Sonntag, 8. Dezember 2013

Rezension: Coco Lavie - Spiegelblut


Titel: Coco Lavie - Spiegelblut

Autorin: Uta Maier

Verlag: Aeternica

ISBN: 978-3943739381

Seiten: 309

Taschenbuch





Inhalt:
Sie nennen sie Spiegelblut. Sie sagen, sie trage eine heilige Macht in sich und könnte eine uralte Fehde für immer beenden ...
Doch die 18-Jährige Coco ahnt nichts davon. Alles, was sie will, ist ein normales Leben. Ein einfacher Wunsch, der jedoch in weite Ferne rückt, als sie einer Gruppe jagender Vampire in die Hände fällt und ihre Besonderheit entdeckt wird.
Schnell wird sie zum Spielball verfeindeter Vampirclans und gerät in einen Krieg um Vorherrschaft und Macht, um verlorene Seelen und ein gebrochenes Bündnis mit den Engeln.
Und noch während Coco gegen ihre Kräfte ankämpft, nähert sie sich einem ihrer Feinde an. Plötzlich ist ihre Bestimmung untrennbar mit ihm verbunden.
Doch um ihr Schicksal zu erfüllen, müsste Coco genau das opfern, wonach sie sich am meisten sehnt – ihre Freiheit.

Quelle: Aeternica


Meine Meinung:
Zuerst fiel es mir etwas schwer mich komplett in die Geschichte hineinzufühlen, da mir am Anfang die Charaktere noch zu wenig Tiefgang hatten. Aber das ändert sich im Laufe der Geschichte komplett.

In Spiegelblut geht es um Coco, die von Vampiren entführt wird, da sie anscheinend ein Spiegelblut ist. Doch sie ahnt nicht, was ein Spiegelblut ist und als sie bemerkt, dass sie wirklich eins ist, versucht sie das mit allen Mitteln geheim zu halten.
Jetzt genau zu erklären, was ein Spiegelblut ist, fällt mir sehr schwer, da Uta Maier eine komplexe Welt erschafft, die mit dem typischen Vampirromanen nichts zu tun hat.
Das war auch das, was mich an diesem Roman so gereizt hat.
Die Vampire sind grausam, obwohl einige auch menschliche Züge haben. Mit der Hintergrundgeschichte um die Halbseelenträger und das Spiegelblut hat die Autorin wirklich eine Geschichte gesponnen, die sich von der Masse abhebt.
Zwar hatte ich am Anfang ziemliche Probleme mit den ganzen Informationen, die man bekommt, doch es hat sich dann der Großteil aufgelöst und ich konnte mir alles merken.

Die Geschichte wird hauptsächlich in der Ich-Perspektive von Coco erzählt. Das finde ich immer toll, da ich mich so viel besser hineinversetzen kann. Einige Kapitel sind aber in der Sicht von Pontus, der für mich in diesem Teil noch keine große Rolle gespielt hat, aber ich bin mir sehr sicher, dass sich das im nächsten Buch ändern wird.

Mit der Hauptperson Coco konnte ich am Anfang nicht viel anfangen. Sie hat zwar in ihrem kurzen Leben schon viele Rückschläge erleben müssen, aber richtig mitfühlen konnte ich da noch nicht.
Aber das änderte sich schnell, als sie dann in die Gefangenschaft von Damontez gerät. Da erst sieht man, wie viel in Coco steckt und dass sie auch die Stärke besitzt, sich gegen einen Vampir durchzusetzen.
Es gibt in diesem Buch wieder eine Liebesgeschichte, die mal nicht von Anfang an klar ist.
Ich wurde zwar von der Autorin diesbezüglich nicht überrascht, aber ich fand es schön, dass es von den Protagonisten nicht gleich am Anfang heißt, dass sie sich über alles lieben, sondern dass die Gefühle nach und nach entstehen.

Die Geschichte wird immer spannender, so dass ich die letzten Kapitel richtiggehend verschlungen habe und nicht mehr aufhören wollte.
Aber so wie es immer ist, kommt irgendwann doch das Ende und ich kann es gar nicht erwarten, bis der zweite Teil erscheint und die ganzen Fragen, die in meinem Kopf herumspucken, beantwortet werden.


Fazit:
Ein toller Fantasy-Roman, der sich von der Masse abhebt und mit einer detaillierten Hintergrundgeschichte punkten kann.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nicht immer die 08-15-Vampirgeschichte lesen will und beim Lesen gerne überrascht wird.


Bewertung:


Ein ganz großes Dankeschön an Uta Maier für die tolle Leserunde und dem Aeternica Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!

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