Mittwoch, 18. September 2013

Rezension: Faunblut


Titel: Faunblut

Autorin: Nina Blazon

Verlag: cbt

ISBN: 978-3-570-30847-9

Seiten: 478

Taschenbuch





Inhalt:
Jade lebt mit ihrem Vater in einem Hotel, in der Stadt, die von der Lady regiert wird.
Immer wieder tauchen geheimnisvolle Wesen, die Echos, auf.
Als Jäger aus dem Nordland erscheinen, um die Echos zu jagen, stellt sich Jade die Frage, ob diese überhaupt gefährlich sind.
Noch dazu fühlt sie sich zu Faun, einem der Jäger, hingezogen, obwohl er für sie unerreichbar ist.
Jade muss sich entscheiden zwischen dem, was sie für Richtig hält und ihrer Liebe zu Faun.



Meine Meinung:
Sofort als ich zu lesen angefangen habe, hatte ich das Gefühl, dass mir irgendetwas bekannt vorkommt.
Man kann zwar nicht sagen, dass Faunblut die Vorgeschichte von Ascheherz ist, doch beide Geschichten spielen in derselben Welt und einige Personen, die ich schon in Ascheherz kennen lernen durfte, kommen auch in Faunblut vor.

Doch Faunblut konnte mich trotzdem nicht so sehr überzeugen wie Ascheherz.
Natürlich war der Schreibstil von Nina Blazon wieder total einzigartig.
Sie schreibt so detailgetreu, dass ich überhaupt keine Probleme hatte, mich fallen zu lassen. Nina Blazon findet immer für alles die perfekten Worte, ohne dass es zu viel wird.

Dennoch bin ich dieses Mal mit den Personen nicht warm geworden.
Bei Jade konnte ich sehr oft ihr Handeln einfach nicht nachvollziehen und ehrlich gesagt, mochte ich sie einfach nicht.
Genauso war es bei Faun, mit seinen zwei Seiten. Einmal ist er total abweisend, sogar richtiggehend gemein zu Jade, andererseits hat er tiefe Gefühle für sie.
Die Liebe zwischen den beiden ging mir einfach viel zu schnell und hat sich überhaupt nicht aufgebaut.
Auch die anderen Personen blieben für mich eher im Hintergrund.

Die Idee hinter der Geschichte fand ich nicht schlecht, aber irgendwie nicht so gut umgesetzt.
Wenn ich ehrlich bin, ist sie mir auch nicht wirklich im Gedächtnis geblieben. Im Gegensatz zu Ascheherz, an das ich mich immer gerne zurückerinnere.
Trotzdem schafft es Nina Blazon wieder Spannung aufzubauen. Man erfährt mit der Hauptperson immer nur Bruchstücke und kann somit seine eigenen Schlüsse ziehen, also seine eigene Phantasie spielen lassen.
Erst zum Schluss wird alles aufgedeckt und durch einen Kampf geklärt.


Fazit:
Faunblut besticht zwar wieder mit dem träumerischen und einzigartigen Schreibstil von Nina Blazon, aber die Geschichte und die Personen konnten mich dieses Mal leider nicht überzeugen.


Bewertung:


Weitere Bücher der Autorin:
-Ascheherz
-Zweilicht

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