Donnerstag, 31. Januar 2013

Keine Neuzugänge im Januar

Ich habe es geschafft!!!
Ich hab im Januar keine Bücher gekauft.
Dies ist ja eine der Kriterien für die Ultimative-SuB-Abbau-Challenge.
Es ist mir gar nicht so schwer gefallen, da ich total im Prüfungsstress bin und somit nicht so viel an Bücher gedacht habe.
Morgen werde ich aber wohl zum Thalia gehen, da ich mir unbedingt "Dunkle Flammen der Leidenschaft" von Jeaniene Frost kaufen muss.

Trotz Stress habe ich vier Bücher im Januar gelesen.
Die Messertänzerin
Hex Hall - Wilder Zauber
Das zweite Gesicht (Rezi folgt)
Hexenkatze (Rezi folgt)

Gelesen habe ich somit 1541 Seiten.
Damit bin ich eigentlich recht zufrieden.
Im Februar habe ich Semesterferien, muss aber leider noch für drei Prüfungen lernen. Trotzdem versuche ich viel zu lesen.

Außerdem sind Seregona und ich schon am Planen für die Leipziger Buchmesse, die ja auch bald am Programm steht.
Nach der Messe gibt es auch bei uns endlich mal ein Gewinnspiel.


Liebe Grüße und noch einen schönen Tag,
Lyiane

Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension: Hex Hall - Wilder Zauber

       
Titel: Hex Hall - Wilder Zauber

Autorin: Rachel Hawkins

Verlag: LYX

ISBN: 978-3-8025-8239-4

Seiten: 295

Broschiert






Inhalt:
Sophie Mercer muss nach einem missglückten Liebeszauber auf das Internat Hecate Hall, das von den Schülern nur Hex Hall genannt wird.
Dort verliebt sie sich in Archer, der eigentlich der Freund von Sophies Feindin ist. Doch in Hex Hall passieren seltsame Unfälle. Ein Mädchen starb und zwei weitere werden angegriffen. Sophies Zimmergenossin Jenna, die ein Vampir ist, wird verdächtigt für die Angriffe verantwortlich zu sein.
Doch eine finstere Macht ist dafür verantwortlich und auf der Suche nach einem neuen Opfer.


Meine Meinung:
Eigentlich war ich an dem Buch nie richtig interessiert und wenn es nicht in ein Kriterium für die SuB-Abbau-Challenge passen würde, hätte ich es vermutlich noch länger nicht in die Hand genommen.
Doch so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe, war es gar nicht. Sophie war mir von Anfang an sympathisch. Mit ihrem Liebeszauber wollte sie nur einer Mitschülerin helfen, die eine Außenseiterin ist und somit keine Begleitung für den Schulball hatte. Leider ging der Zauber schief und Sophie muss mit ihrer Mutter wieder umziehen. Insgesamt sind sie schon neunzehn Mal umgezogen, da Sophie sich immer versehentlich als Hexe geoutet hatte.
Ihr Vater, ein Zauberer, schickt sie nun auf das Internat Hex Hall. Die Schüler bestehen aus Hexen, Zauberer, Elfen, Gestaltwandler und einer Vampirin.
Sophie wird eingeladen bei einem Hexenzirkel mitzumachen. Sie weigert sich aber und zieht sich so den Hass der drei Hexen Elodie, Anna und Chaston zu.
Archer, in den sie sich verliebt, ist auch noch der Freund von Elodie.
Sophie zeigt sich aber als sehr selbstbewusste junge Frau. Als sie von dem Geist ihrer Großmutter im Zaubern unterrichtet wird, merkt sie erst welche Fähigkeiten in ihr Schlummern.
Sie ist aber auch eine sehr loyale Freundin Jenna gegenüber, die von jedem angefeindet wird, da sie für den Tod von Holly und dann für die Angriffe auf Anna und Chaston verantwortlich gemacht wird.
Sophie erkennt aber zum Schluss, wer wirklich die Angriffe verübt hat und kann die böse Macht besiegen. Doch sie findet auch heraus, dass sie nicht das ist, was sie zu glauben scheint.
Auch Jenna mochte ich sehr gerne, obwohl man doch gemerkt hat, dass ihr die Feindseligkeit der anderen sehr zusetzt.
Ich fand die ganze Geschichte sehr spannend und auch die Personen waren sehr ausgereift.
Man stellt zwar viele Vermutungen an, wer die böse Macht sein könnte, aber erst am Schluss lüftet sich das Geheimnis.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig zu lesen. Ich habe das Buch auch in zwei Tagen durch gehabt. Es gibt keine Fremdwörter noch verschachtelte Sätze. Was mich leider sehr gestört hat, war, dass es viele Tippfehler gibt. Ich verstehe durchaus, dass man mal über einen Fehler drüber liest, aber mich hat das schon geärgert.


