Sonntag, 31. März 2013

Statistik März von Lyiane

Der Monat März ist schon wieder um und deshalb gibt es hier meine kleine Statistik.


Zuerst möchte ich mich aber für die rege Teilnahme an unserem Gewinnspiel bei euch bedanken.
Ich dachte nicht, dass so viele daran teilnehmen werden :)


Eigentlich habe ich dafür, dass im März wieder die Uni begonnen hat, viele Bücher gelesen.

Gelesen: 5
Jenseits
Aus Licht gewoben
Tempest - Tochter des Meeres
Die Legenden von Engil - Blutschwestern
Die Legenden von Engil - Feuerprinz

Gelesene Seiten: 1819

Gekaufte Bücher: 5
Rot wie das Meer
Die Legenden von Engil - Feuerprinz
Das Lied des Feuers
Gefangene des Meisters
Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

Und dann habe ich gestern von Seregona noch ein Buch zu Ostern geschenkt bekommen. Vielen Dank nochmal dafür :)


Das war's auch schon wieder von mir.
Nächste Woche wird es wieder einen Neuzugänge-Post geben, da ich Geburtstag habe und wieder Bücher bei mir eintrudeln werden :)

Ich wünsche euch allen morgen noch einen schönen freien Ostermontag!

Dienstag, 26. März 2013

Rezension: Nach dem Sommer

       
Titel: Nach dem Sommer

Autorin: Maggie Stiefvater

Verlag: script5

ISBN: 978-3-8390-0108-0

Seiten: 420

Gebunden





Inhalt:
Grace liebt die Wölfe in den Wäldern von Mercy Falls, aber einen, den Wolf mit den goldenen Augen, liebt sie besonders. Schon jahrelang beobachtet sie ihn und er sie. Bis ihr eines Tages ein Junge über den Weg läuft, der die gleichen Augen hat wie ihr Wolf. Und gerade dieser Sommer, in dem sie sich gefunden haben, soll Sams letzter sein. Denn nach diesem Winter wird er kein Mensch mehr werden, dieses Mal wird ihn sein Wolfskörper nicht mehr freigeben.


Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist kein Buch mit tosender Aktion und brutalen Schlachten. Es ist vielmehr ein Buch zum Träumen und Nachdenken. Durch die wundervollen bildhaften Beschreibungen des Waldes und den immer wieder auftauchenden Gedichten von Rilke und Songtexten von Sam wird dieser Eindruck noch verstärkt.
Die Hauptcharaktere, aber auch alle anderen, wurden schön ausgearbeitet und man hat nie das Gefühl, dass eine Figur nur oberflächlich behandelt wird. Schon von Anfang an weiß man, dass hinter jeder Person mehr steckt als es am Anfang scheint. Und im Laufe der Reihe machen alle eine ziemliche Entwicklung mit.
Aber bei all der Romantik gibt es natürlich auch noch eine Handlung, die das Buch schön spannend hält. Vor allem die Wölfe mit all ihren Regeln der Verwandlung sind faszinierend. Denn es ist nicht dieses typische Wolfmond-Werwolf-Spiel, denn hier geht es um die Temperatur. Aber nicht nur Sams ständige Angst vor dem Verlust seines menschlichen Körpers hält die Geschichte am Laufen, sondern auch die schwierigen Umstände der Liebesbeziehung zu Grace. Und als wären das nicht schon genug Probleme, gibt es auch noch eine eifersüchtige weiße Wölfin und einen ganz neuen Wolf, die alles nur noch komplizierter machen.
Das Buch endet mit einem Verlust für eine Person und einer Traumerfüllung für eine andere Figur. Aber es ist zum Glück ein Buch ohne grausames Ende. Und auch Bücher ohne gemeinem Cliffhänger sind schön. Vor allem wenn man den nächsten Teil noch nicht bei der Hand hat.


Fazit:
Zusammengefasst hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, ich war vor allem von der Schreibweise begeistert. Die Gesichte ist wirklich schön zu lesen und gut zum Entspannen. Ich gebe dem Buch aber nur 4 Katzen, weil ich nicht diesen Drang empfand alles auf einmal lesen zu müssen. Was bei mir immer wieder mal vorkommt.



