Sonntag, 22. September 2013

Rezension: Göttlich verloren

       
Titel: Göttlich verloren

Autorin: Josephine Angelini

Verlag: Dressler

ISBN: 978-3-7915-2626-3

Seiten: 504

Gebunden





Inhalt:
Helen steigt jeden Abend in die Unterwelt hinab, um dort Höllenqualen zu erleben – ohne jedoch einen Schritt weiter bei ihrer Mission zu kommen.
Und als wäre das nicht schon schwer genug für den Teenager, kommen am Tag auch noch die alltäglichen Pflichten, sowie die Sehnsucht nach Lucas.
Helen fühlt sich allein gelassen und ist am Ende ihrer Kräfte und genau in diesem Moment bekommt sie Hilfe.


Meine Meinung:
Diesmal habe ich das Buch nicht aufgrund des Covers gekauft, sondern weil mir der erste Teil gut gefallen hat. Dieses Cover gefällt mir zwar nicht so gut wie das Erste, aber irgendwie finde ich, passt es zum Titel.

Bei vielen Trilogien ist der zweite Teil der schwächste und dient eigentlich nur als Lückenfüller zum großen Finale, glücklicherweise ist das nicht bei allen der Fall. Bei Göttlich verloren ist mir kein großes Defizit aufgefallen, ich habe diesen Teil genauso schnell ausgelesen wie den vorherigen.

Die Personen entwickeln sich in diesem Teil weiter – im positiven wie im negativen Sinn.
Lucas zum Beispiel wird mir im zweiten Teil immer unsympathischer, er zieht sich zurück und gerät zeitweise stark in den Hintergrund.
Bei Helen hingegen leidet man direkt mit, man möchte ihr so gerne helfen und hofft einfach nur das Beste für sie. Auch wenn man sich zeitweise vielleicht denkt, dass es auch etwas einfacher gegangen wäre – aber gut, wer von uns hatte noch nie ein Brett vor dem Kopf?
Neben den bereits bekannten Figuren kommen aber auch wieder viele neue Personen hinzu und bringen frischen Wind in die ganze Gesichte. Vor allem der junge Scion Orion drängt sich zusehends in den Vordergrund. Aber es kommen auch viele Götter hinzu.

Insgesamt bekommt man auch wieder viele Hintergrundinformationen, aber zumindest für mich haben sie nicht ausgereicht, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Von den Orten her bin ich von der Unterwelt sehr begeistert. Man kann sich diesen Ort durch die ganzen Erlebnisse und Beschreibungen so gut vorstellen. Zwar ist es nicht unbedingt der schönste Ort in dieser Geschichte, aber zumindest für mich der interessanteste.

Am Ende kommt es noch einmal zu einem großen und schicksalshaften Kampf, der die Pforten zum dritten Teil öffnet.


Mein Fazit:
Ich war so froh, dass dieser Teil ebenfalls so gut war und habe sofort nach dem dritten gegriffen. Göttlich verloren ist eine Fortsetzung, die den hohen Anforderungen – welche die Leser zu Recht nach Göttlich verdammt haben – gerecht wurde.
Deswegen gibt es von mir wieder 4 Katzen.


Bewertung:


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