lucien dafür verantwortlich. Doch wer steckt wirklich dahinter?


Meine Meinung:
Lange hat es gedauert, bis ich endlich den zweiten Teil gelesen habe und ich kann im Voraus schon mal sagen, dass es nicht unbedingt eine Fortsetzung hätte geben müssen.
Ich war natürlich gespannt, wie es mit Meena und Lucien weiter geht, vor allem da mir der erste Teil echt gut gefallen hat.

Die Geschichte an sich war gar nicht mal so schlecht, doch es ging alles so schnell.
Das Buch hat zwar 379 Seiten, aber mir kam es so vor, als wären es nur 100.
Es bleibt keine Zeit zum Luftholen oder für Gefühle.
Die Geschichte spielt sich in nur drei Tagen ab.
Es spricht zwar für den Schreibstil von Meg Cabot, dass ich das Buch in kurzer Zeit verschlungen habe, aber ich möchte doch auch Genuss beim Lesen haben.

Wenn man den ersten Teil gelesen hat, kennt man die Personen schon. Im zweiten Teil bleiben sie eher flache und wie schon gesagt, es bleibt nicht viel Zeit für Gefühle.
Meena ist so wie immer, genauso wie Alaric, der sich aber seiner Gefühle für Meena immer klarer wird.
Lucien, der meine Lieblingsperson im ersten Teil war, erkannte ich nicht wieder.
Er hat, ausgenommen am Schluss, die ganze Zeit nur an sich gedacht und egoistisch gehandelt.
Außerdem hat mir der Schluss überhaupt nicht zugesagt.


Fazit:
Ein zweiter Teil, der meiner Meinung nach, nicht nötig war, und mit dem ersten Teil bei weitem nicht mithalten kann.
Dafür kann ich nur zwei Katzen geben, so Leid es mir auch tut.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Eternity
2. Endless

Rezension: Eternity


Titel: Eternity

Autorin: Meg Cabot

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-7645-0377-2

Seiten: 510

Broschiert





Inhalt:
Meena Harper hat eine besondere Gabe, die ihr Leben nicht gerade einfach macht:
Sie kann den Tod von anderen Menschen sehen.
Eines Abends lernt sie den attraktiven Lucien Antonescu kennen, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Seinen Tod kann sie aber nicht sehen.
Doch plötzlich steht ein Mann vor ihrer Tür, der behauptet, Vampirjäger zu sein und auf der Suche nach Lucien, dem Prinz der Finsternis.
Meena kann es nicht glauben. Vampire gibt es doch gar nicht und ihr perfekter Lucien soll der Anführer dieser Kreaturen sein?


Meine Meinung:
Das Cover finde ich ganz hübsch, da mal kein Frauengesicht abgebildet ist.
Auch der Titel ist sehr passend, da Eternity nicht nur „Ewigkeit“ bedeutet, sondern auch einen Bezug zu der Geschichte hat: Meena ist Drehbuchautorin für eine Soap, die so heißt.

Sofort am Anfang der Geschichte wird man mit Meenas Gabe konfrontiert, die für sie ein Flucht ist, da sie den Menschen dann auch immer sagen will, wie sie sterben, um das zu verhindern.
Meena fand ich sofort sympathisch, da sie offen und direkt ist, aber auch ihre Schwächen hat, die sie noch realer machen.
Auch die zwei männlichen Hauptpersonen werden früh eingeführt und man kann sich schnell ein Bild von ihnen machen.
Die Autorin verheimlicht nicht, wer Lucien ist, so dass der Leser gleich am Anfang weiß, mit wem er es zu tun hat.
Alaric konnte ich nicht sehr gut leiden. Ich kann zwar, aufgrund seiner Vorgeschichte, seine Handlungen nachvollziehen, aber sympathischer wurde er mir dadurch nicht.

Von der Grundidee ist es typischer Vampirroman: Frau verliebt sich in Vampir.
Dass aber Meena ihre besondere Gabe hat und Lucien nicht irgendein Vampir ist, sondern der Anführer, macht das ganze sehr interessant.
Auch die Einführung der Geheimen Garde, die Vampire tötet, finde ich klasse.

Das Ende erwartet man so überhaupt nicht und es wird viel Spannung aufgebaut.
Was mich aber wirklich total gestört hat, waren die ständigen „Schleichwerbungen“. Dauernd wurden irgendwelche Markennamen benutzt z. B. Meena benutzte nicht ihr Handy, sondern ihr Blackberry.


Fazit:
Ein toller Vampirroman, der zwar nicht mit einer neuen Grundidee aufwartet, aber mit vielen Details und sehr interessanten Personen kein 08-15 Buch ist.
Ich gebe 4 Katzen!