Bewertung:


Reiheninformation:
1. Nach dem Sommer
2. Ruht das Licht
3. In deinen Augen


Neuzugänge Buchmesse und Amazon-Bestellung

Es sind wieder mal ein paar Bücher bei mir eingezogen und die stelle ich euch nun mal hier vor:

Auf der Buchmesse war ich brav und habe mir nur ein Buch gekauft. Mehr wollte ich auch gar nicht, da ich sowieso schon 7 Bücher nur zum Signieren dabei hatte.
Das Buch, das ich mir gekauft habe, ist das gleiche, das es nun zu gewinnen gibt: "Rot wie das Meer" von Maggie Stiefvater.


Danach hatte ich mal wieder Lust eine Amazon-Bestellung zu machen.
Ich bin immer mal wieder gespaltener Meinung, was Amazon angeht. Eine Zeit lang habe ich jetzt gar nichts bestellt.
Da aber die Mitarbeiter bei unserem Thalia auch nicht gerade kompetent sind und mein bestelltes "Jenseits"-Exemplar leichte Mängel aufgewiesen hat, tendiere ich jetzt doch wieder mehr zu Amazon. Mal sehen wie lange.

Zwei Bücher habe ich mir neu bestellt, und zwar "Sturmjäger von Aradon - Magierlicht" von Jenny-Mai Nuyen (ich musste ein Jahr lang warten, bis endlich die Taschenbuchausgabe vom cbt-Verlag erschienen ist) und "Die Legenden von Engil - Feuerprinz". Beim Lesen von "Die Legenden von Engil - Blutschwestern" war mir klar, dass ich den zweiten Teil sofort brauche.


Außerdem habe ich mir mal zwei gebrauchte Exemplare von Büchern gekauft, die es nicht mehr neu gibt.
Nämlich "Das Lied des Feuers" und "Gefangene des Meisters". Den ersten Teil "Der Windsänger" habe ich mir auf einem Flohmarkt gekauft und da ich die Trilogie schon kenne, mussten nun die Folgebände auch her.
"Das Lied des Feuers" ist schon angekommen. Leider nicht wie im beschriebenen Zustand "Sehr gut". Es hat doch etliche Mängel.
"Gefangene des Meisters" müsste dann morgen da sein.


Rezension: Tempest - Tochter des Meeres

       
Titel: Tempest - Tochter des Meeres

Autorin: Tracy Deebs

Verlag: Planet Girl

ISBN: 978-3-522-50257-3

Seiten: 352

Gebunden





Inhalt:
An ihrem 17. Geburtstag muss Tempest eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben aus der Bahn bringt.
Entweder lässt sie sich auf das Erbe ihrer Mutter ein und lebt als Wassernixe, oder sie bleibt bei ihrer Familie und ihrem Freund auf festem Land.
Eigentlich war sich Tempest sicher, dass sie nie zu einer Wassernixe werden will, bis sie Kona trifft, der alles durcheinander bringt.


Meine Meinung:
Das Cover finde ich ja mal total schön, obwohl wieder mal ein Mädchengesicht drauf ist. Aber es passt einfach gut dazu.
Bücher, die sich mit Meereswesen auseinandersetzen, gibt es, meiner Meinung nach, gar nicht so viele. Zumindest habe ich kein anderes in meinem Regal stehen.
Die Idee, dass ein Mädchen sich dafür entscheiden muss, ob sie ein Mensch bleibt oder eine Wassernixe wird, kannte ich zwar schon, aber Tracy Deebs hat sie ganz gut umgesetzt.
Man kann mit Tempest sehr gut mitfühlen, wie sie in diesen Zwiespalt kommt und sich ihrer Sache dann doch nicht so sicher ist.
Von ihrer Mutter wurde sie verlassen und musste seitdem die Mutterrolle für ihre zwei kleinen Brüder übernehmen. Ihr Vater wartet auch noch nach Jahren noch auf ihre Rückkehr.
Tempest ist ein typisches Surfergirl. Sie ist bei den Jungs beliebt und mit ihrem Freund eigentlich auch glücklich. Doch ihr 17. Geburstag rückt immer näher und sie macht sich doch Sorgen, was passieren wird.
Obwohl sie ein Mensch bleiben will, setzen Veränderungen an ihrem Körper ein und als sie Kona trifft, ist sie sich ihrer Gefühle gar nicht mehr sicher.
„Tempest – Tochter des Meeres“ ist zwar eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht, hat mir aber trotzdem gut gefallen.
Die Charaktere waren, meiner Meinung nach, aber ein bisschen zu oberflächlich, obwohl man durch die Ich-Perspektive von Tempest ihre Taten nachvollziehen konnte.
Es kommt unerwartet Spannung auf und ich kann soviel verraten, dass es auch einen kurzen Kampf unter Wasser gibt.
Das Ende war für mich dann aber nicht mehr überraschend, obwohl man von Tempest diese Reaktion zuerst nicht erwartet.


Fazit:
„Tempest – Tochter des Meeres“ entführt den Leser nach Kalifornien und in die Unterwasserwelt.
Ein gutes Buch für zwischendurch und mit der Liebesgeschichte etwas für jüngere Mädchen.


Bewertung:


Sonntag, 24. März 2013

1. Gewinnspiel

Schon vor der Buchmesse war uns klar, dass es langsam mal Zeit wird für ein Gewinnspiel. Und hier ist es nun:

Es gibt insgesamt drei Gewinne. Einen Hauptpreis und zwei Trostpreise.

Der Hauptpreis besteht aus dem Buch "Rot wie das Meer", signiert von Maggie Stiefvater persönlich.
Außerdem gibt es noch Autogrammkarten von Josephine Angelini, Maggie Stiefvater, Markus Heitz, Bernhard Hennen, Isabel Abedi, Nina Blazon, Kai Meyer und Sascha Rotermund, dem Hörbuchsprecher von "Asche und Phönix".
Dazu werden sich in diesem Paket auch noch einige Leseproben, Karten und Lesezeichen, die wir auf der Buchmesse gesammelt haben, befinden.
Seregona legt auch noch eines ihrer selbstgemachten Lesezeichen bei.



Hauptpreis


Die zwei Trostpreise bestehen aus den bereits oben genannten Autogrammkarten, sowie Give-Aways von der Messe und dem Lesezeichen von Seregona.

Trostpreise


Das Gewinnspiel beginnt heute und endet in zwei Wochen, am 7. April um 18:00.
Ich hoffe, dass ich an diesem Tag noch auslosen kann. Wenn nicht, werden die Gewinner am nächsten Tag bekannt gegeben.

Bedingungen zur Teilnahme:
Ihr habt einen Wohnsitz in Österreich oder Deutschland.
Ihr seid über 18 oder habt die Einverständnis eurer Eltern, an dem Gewinnspiel teilzunehmen.

Einfach einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen und ihr nehmt am Gewinnspiel teil.

Es wird keine Haftung für verloren gegangene Pakete übernommen.
Eure Adressen werden von uns nach dem Gewinnspiel sofort wieder gelöscht und nicht weitergegeben.

So, ich hoffe, ich habe nichts vergessen und es herrscht eine rege Teilnahme am Gewinnspiel.
Natürlich würden wir uns auch darüber freuen, wenn ihr dafür Werbung macht :)

Freitag, 22. März 2013

Leipziger Buchmesse 2013

Erfolgreich abgeschlossen!

Das dritte Jahr in Folge haben wir nun schon die Buchmesse besucht. Und meiner bescheidenen Meinung nach wird es jedes Jahr besser. Die geplanten Lesungen von uns unbekannten Autoren konnten wir leider nicht besuchen, da wir am Freitag mit dem Zug Verspätung hatten. Dennoch haben wir zumindest die wichtigsten Schriftkünstler getroffen:

Josephine Angelini:


Maggie Stiefvater:


Bernhard Hennen:


Markus Heitz:


Kai Meyer:


und den Hörbuchsprecher Sascha Rotermund:


Trotz der anstrengenden Reise hat uns der Aufenthalt in Leipzig mal wieder sehr gut gefallen. Und da diese Buchmesse nun vorbei ist, beginnen wir schon für das Jahr 2014 zu planen. Vielleicht treffen wir uns ja dann dort. Der Termin 13.- 16. März 2014 ist in unseren Kalendern schon ganz dick und rot eingekreist.