Fazit:
Auch wenn ich das Buch nicht schlecht fand, bin ich mir nicht sicher, ob ich die anderen Teile lesen werde. Da werde ich mir wohl noch ein paar Rezensionen durchlesen.
Die Geschichte von Wilder Zauber war eigentlich schon sehr abgeschlossen.
Trotzdem war es ein gutes Buch für zwischendurch und es hat mich doch sehr überrascht.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Wilder Zauber
2. Dunkle Magie
3. Dämonenbann

Rezension: Die Messertänzerin

       
Titel: Die Messertänzerin

Autorin: Susanne Rauchhaus

Verlag: Ueberreuter

ISBN: 978-3-8000-5603-3

Seiten: 366

Gebundene Ausgabe






Inhalt:
Divya arbeitet als Dienerin in einer Mädchenschule. Sie wurde als Kind verkauft und gehört zu der untersten Kaste.
Nach einem versuchten Einbruch in die Schule und dem Mord an einer Dienerin, wird diese nun von Wächtern bewacht. Einer davon ist Tajan, der Divya beibringt, wie man kämpft. Von den Mädchen imitiert sie das Tanzen.
Als sie ein Attentat verüben soll, stellt sie sich gegen ihre Liebe zu Tajan und lernt ihre Vergangenheit kennen.


Meine Meinung:
Erstmal muss ich sagen, dass ich sehr geteilter Meinung bin, was das Cover angeht. Einerseits finde ich es unmöglich, dass es fast nur noch Cover gibt, die ein Frauengesicht ziert. Doch mir gefallen die Farbe und die Ornamente.
Vom Inhalt war ich positiv überrascht. Die ganze Geschichte spielt in einem Land, in denen die Gesellschaft in Kasten unterteilt ist (hat mich ein bisschen das Kastensystem des Hinduismus erinnert).
Divya, die Hauptperson, mochte ich nicht die ganze Zeit über. Ihre Gefühle gegenüber Tajan waren mir ein bisschen zu oberflächig. Ihre manchmal freche Art hat mir hingegen wieder gefallen.
Als sie sich dann gegen eine perfekte Zukunft als Ehefrau und für eine bessere Zukunft für ihr Volk entscheidet, wird sie mir sympathischer, da sie auch nicht so handelt, wie man es von ihr erwartet.
Tajan dagegen konnte ich nicht wirklich leiden. Seine Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Er wechselt sehr oft seine Meinung und ich hätte ihm nicht so schnell verziehen, wie es Divya getan hat.
Trotzdem fand ich die Handlung sehr interessant. Divya hat sich aufgelehnt und sich als Messertänzerin einen Ruf gemacht. Dies hat ihr geholfen den Menschen von Pandrea zu zeigen, wie ihr Herrscher wirklich ist.
Die Idee mit den Lichtern hat mir auch gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass in dieses Buch auch Fantasy miteinfließt.
Die Stadt konnte ich mir sehr gut vorstellen und die Autorin hat auch die Atmosphäre eingefangen.
An Spannung mangelt es bei der Geschichte auch nicht. Es kommen immer neue Tatsachen ans Licht, die ich als Leserin überhaupt nicht so erwartet habe.
Am Schluss dachte ich mir sogar, dass eine Fortsetzung auch ganz interessant wäre, da man ja erfährt, dass es außerhalb von Pandrea auch noch Städte geben kann und Divya auch gerne reisen möchte.


Fazit:
Ein schönes Buch über eine junge Frau, die sich gegen ihr Schicksal als Dienerin stellt und für ihr Volk kämpft. Die Liebe kommt dabei nicht zu kurz und auch Fantasy-Elemente fließen mit ein.
Falls es vielleicht doch mal eine Fortsetzung geben würde, würde ich mir die ganz sicher kaufen.


Bewertung: