Sonntag, 27. Oktober 2013

Rezension: Nachtjägerin


Titel: Nachtjägerin

Autorin: Jeaniene Frost

Verlag: Penhaligon

ISBN: 978-3-7645-3067-9

Seiten: 414

Broschiert





Inhalt:
Denise MacGregor will nach dem grausamen Tod ihres Mannes nichts mehr mit der Welt der Untoten zu tun haben.
Doch dann wird sie von einem Dämon aufgesucht und ihre einzige Anlaufstelle ist Spade, der beste Freud von Bones, natürlich auch ein Vampir.
Spade fühlt sich schon von Anfang an zu Denise hingezogen. Er hat sich aber vor Jahren geschworen, nie mehr etwas mit einer Sterblichen anzufangen.
Aber Denise Blut ist zu anziehend für ihn, könnte aber auch sein Verhängnis sein.


Meine Meinung:
„Nachtjägerin“ ist ein Spin-Off, der Cat&Bones Reihe, in der es um Bones besten Freund Spade und Cats beste Freundin Denise geht.
Ihr Mann wurde bei dem Kampf gegen die Kreaturen von Patra getötet und daraufhin hat sich Denise zurückgezogen.
Plötzlich steht ein Dämon vor ihrer Tür und Denise soll für ihn einen ihrer Vorfahren finden, der den Dämon vor Jahren betrogen hat.
In ihrer Verzweiflung sieht sie keinen anderen Weg als sich an einen Vampir zu wenden und dieser Vampir ist Spade.

Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es sich hier wieder um eine Liebesgeschichte handelt, die aber wegen bestimmter Gründe nicht zustanden kommen sollte.
Vor allem, da Spade auch den Zorn von Bones fürchtet, wenn er etwas mit Cats bester Freundin anfängt.

Auch in dieser Geschichte kommt der Humor von Jeanine Frost wieder heraus, obwohl er etwas abgeschwächter ist, als bei der Nighthuntressreihe.
Die sexuell angehauchten Szenen kommen auch nicht zu kurz und manchmal habe ich Spade dafür gehasst, was er der armen Denise angetan hat.

Spannung vermisst man in dieser Geschichte ebenfalls nicht.
Wenn man die Kurzgeschichten in „Verführerisches Zwielicht“ noch nicht gelesen hat, tappt man als Leser, gemeinsam mit den Hauptpersonen, länger im Dunkeln.
Es geht hier um einen Dämon, ein Wesen, das außer in den Kurzromanen, noch nicht vorgekommen ist und somit etwas Neues ist.

Die Hauptpersonen Spade und Denise habe ich von Anfang an interessant gefunden.
Denise ist zwar am Beginn eine etwas eingeschüchterte Frau, doch im Laufe der Geschichte wird sie immer selbstbewusster und nimmt ihr Schicksal nicht einfach so hin.
Sie lässt sich nicht bevormunden, sondern trifft ihre eigenen Entscheidungen, um ihre Liebsten zu schützen.
Toll fand ich es auch, dass man mehr über Spade herausgefunden hat. Er wurde gemeinsam mit Bones zum Vampir verwandelt, hat aber ebenfalls eine sehr interessante Vergangenheit. Durch diese Blicke in die Vergangenheit sind seine Handlungen gut nachvollziehbar.

Das Ende war für mich spannend und ich habe mitgefiebert.


Fazit:
„Nachjägerin“ ist ein Buch für alle, die noch nicht genug von der Welt um Cat&Bones haben und auch die Nebenpersonen besser kennen lernen möchten.

Trotzdem würde ich allen empfehlen, das Buch nicht separat zu lesen.
Es ist zwar nicht schlimm, wenn man es nicht genau zwischen „Der sanfte Hauch der Finsternis“ und „Dunkle Sehnsucht“ liest.
Aber es gibt viele Anspielungen, die man, wenn man die Hauptreihe nicht kennt, nicht verstehen würde.


Bewertung:


Reiheninformation:
-Blutrote Küsse
-Kuss der Nacht
-Gefährtin der Dämmerung
-Der sanfte Hauch der Finsternis
-Spin-Off: Nachtjägerin
-Spin-Off: Rubinroter Schatten
-Dunkle Sehnsucht
-Verlockung der Nacht
-Spin-Off: Dunkle Flammen der Leidenschaft
-Spin-Off: Im Feuer der Begierde (erscheint am 9. Dezember 2013)
-Kurzromane: Verführerisches Zwielicht

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