Donnerstag, 28. Februar 2013

Neuzugänge Februar und kleine Lesestatistik

Letzten Freitag bin ich mit Seregona zum Thalia gegangen um mir "Jenseits" von Meg Cabot zu kaufen.
Da sie dieses Buch aber noch nicht hatten, habe ich bei den Mängelexemplaren etwas gestöbert und sofort ein Buch gefunden, das mir zugesagt hat. Nämlich dieses hier:


Natürlich habe ich mir "Jenseits" dann bestellt und am Dienstag abgeholt.


Meinen ersten Neuzugang im Februar "Dunkle Flammen der Leidenschaft" habe ich euch ja schon gezeigt.

Eigentlich dachte ich ja, dass ich im Februar total viel lesen werde. Leider habe ich da wieder mal falsch gedacht und es wurden nur 4 Bücher.


Mein absolutes Highlight war "Asche und Phönix" von Kai Meyer.
Der absolute Flop war "Zwei wie Himmel und Hölle" von Susi Rajah.
Absolut überrascht war ich von "Plötzlich Shakespeare" von David Safier.

Sonntag, 24. Februar 2013

Rezension: Asche und Phönix

       
Titel: Asche und Phönix

Autor: Kai Meyer

Verlag: Carlsen

ISBN: 978-3-551-58291-1

Seiten: 459

Gebunden





Inhalt:
Ash bricht in die Hotelsuite des berühmten Schauspielers Parker Cale ein, nichts ahnend in welches Abenteuer sie sich damit begibt.
Als Parker sich vor der Premiere des neuen Glamour-Filmes von seinem Vater lossagt, flieht er vor der Presse und das zusammen mit Ash.
Die beiden flüchten durch ganz Frankreich, ohne zu wissen, von wem genau sie verfolgt werden und welchen teuflischen Pakt Parkers Vater geschlossen hat, um zu Ruhm und Ehre zu gelangen.


Meine Meinung:
Lange habe ich auf dieses Buch gewartet und konnte es gar nicht abwarten, es in mein Regal zu stellen. Leider hat es dann doch drei Monate gedauert, bis ich dazu gekommen bin, „Asche und Phönix“ zu lesen.
Natürlich hat mich die Geschichte nicht enttäuscht.
Ich wusste anfangs nur, dass es um einen Teufelspakt geht und bin somit ganz unvoreingenommen auf das Buch zugegangen. Da ich schon viele unterschiedliche Bücher von Kai Meyer gelesen habe und oft überrascht worden bin (im positiven natürlich), war ich gespannt, auf was ich mich bei „Asche und Phönix“ einstellen muss.

Ein bisschen hat es mich an die Arkadien-Trilogie erinnert, da das Buch in der Realität spielt und ich habe mich oft ertappt, Ash und Parker mit Rosa und Alessandro zu vergleichen.
Doch schon alleine bei Ash bemerkt man, dass sie mit Rosa nicht viel gemeinsam hat. Sie hat mich sehr beeindruckt, da sie ganz auf sich alleine gestellt ist und ihr Leben trotzdem so gut meistert. Ganz vorurteilsfrei lässt sie sich auf Parker ein und lernt somit den Menschen hinter der Starfassade kennen.
Mir persönlich wäre es etwas schwer gefallen, mit den erschreckenden Informationen, die so auf Ash einprasseln, so cool umzugehen.
Auch Parker ist mir doch schnell ans Herz gewachsen. Ich konnte ihn, bezüglich der Ablehnung des ganzen Ruhmes und der Loslösung von seinem Vater, gut verstehen. Was er damit auslösen würde, wäre ihm vorher wahrscheinlich nie eingefallen.

Ehrlich gesagt, hatte ich bei „Asche und Phönix“ öfters Stellen, wo mir Angst und Bange wurde, als bei „Das zweite Gesicht“, das ja eigentlich Horrorelemente enthält.
Die Spannung wurde wieder so gut aufgebaut und ich habe mich oft dabei erwischt, wenn ich wusste, dass gleich etwas Schreckliches passiert, dass ich mit den Augen schon auf die nächste Seite gesprungen bin, um zu wissen, was nun wirklich passiert.
Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich erwähne, dass es doch ein gutes Ende gibt.
Nur der Abspann hat mir nicht so gut gefallen und den hätte man, meiner Meinung nach, weglassen können.


Fazit:
Einfach wie alle Bücher von Kai Meyer, absolute Spitzenklasse.
Ich konnte das Buch fast nie weglegen und war, wie immer, traurig als es zu Ende war.
Für jeden Kai Meyer Fan ein Muss und für andere:
Lest dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen.


Bewertung:


Weiter Bücher des Autors:
Das zweite Gesicht

Rezension: Die Tribute von Panem - Flammender Zorn

       
Titel: Die Tribute von Panem – Flammender Zorn

Autorin: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger

ISBN: 978-3-7891-3220-9

Seiten: 425

Gebunden





Inhalt:
Die Hungerspiele endeten überhaupt nicht nach Plan des Kapitols. Katniss hat wieder einmal überlebt und würde von den Rebellen befreit. Ein Krieg entbrennt und fordert auf beiden Seiten viele Opfer. Aber Katniss Gedanken sind ganz bei Peeta, denn ihn konnten die Rebellen nicht retten. Er befindet sich nun in den Klauen des Kapitols und wird dort gnadenlos gefoltert. Wird es dem Kapitol gelingen den Aufstand niederzuschlagen?


Meine Meinung:
Alle beiden Teile bisher haben mich stark mitgenommen, so auch in diesem Buch, aber auf völlig andere Weise. Bei den vorherigen Teilen hatte ich noch immer das Gefühl das alles gut ausgehen wird, hier habe ich nur noch gehofft, dass es nicht so schlimm ausgeht wie ich es mir ausmale. Es geht nun nicht mehr um einen Kampf von 24 Tributen, sondern um einen Kampf von 13 Distrikten gegen ihre Herrscher. Plötzlich geht es um die ganze Welt von Panem und nicht mehr um eine Arena. Obwohl es durchaus seine Parallelen hat ist es völlig anders.
Viele lieb gewonnene Charaktere sterben oder erleiden schreckliche Schicksale, aber nichts anderes war von einem Krieg zu erwarten.
Katniss hingegen verändert sich stark, ihr Kampfwille erlischt immer mehr, sie zieht sich zurück und steht oft am Rande der Verzweiflung. Ich habe ihre Entscheidungen oft nicht verstanden, habe aber immer mit ihr gelitten. Und dass ist meiner Meinung nach eine großartige Leistung der Autorin. Die Geschichte hat eine ziemliche Wende genommen, auch wenn man schon nach dem ersten Teil vermuten konnte dass es so kommt, so ist es dennoch erschreckend wie brutal das Ende ist. Aber es zeigt gut, dass es keine 100 %ig gute und schlechte Seite gibt, dass nur jeder andere Ziele hat und diese versucht zu erreichen.
Was mich etwas stört ist, dass dieses Buch als Jugendbuch verkauft wird. Persönlich möchte ich nicht das meine kleine Schwester dieses Buch so schnell liest. Es ist doch schwer zu begreifen da es sehr komplexe Themen behandelt und viel zum Nachdenken anregt. Zumindest eines möchte ich vorwegnehmen, es ist kein Buch das man zufrieden zuschlägt!


Fazit:
Meine Meinung ist etwas gespalten. Ich finde die Bücher immer noch großartig, keine Frage. Ich wurde aber auch sehr stark zum Nachdenken bewegt und lange Zeit nachdem ich das Buch geschlossen habe, hat es mich beschäftigt. Der dritte Band und die Tatsache wie sehr er mich aufgewühlt hat ist der einzige Grund warum ich noch nicht begonnen habe die englische Version zu lesen.
Dennoch, es muss ja nicht jedes Buch so ausgehen wie man es erwartet und es hat mich fasziniert. Deswegen wieder 5 Katzen!


Bewertung:


Bewertung:
1. Tödliche Spiele
2. Gefährliche Liebe
3. Flammender Zorn

Rezension: Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

       
Titel: Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe

Autorin: Suzanne Collins

Verlag: Oetinger

ISBN: 978-3-7891-3219-3

Seiten: 430

Gebunden





Inhalt:
In der Fortsetzung geht es spannend weiter. Katniss und Peeta haben die Spiele zusammen überlebt und dürfen nun als Sieger in ihren Distrikt zurückkehren. Doch während Katniss versucht sich über ihre Gefühle für Peeta und Gale klar zu werden und noch alles von den Spielen verarbeiten muss, braut sich schon das nächste Unglück zusammen.
Denn die Distrikte beginnen sich gegen das Kapitol aufzulehnen. Präsident Snow versucht alles um den Wiederstand im Keim zu ersticken und leitet die 75. Hungerspiele mit einer überraschenden Wende ein: Aus jedem Distrikt müssen 2 Sieger wieder in die Arena steigen und so auch Katniss und Peeta. Dieses Mal besteht das Ziel von Katniss nicht daraus zu überleben, sondern Peeta wieder heil aus der Arena zu bekommen. Denn dieses Mal, da sind sich die Beiden sicher, wird nur ein Sieger die Arena verlassen…


