Dienstag, 30. Juli 2013

Rezension: Die Troja-Mission


Titel: Die Troja-Mission

Autor: Clive Cussler

Verlag: blanvalet

ISBN: 987-3-442-36473-2

Seiten: 508

Taschenbuch





Inhalt:
Als Summer und Dirk Pitt eigentlich einem unerklärlichen Schlamm, der die Meereswelt bedroht auf den Grund gehen sollen, finden sie einen Palast aus der Keltenzeit.
Dieser steht in Verbindung zu dem alten Troja, das anscheinend gar nicht da liegt, wo die Menschheit es all die Jahre geglaubt hat.
Zur selben Zeit entdeckt ihr Vater ein gigantisches Tunnelsystem, das eine große Bedrohung für die Menschheit darstellt.


Meine Meinung:
Das Buch habe ich vor Jahren mal als Mängelexemplar gekauft, nur weil mir das Wort „Troja“ sofort ins Auge gesprungen ist.
Seitdem verstaubte es in meinem Regal, weil ich mich nie dazu aufraffen konnte, es zu lesen.

Eigentlich ist die Grundgeschichte ganz interessant. Vor allem die Idee, das Troja gar nicht da liegt, wo Heinrich Schliemann es angeblich ausgegraben hat.
Mich würde jetzt sogar das Buch, das Clive Cussler als Hintergrund genommen hat, („Where Troy Once Stood“ von Iman Wilkens) sehr interessieren.
Doch die zweite Idee mit dieser ominösen Baufirma, die diese Tunnel baut, um eine schlimme Katastrophe auszulösen, fand ich nicht recht spannend.

Die Personen sind mir überhaupt nicht nahe gegangen. Dirk Pitt Senio fand ich richtig gehend ätzend, da er immer glaubt, dass er der Größte ist und so oder so jedes Abenteuer meistert, egal in welche Lebensgefahr er sich begibt.
Außerdem ging mir auch alles viel zu glatt über die Bühne z. B. die brechen in eine hoch gesicherte Anlage ein und mit ein paar Tricks kommen sie ohne Probleme wieder raus.
Das war mir alles ein bisschen zu unrealistisch.
Was mich aber am allermeisten gestört hat, waren die ganzen technischen Details.
Jedes Auto, jedes Flugzeug, jede Tauchausrüstung oder Waffe wurde ganz genau bezeichnet. Zwar zeugt das wohl von genauen Recherchen des Autors, aber ich fand es einfach nur unnötig.
Außerdem werden viele Informationen zu Personen etc. sehr oft wiederholt.

Es gab zwar ein paar spannende Szenen und der Schreibstil an sich war nicht schlecht, aber überzeugen konnte mich dieses Buch nicht.
Ziemlich unpassend war auch noch, dass der Autor am Schluss in dem Buch auch vorkommt.


Fazit:
Der Klappentext verspricht eigentlich eine spannende Geschichte, aber für mich gab es einfach zu viele Sachen, die mich gestört haben.
Deswegen bekommt „Die Troja-Mission“ nur 2 Katzen.


Bewertung:


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