Donnerstag, 21. März 2013

Rezension: Aus Licht gewoben

       
Titel: Aus Licht gewoben

Autorin: Alexandra Bracken

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47260-4

Seiten: 347

Taschenbuch





Inhalt:
Jahrelang gab es in Cliffton, dem Heimatort von Sydelle nur Trockenheit und Dürre. Bis der Zauberer Wayland North auftaucht.
Er wählt Sydelle als seine Gefährtin auf einer wichtigen und gefährlichen Reise in die Hauptstadt Provincia.
Denn das Land Palmar erwartet Krieg. Nur wenn Wayland und Sydelle ihre Aufgabe erfüllen, können sie ihre Heimat retten.


Meine Meinung:
Ich habe schon lange keine High-Fantasy mehr gelesen und da kam mir „Aus Licht gewoben“ als Mängelexemplar ganz recht.
Sydelle kennt seit 16 Jahren nur ihr trostloses Leben in Cliffton, einem kleinen Dorf in der Wüste. Sie ist Weberin und träumt schon lange von einem anderen Leben.
Da kommt ihr der Magier Wayland ganz recht. Und mit ihm kommt auch der lang ersehnte Regen.
Wayland nimmt Sydelle als seine Gefährtin mit auf seine Reise. Sehr lange bleibt im Unklaren, warum er sich für sie entschieden hat. Auch, welches dunkle Geheimnis er hütet, bleibt lange verborgen.
In dem Buch geht es, wie bei High-Fantasy üblich, um Personen, die sich auf eine Reise begeben, um ihre Heimat zu retten.
Während dieser Reise entwickeln sie sich stetig weiter. Dies merkt man vor allem bei Sydelle, die immer erwachsener wird.
Vor allem die Idee, was Sydelle in Wirklichkeit ist, hat mir sehr gut gefallen und war für mich ganz neu.
Die Autorin hat sich auch intensiv mit der Vergangenheit ihrer Welt beschäftigt und so erfährt man als Leser auch etwas über die Götter, die die Menschen anbeten und warum die Länder sich nicht sehr gut verstehen.
Obwohl das Buch nicht gerade viele Seiten hat (347), passiert ziemlich viel. Mir kam es aber trotzdem nicht gedrängt vor. Immer wenn ich auf die Seitenzahl geblickt habe, dachte ich mir: „Was so wenig Seiten und so viel ist schon passiert?“
Ich habe aber nicht wirklich mit den Personen mitgefiebert und eine große Spannung kam auch nicht rüber.
Natürlich gibt es dann auch ein Happy End und die Liebesgeschichte kam auch nicht zu kurz.


Fazit:
Ein schöner Einzelband, der mit einer gut ausgearbeiteten Geschichte und sympathischen, sowie frechen Hauptpersonen überzeugt.

PS: Ich habe das Cover fotografiert, da man im Internet nur eine andere Version davon findet.


Bewertung:


Dienstag, 19. März 2013

Award: The Versatile Blogger Award



Wir haben wieder mal einen Award erhalten. Nicht nur einmal, sondern sogar zweimal.
Danke an Anett und Anii.

Ich bin froh, dass es mal ein Award ist, bei dem man keine Fragen beantworten muss. Man muss einfach nur den Award an 5 Blogger weitergeben, die weniger als 200 Leser haben.

Wir geben den Blog weiter an:
Vampire_Addict
Between dream and real
Grenzenlos
Buchverrückt
Das lesende Pony

Viel Spaß beim Stöbern!



P.S.: Den Bericht über die Leipziger Buchmesse und unser Gewinnspiel wird es nächste Woche geben.

Mittwoch, 13. März 2013

Buchmesse Leipzig

Bald ist es so weit!

Auch Seregona und ich machen uns auf den Weg nach Leipzig.
Und das schon am Freitag um 02:18 Uhr *gähn*
Aber das ist es uns eindeutig wert.
Diese Jahr haben wir viel mehr zu Schleppen, da mehr Autoren, die wir kennen dort sein werden.

Unsere Musts sind natürlich wieder Kai Meyer, Bernhard Hennen und Markus Heitz.
Wir freuen uns aber auch schon auf Nina Blazon, Isabel Abedi, Maggie Stiefvater und Josephine Angelini.
Doch wir haben uns vorgenommen zu Lesungen von Autoren zu gehen, die wir noch gar nicht kennen, wie z. B. Jennifer Benkau, Michael Peinkofer, Ralf Isau und Gesa Schwartz.
Schließlich wollen wir ja immer wieder neue Bücher entdecken.