Meine Meinung:
Wieder einmal konnte ich mich in Katniss sehr gut hineinversetzen, fast zu gut, denn ich habe selten bei einem Buch so viele Emotionen durchgemacht. Ich fühlte mich selbst unter Druck gesetzt die Liebe zu Peeta offen genug zu zeigen um Präsident Snows Anforderungen zu entsprechen. Aber man kann eben nicht auf Knopfdruck lieben und genau aus diesem Grund gelingt es auch der Hauptdarstellerin nicht.
Was ich aber etwas vermisst habe war eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Distrikte, auf der Tour der Sieger. Generell denke ich, dass es oft nicht schlecht gewesen wäre auch noch andere Sichten erleben zu dürfen. Was vermutlich aber prinzipiell bei „Ich-Erzählungen“ der Fall ist.
Man könnte meinen, dass es etwas langweilig wird wenn es doch schon wieder in die Arena geht, aber darüber muss man sich wirklich keine Gedanken machen. Das größere Problem liegt in der Geschwindigkeit der Geschichte. Es tauchen so viele neue Figuren, Namen, Geschichten, Orte und Wendungen auf, dass man so seine Probleme hat zu folgen bzw. gleich die richtigen Schlüsse zu ziehen. Vor allem in der Arena ist es zu Beginn schwer herauszufiltern wer Freund und wer Feind ist.


Fazit:
Eine großartige Fortsetzung mit einem sehr grausamen Cliffhanger. Legt euch bitte das nächste Buch schon zurecht, denn ihr werdet es gleich brauchen!
Ich bin total begeistert von dieser Trilogie und gebe dem Buch deshalb 5 Katzen!


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Tödliche Spiele
2. Gefährliche Liebe
3. Flammender Zorn

Mittwoch, 20. Februar 2013

Rezension: Hexenkatze

       
Titel: Hexenkatze

Autorin: Andrea Schacht

Verlag: Aufbau Taschenbuch

ISBN: 978-3-7466-2637-6

Seiten: 309

Taschenbuch






Inhalt:
Als Deba mit ihrer Tochter in das eigene Haus zieht, finden sie eine trächtige Katze, die sich schnell bei ihnen einlebt.
Immer wenn Deba wütend wird, passieren Sachen, die sie nicht so gewollt hat und die sie oft in brenzlige Situationen bringen. Vor allem vor ihrem attraktiven Nachbarn.


Meine Meinung:
Das Buch habe ich mir gekauft, da ich ja eine totale Katzenliebhaberin bin und noch nie einen Katzenroman gelesen habe.
Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht. Den drei Katzen, die vorkommen, wird nicht sehr viel Beachtung geschenkt und stehen eher im Hintergrund.
Trotzdem hat mir der Schreibstil von Andrea Schacht sehr gut gefallen und es war ein gutes Buch für zwischendurch.
Es geht hauptsächlich darum, wie Deba es nach der Trennung von ihrem Mann schafft, mit ihrer Tochter Micki, ein neues Leben anzufangen und ihre magischen Kräfte im Zaum zu halten.
Die Liebesgeschichte war mir etwas zu platt. Zuerst können sich die beiden überhaupt nicht verstehen und von einem Moment auf den anderen fühlen sie sich zueinander hingezogen.
Das ging mir alles irgendwie zu schnell.
Es gab zwar doch einige Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber ganz überzeugt bin ich von dem Buch nicht.
Auch das Ende war mir etwas zu sehr Friede-Freude-Eierkuchen.


Fazit:
Ein nettes Buch für zwischendurch, aber für Leser, die sich, wie auf dem Klappentext beschrieben, auf einen Katzenroman freuen, werden hier leider enttäuscht.
Ich gebe dem Buch deshalb 3 Katzen.