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Eternity
2. Endless

Montag, 10. Juni 2013

Rezension: Cocoon - Die Lichtfängerin

       
Titel: Cocoon – Die Lichtfängerin

Autorin: Gennifer Albin

Verlag: Ink

ISBN: 978-3-86396-028-5

Seiten: 359

Gebunden





Inhalt:
Wer in Arras lebt, hat bestimmte Regeln, nach denen er zu leben hat. Und diese Regeln werden von der Gilde bestimmt, welche diktatorisch über Arras herrscht. Die einzige Chance für ein Mädchen von der gewöhnlichen Mittelschicht aufzusteigen, ist es, wenn man eine bestimmte Gabe besitzt. Denn in Arras funktioniert die Welt anders. Die ganze Welt besteht aus Fäden und ein paar wenige Mädchen besitzen die Gabe mit diesen zu Weben. Adelices Fähigkeiten übertreffen jedoch die aller anderen Mädchen in ihrer Schule, dabei hat sie und ihre Eltern von Anfang an versucht, diese Begabung zu verstecken. Denn sie ahnen, welch ein Gefängnis der Konvent in Wahrheit ist…


Meine Meinung:
Gekauft habe ich das Buch eigentlich nur aufgrund des Covers. Mich haben das helle Bild und die Schrift gleich überzeugt. Und ich habe gut gewählt. Ich fand das Buch spannend und mitreißend, zumindest an den meisten Stellen und auch die Schreibweise von Gennifer Albin trifft total meinen Geschmack.

Man wird gleich angenehm in die Welt eingeführt und begreift sehr schnell, wie es dort funktioniert. Die Gilde hat strenge Regeln zum Wohle der Menschen aufgestellt und jeder hat einem vorgesehenen Muster zu folgen. Und sollte jemand auf die Idee kommen, aus der Reihe zu tanzen, greift die Gilde zu den Webjungfern, welche die Fäden manipulieren.

Adelice wollte nie die Gabe des Webens besitzen und dennoch besitzt sie sie. Aber nicht nur das, sie kann die Fäden auch ohne einen Webstuhl sehen und verweben. Sie ist die geborene Strickmeisterin und auf diese hat die Gilde schon lange gewartet. Bei der Prüfung wird ihre Gabe schließlich entdeckt und dabei hat sie schon ein Leben lang versucht, diese zu vertuschen. Der Kampfgeist der Hauptperson war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich vermutlich nicht immer gleich gehandelt hätte wie sie. Aber auch die anderen Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen, bis auf die Gegenspieler natürlich, und haben sich weiterentwickelt.

Am Ende geht es noch mal richtig rund, denn Adelice wird von allen Seiten in die Ecke gedrängt und muss nun dringend aus ihrem Gefängnis ausbrechen, bevor sie ganz angekettet wird. Und durch den spannenden Cliffhanger kann man den nächsten Teil kaum erwarten.


Mein Fazit:
Da mich diese Welt sowie die Geschichte und die vielfältigen Figuren begeistert haben, kann ich das Buch nur empfehlen.
Von mir gibt es daher 4 Katzen.


Bewertung:


Donnerstag, 6. Juni 2013

Gemeinsam Lesen #2



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Zurzeit lese ich "Eternity" von Meg Cabot und ich bin auf Seite 290 von 511.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Es war leicht für Lucien, seinen Bruder Dimitri zu finden. Schließlich war er der Prinz der Finsternis."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich habe das Buch ja schon einmal gelesen und da ich jetzt den zweiten Teil lesen will, wollte ich mir die ganze Geschichte wieder ins Gedächtnis rufen. Und ich finde die Geschichte noch immer so toll, wie beim ersten Lesen.

Wie ist dein bisheriger Eindruck: Würdest du das Buch noch einmal lesen? (Gerne mit Begründung)
Wie schon bei Frage 3 geschrieben, lese ich das Buch gerade noch einmal und ich würde es auch wieder tun. Den Schreibstil von Meg Cabot finde ich einfach total gut zu lesen und obwohl es eine Vampirgeschichte ist, ist sie nicht so wie die anderen.


Die Aktion wurde von Asaviel von Asaviels Bücher-Allerlei ins Leben gerufen und findet wöchentlich statt.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Rezension: Die Stadt des roten Todes

       
Titel: Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske

Autorin: Bethany Griffin

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47819-4

Seiten: 343

Broschiert





Inhalt:
Die Geschichte spielt in einer Stadt, die von einer grauenhaften Seuche heimgesucht wird. Wer an dem „schwarzen Tod“ erkrankt, wird zum Ausgestoßenen. Nur die reiche Oberschicht kann sich die wertvollen Porzellanmasken leisten, welche die Krankheit abhalten sollen. Zu jener Oberschicht gehört auch Araby, die mit ihrer Freundin April durch Alkohol- und Drogenexzesse geht, um den Verlust ihres Bruders zu betäuben. Doch als sie Elliott, einen Revolutionär, kennen lernt, beginnt Araby ihre Augen wieder zu öffnen und begibt sich auf eine aufregende und schmerzhafte Reise.