Wie schon mal in einem anderen Post angekündigt, wird es nach der Buchmesse unser erstes Gewinnspiel geben. Ich hoffe, dass wir uns für ein Buch entschieden haben, das doch einige gewinnen wollen.

Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen auf der Messe. Wir würden uns freuen :)

Sonntag, 10. März 2013

Rezension: Jenseits

       
Titel: Jenseits

Autorin: Meg Cabot

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-37967-5

Seiten: 320

Taschenbuch





Inhalt:
Als Pierce im Winter im Pool ertrinkt und von den Ärzten wieder ins Leben zurückgeholt wird, glauben alle an ein Wunder. Alle außer Pierce.
Nur sie weiß, was passiert ist, als sie in der Unterwelt war.
Seitdem trifft sie immer wieder auf John und es geschehen dauernd etwas Schreckliches, wenn er auftaucht, obwohl er es war, der Pierce eine Kette geschenkt hat, die sie vor dem Bösen schützen soll. Doch wer oder was ist das Böse?


Meine Meinung:
Auch ich beschäftige mich gerne mit der griechischen Mythologie und habe durch mein Studium immer wieder damit zu tun.
Als ich gelesen habe, dass es sich bei „Jenseits“ um eine an Hades und Persephone angelehnte Geschichte handelt, wollte ich das Buch unbedingt haben.
Außerdem gefallen mir Meg Cabots Schreibstil und ihre Ideen.
Von Anfang ist zwar klar, dass es sich bei Pierce und John um eine Liebesgeschichte handelt wird, doch diese hat viele Probleme zu bewältigen.
Pierce ist ein bisschen naiv und mit ihrem „Ich will doch nur die anderen vor dem Bösen schützen“ ist sie mir oft auf die Nerven gegangen.
John hat das ganze wieder ausgeglichen. Man erfährt zuerst nicht sehr viel von ihm, doch dass ihn eine dunkle Aura umgibt, ist sofort klar.
Doch er scheint nicht nur gefährlich zu sein, sondern alleine und mit seiner Aufgabe unzufrieden.
Gut haben mir auch die mythologischen Elemente gefallen. Man merkt zwar, dass sich Meg Cabot an der griechischen Mythologie orientiert hat, doch sie kopiert die Sachen nicht einfach. Das fällt sofort bei der Darstellung der Unterwelt auf.
Auch kann man John nicht mit dem Gott Hades gleich stellen.
Meg Cabot denkt sich eine andere Sicht aus, über die man in den folgenden zwei Teilen hoffentlich mehr erfährt.
Es passiert in diesem Buch zwar nicht so extrem viel, aber wichtiger sind die Erinnerungen von Pierce, um als Leser zu erfahren, was bei ihrem Unfall passiert ist und wie sie John kennen gelernt hat.
Man merkt schon, dass es in den weiteren Teilen sehr düster und gefährlich werden wird und viele Geheimnisse aufgedeckt werden.
Das Ende war zum Glück kein Cliff-Hanger, da noch nicht feststeht, wann der zweite Teil auf Deutsch erscheint.


Fazit:
Ein toller Auftakt einer Trilogie, die Anklänge an die griechische Mythologie hat und eine sehr schöne Liebesgeschichte enthält.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Jenseits (auf Englisch: Abandon)
2. Underworld (leider noch kein Erscheinungstermin für die deutsche Übersetzung)
3. Awaken (erscheint auf Englisch im Juli 2013)

Rezension: Whisper

       
Titel: Whisper

Autorin: Isabel Abedi

Verlag: Arena

ISBN: 978-3-401-05369-1

Seiten: 280

Gebunden





Inhalt:
Noa verbringt ihren Sommer in einem uralten Haus am Land.
Doch dieses verbirgt ein dunkles Geheimnis.
Als Noa David kennen und lieben lernt, versuchen die beiden herauszufinden, welches schreckliche Verbrechen vor Jahren in dem Haus Whisper passiert ist und wer etwas damit zu tun hat.