Bewertung:


Sonntag, 10. Februar 2013

Rezension: Das zweite Gesicht

       
Titel: Das zweite Gesicht

Autor: Kai Meyer

Verlag: Blitz

ISBN: 978-3-89840-349-8

Seiten: 571

Gebunden






Inhalt:
Chiara Mondschein reist von ihrem kleinen Heimatort Meißen in die Filmmetropole Berlin, um ihre Schwester Jula zu beerdigen.
Jula war erfolgreiche Stummfilmdarstellerin.
Eigentlich wollte Chiara Berlin sofort wieder verlassen, aber als Felix Masken ihr anbietet, in die letzte Filmrolle von Jula zu schlüpfen, bleibt sie doch.
Doch in der schillernden Metropole trifft sie auf unglaubliches hinter den Kulissen und lernt schnell, dass nicht alles und jeder so ist, wie es am Anfang scheint.
Sie findet sich schnell im Drogenmissbrauch und Sexexzessen wieder.


Meine Meinung:
Wahrscheinlich hätte ich dieses Buch von Kai Meyer nie gelesen, wenn es nicht in einer limitierten Sonderausgabe neu herausgeben worden wäre. Da wäre mir aber eindeutig etwas entgangen.

Am Anfang war ich etwas zwiegespalten, ob mir das Buch überhaupt gefallen könnte, da ich mit Horror vorher noch gar nichts am Hut hatte. Obwohl ich jetzt, nachdem ich es gelesen habe, auch nicht wirklich mit Horror in Verbindung setzen würde.
Ich hätte auch gar nicht mit wirklichen Fantasy-Elementen in diesem Buch gerechnet, doch wie so oft, hat mich Kai Meyer überrascht.

Mit Chiara kam ich nicht das ganze Buch über klar. Sie war mir stellenweise zu naiv, was wahrscheinlich daher kommt, da sie in einem kleinen Ort aufgewachsen ist, an dem jeder jeden kennt und ihr das Leben in einer Großstadt und die Filmbranche vollkommen fremd war.
Doch sie entwickelt sich ziemlich stark während der ganzen Geschichte und am Ende habe ich sie doch als Charakter schätzen gelernt.
Bei den anderen Personen geht der Autor auch sehr in die Tiefe und man bekommt als Leser umfassenden Einblick in den Charakter der Protagonisten. Man weiß als Leser aber nie so richtig, wem man trauen kann.

Wie in allen seinen Büchern, brilliert Kai Meyer mit seinen Details und seiner ungeheuren Recherchearbeit.
In „Das zweite Gesicht“ lernt man so viel über die Anfänge der Filmgeschichte, genauso wie über das Berlin in den Zwanzigerjahren.
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie viel Arbeit er in seine Bücher steckt und wie viele neue Informationen ich am Ende eines seiner Bücher bekommen habe.
Das Buch ist spannend von der ersten Seite an. Erst am Schluss lichtet sich alles und als Leser erfährt man endlich das, was man die ganze Geschichte über geahnt hat.
Die Idee der Geschichte war für mich völlig neu und extrem gut umgesetzt.

Es gab schon Momente in dem Buch, in dem es mir kalt über den Rücken lief, aber als Horror kann ich das nicht bezeichnen. Vielleicht kenne ich mich damit auch zu wenig aus.
Das Ende kam für mich viel zu plötzlich, da ich aufgrund des umfangreichen Bonusmaterials am Schluss, noch mit viel mehr Seiten gerechnet habe.


Fazit:
Ein Buch, das ich jedem Kai Meyer Fan nur empfehlen kann, obwohl es ganz anders ist, als die Bücher, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe (Merle, Wasserläufer, Arkadien, Frostfeuer).
Trotzdem bin ich total froh, dass ich mir das Buch bestellt habe und dank der bereits vorhandenen Signatur des Autors, muss ich dieses doch dicke Buch nicht mit zur Buchmesse in Leipzig schleppen ;-)

Erwähnen möchte ich auch noch das interessante Vorwort von Dominik Graf und die wirklich sehr umfangreichen Hintergrundinformationen von Hanka Jobke, die auch schon Bonusmaterial zu „Die Alchimistin“ und „Die Unsterbliche“ zusammengestellt hat.

Ich war von dem Buch einfach nur beeindruckt und da es mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht, werde ich es wohl bald noch einmal lesen.


Bewertung:


Weiter Bücher des Autors:
Asche und Phönix

Mittwoch, 6. Februar 2013

Bloggeraktion: BREATHE



Beim dtv Verlag gibt es zurzeit eine tolle Bloggeraktion, zu einem echt interessant klingenden Buch namens "Breathe - Gefangen unter Glas".

Man muss sich einfach nur die beiden Trailer ansehen und sich für einen entscheiden.
Mit einer E-Mail an den Verlag hüpft man dann in den Lostopf für eines von 20 Leseexemplaren

Hier der Link zum Gewinnspiel: Bloggeraktion dtv

Rezension: Zwei wie Himmel und Hölle

       
Titel: Zwei wie Himmel und Hölle

Autorin: Susi Rajah

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-46318-3

Seiten: 443

Taschenbuch






Inhalt:
Sydney hat eigentlich von Männern die Nase voll.
Trotzdem schreibt sie schon seit einiger Zeit mit dem Zeitungskolumnisten Charles Briefe, doch die beiden haben sich noch nie gesehen.
Plötzlich erscheint Jake in ihrem Leben, der versucht Sidneys Herz zu erobern, obwohl sie nichts von festen Beziehungen hält.
Doch dann schlägt Charles ein erstes Date vor und Sidney muss sich entscheiden…


Meine Meinung:
Ich wusste ja, warum das Buch schon am längsten auf meinem SuB liegt und ich es nie gelesen habe. Einmal habe ich es meiner Schwägerin geborgt, die fand es aber auch nicht gerade atemberaubend. Genauso war es bei mir auch.
Ich habe eigentlich nichts gegen Liebesromane, obwohl ich hauptsächlich Fantasy lese. Aber nachdem ich „Hexenkatze“ gelesen habe, wollte ich mal wieder etwas Kitschiges lesen.
In „Zwei wie Himmel und Hölle“ geht es eigentlich nicht nur um die Liebe, sondern hauptsächlich um Religion.
Sidney arbeitet in einer Werbeagentur und erhält den Auftrag für den Katholizismus eine Werbestrategie zu entwickeln.
Immer wieder schreibt sie fiktive E-Mails an Gott und setzt sich intensiv mit dem Thema auseinander.
Die ganze Geschichte ist in der Ich-Sicht von Sidney geschrieben, was eigentlich einen guten Einblick in ihr Leben geben soll, aber ich bin mit ihr überhaupt nicht warm geworden. Mit keiner einzigen Person in diesem Buch.
Es war mir alles zu oberflächig. Ich konnte mir keinen bildlich vorstellen, außer ihre Freundin Anna, da oftmals darauf hingewiesen wird, dass sie extrem groß ist und rote Haare hat.
Sidney steht sich das ganze Buch über selbst im Wege und mich hat ihre Sicht auf Beziehungen etwas gestört. Sie hat mit Jake eigentlich einen perfekten Mann an ihrer Seite, doch sie kann ihm nicht vertrauen und ist total eifersüchtig. Außerdem will sie gar keine Beziehung, deswegen kann ich nicht verstehen, warum sie sich dann mit einem Mann öfters trifft und sich doch ziemlich auf ihn einlässt.
Es gibt zwar ein Happy End, aber zufrieden war ich zum Schluss nicht wirklich.


Fazit:
Als Komödie, wie am Klappentext erwähnt, würde ich das Buch nicht bezeichnen. Es gab nur eine Szene, an der ich ein bisschen schmunzeln konnte.
Eine Liebesgeschichte stelle ich mir romantischer vor und ich werde das Buch nicht noch ein zweites Mal in die Hand nehmen.
Leider enttäuschend, ich habe mir mehr erwartet.


Bewertung:


Erster Neuzugang im neuen Jahr

Nachdem ich im Januar keine Bücher gekauft habe, musste ich sofort am 1. Februar zum Thalia und mir ein Buch kaufen.



Ich liebe die Bücher von Jeaniene Frost und habe auch vor, dass ich bald alle Teile hintereinander lese.
In "Dunkle Flammen der Leidenschaft" geht es um Vlad Tepesch, den man schon aus den früheren Büchern kennt und einer meiner Lieblingscharakter ist.

Bis Montag muss ich noch eine Arbeit für die Uni schreiben, aber ich hoffe, dass ich die Woche noch zu ein paar Rezensionen komme. Schließlich sind schon drei ausständig.