Meine Meinung:
Die Wahrheit ist, dass ich immer noch nicht so recht weiß, was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits ist da eine wirklich gute und spannende Grundidee, die einen durchaus fesselt. Andererseits gibt es aber so viele Ungereimtheiten, dass man sich nicht sicher ist, wie gut die Autorin diese Geschichte durchdacht hat.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig und wirklich angenehm zu lesen. Die Stimmung der düsteren verfallenen Stadt ist gleich von Anfang an allgegenwärtig, man benötigt also nicht mehr viel Phantasie, um sich diese Stadt vorzustellen. Denn gleich zu Beginn wird eine Kutschenfahrt beschrieben, in der Araby die Stadt bei ihrem Untergang zusieht.

Die Protagonisten sind teilweise etwas sprunghaft und nicht immer finde ich ihre Handlungen nachvollziehbar. Aber wer weiß, wie man sich selbst in einer solchen hoffnungslosen Situation verhalten würde? Araby ist hin und hergerissen zwischen Will und Elliott. Der eine verkörpert den liebenswürdigen Lover, der andere den revolutionären Rabauken. Die Personen, die ich jedoch wirklich spannend finde, sind die Eltern von Araby, sowie der Prinz Prosperos. Man erfährt von ihnen nicht wirklich viel und dennoch haben sie einen großen Einfluss auf die Geschichte.

Was ich an dieser Geschichte nun nicht ganz verstehe sind die Masken bzw. ob diese auch wirklich vor der Krankheit schützen oder nicht. Denn die Masken werden nicht immer getragen und auch Personen, die keine Maske haben, können überleben. Ebenfalls finde ich es unlogisch, dass die einen Tiere an der Seuche verenden und andere, wie z.B. die Krokodile keinen Schaden davon tragen. Es bleibt nur zu hoffen, dass all meine Fragen im nächsten Band geklärt werden.

Auf dem letzten Drittel bekommt die Geschichte neuen Schwung. Denn eine neue Seuche, der „rote Tod“, rafft die Bevölkerung weiter dahin und niemand weiß, wie man sich davor schützen kann. Die Stadt versinkt im Chaos und die Charaktere machen noch eine größere Entwicklung durch bzw. zeigen ihr wahres Ich. Das Ende ist ziemlich gemein und man möchte eigentlich doch wissen, wie es weiter geht. Auch wenn es in sich geschlossen ist.


Mein Fazit:
Die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt, obwohl sie nett zu lesen war. Was daran liegen könnte, dass ich mir immer gleich den Kopf zerbreche, wenn ich etwas nicht ganz logisch finde in einem Buch und mich das etwas ablenkt.
Da ich nun nicht auf den zweiten Teil brenne, bekommt dieses Buch von mir 2 Katzen.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Die Stadt des roten Todes
2. Das Lied des roten Todes (erscheint am 17. Februar 2014)

Sonntag, 2. Juni 2013

Atemberaubende Musik

Heute möchte ich euch mal etwas ganz anderes zeigen, das mit Büchern gar nichts zu tun hat.
Durch meinen Freund bin ich gestern auf eine tolle Violistin gestoßen, die auch noch singen und tanzen kann.


Einige kennen wahrscheinlich dieses Lied von dem Trailer zu "Seelen". Mir gefällt diese Version viel besser als das Original.



Ich als absoluter Herr der Ringe Fan liebe dieses Video einfach.



Ich spiele "Halo" zwar nicht, das Lied ist aber trotzdem toll.

Es gibt noch viel mehr von Lindsey Stirling zu entdecken.
Vielleicht findet sie ja noch jemand so toll, wie ich :)

Maistatistik von Lyiane

Ich habe mir jetzt einen Leseplan für das ganze Jahr gemacht, damit ich so viele Bücher wie möglich für die beiden Challenges, an denen ich teilnehme, lesen werde.
Im Mai habe ich mir 4 Bücher vorgenommen und habe sogar noch eins mehr gelesen, das schon für den Juni angedacht war.

Gelesen: 5
Solos Reise
Rabenmond - Der magische Bund
Selection
Ascheherz (Rezi folgt)
Das Meer der Seelen - Nur ein Leben (Rezi folgt)

Gelesene Seiten: 2087

Gekaufte Bücher: 1
Heaven

Bei der SuB-Abbau-Challenge habe ich nun schon 21 von 20 Büchern gelesen, obwohl ich noch zwei rezensieren muss.

Im Mai hat die Buchstaben-Challenge bei Anett begonnen und ich habe dafür schon 4 Bücher gelesen.

Meinen SuB konnte ich damit um 5 Bücher abbauen und nur eines kam dazu.
Eigentlich ein ganz gutes Ergebnis ;)

Im Juni stehen ja einige Prüfungen an, da das Semester bald schon wieder vorbei ist.
Noch dazu habe ich Anfang Juli meine Lateinergänzungsprüfung, da ich in der Schule kein Latein hatte und ich das aber für mein Studium brauche.
Trotzdem nehme ich mir mal 4 Bücher vor. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Einen schönen Sonntag mit spannenden Lesestunden wünscht euch,
Lyiane