Meine Meinung:
„Whisper“ ist eindeutig ein Jugendroman, der von der großen Liebe und den damit verbundenen Problemen von Jugendlichen handelt.
Doch hauptsächlich geht es um den unaufgeklärten Mord, der vor Jahren passiert ist.
Noas Mutter, eine berühmte Schauspielerin, mietet das alte Haus, um mit ihrer Tochter und ihren besten schwulen Freund den Sommer zu verbringen.
Schon von Anfang an merkt Noa das mit dem Haus etwas nicht stimmt. Nicht nur mit dem Haus, sondern auch mit den Leuten aus dem Dorf.
Außer David. Zu dem fühlt sie sich sofort hingezogen.
Als sie bei einem harmlosen Spiel mit dem Geist eines verstorbenen Mädchens sprechen, wird es immer unheimlicher und zum Schluss auch gefährlich.
Isabel Abedi hat einen sehr schönen Schreibstil. Sie bringt sehr viele Vergleiche und Metaphern ein.
Auch die Personen sind sehr gut charakterisiert. Noa und David haben es beide nicht sehr leicht in ihrem Leben und geben sich mit ihrer Liebe Kraft.
Noas Mutter ist am Anfang sehr nervtötend, da sie immer im Mittelpunkt stehen will. Erst als auch sie für jemanden Gefühle entwickelt, kann man hinter ihre Fassade blicken.
Gilbert, der Freund der Familie, war mir von Anfang an sympathisch, obwohl er eine Vorliebe für Spirituelles hat. Er war für Noa in schwierigen Situationen da, als ihre Mutter mal wieder etwas Besseres zu tun hatte.
Die Spannung wird in dem Buch sehr gut aufgebaut und steigert sich vor allem am Ende.
Die ganze Geschichte über fragt man sich, wer jetzt wirklich der Böse ist und verdächtigt viele Personen. Doch am Schluss wird alles anders als gedacht. Das gefällt mir an Isabel Abedis Büchern sehr gut.


Fazit:
„Whisper“ kann leider nicht mit „Lucian“ und „Isola“ mithalten, ist aber trotzdem ein spannendes Buch.
Es hat einen doch großen Fantasy-Anteil mit der Geistergeschichte, aber hauptsächlich geht es um Gefühle und Fehler, die Personen aus Liebe machen.


Bewertung:


Samstag, 9. März 2013

Rezension: Plötzlich Shakespeare

       
Titel: Plötzlich Shakespeare

Autor: David Safier

Verlag: rororo

ISBN: 978-3-499-24812-2

Seiten: 320

Taschenbuch





Inhalt:
Rosa hat es nicht gerade einfach in ihrem Leben. Ihr Job als Lehrerin füllt sie nicht aus und ihr Exfreund, den sie immer noch liebt, heiratet eine andere.
Als sie von einem Zirkuszauber hypnotisiert wird, findet sie sich im London des 16. Jahrhunderts wieder. Aber nicht in ihrem Körper, sondern in dem von William Shakespeare.
Erst wenn sie herausfindet, was wahre Liebe ist, kann sie in ihren Körper zurück. Doch das ist im Körper eines Mannes gar nicht so leicht.


Meine Meinung:
Ich habe schon früher von den Büchern von David Safier gehört, aber eigentlich gehören diese nicht zu meinem Genre.
Da ich aber ein großer Englandfan und somit auch Shakespeare mag, habe ich das Buch von einer Freundin letztes Jahr zum Geburtstag bekommen.
Ich bin immer etwas skeptisch, wenn Männer über Liebesbeziehungen schreiben, die aus der Sicht von Frauen geschrieben sind. Doch David Safier macht das echt toll.
Er bringt die Gefühle von Rosa sehr gut rüber. Auch Shakespeare stellt er gut dar. Sein Charakter hat sehr viel mit dem, des Filmes „Shakespeare in Love“ gemeinsam. Er lebt sein Leben und mit seiner Lebenseinstellung bringt er sich sehr oft in Schwierigkeiten.
Ich denke, dass ich nicht zu viel verrate, wenn ich erwähne, dass es in dem Buch um die Selbstfindung und die Liebe zu sich selbst geht.
Obwohl das Buch in das Genre „Humor/Satire“ gehört, hat es mich auch zum Nachdenken angeregt.
Trotzdem gibt es so viele Stellen, die mich zum Schmunzeln und auch zum Lachen gebracht haben.
London im Jahre 1594 wird gut beschrieben. Ich konnte es mir bildlich vorstellen und fand den historischen Kontext sehr interessant.
Am Ende findet Rosa ihre wahre Liebe, aber anders als man es sich als Leser gedacht hat.


Fazit:
Ein Buch über die wahre Liebe, das den Leser oft zum Lachen bringt.


Bewertung: