Mittwoch, 17. Juli 2013

Rezension: Der Turm der Raben


Titel: Der Turm der Raben

Autorin: Kate Forsyth

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-24450-8

Seiten: 572

Taschenbuch





Inhalt:
Rhiannon ist eine Satyricorn. Doch da ihr Vater ein Mensch war, hat sie keine Hörner und wird von ihrer Herde wie eine Aussätzige behandelt.
Nachdem sie einem Gefangenen bei der Flucht hilft und ihn dann tötet, um ihre Tat zu verheimlichen, fängt sie ein geflügeltes Pferd und flieht mit der Stute.


Meine Meinung:
Ich habe mit dem Buch schon einmal angefangen, da bin ich aber überhaupt nicht in die Geschichte hinein gekommen und habe abgebrochen.
Da ich aber alle Bücher in meinem Regal lesen will, habe ich mit dem ersten Teil wieder angefangen. Und ich bin total froh darüber, sonst wäre mir eine tolle Trilogie entgangen.

Am Anfang wird die Geschichte aus der Sicht der jungen Satyricorn Kein-Horn erzählt, die nachher Rhiannon genannt wird.
Sofort wird klar, dass sie nicht so kaltblütig ist, wie ihre Herde, und sehr darunter leidet, dass sie gemieden wird. Außerdem weiß sie, dass sie von der Herde wohl nicht mehr lange geduldet wird.
Schon bald beschließt sie mithilfe eines geflügelten Pferdes zu fliehen.
Nach einer beschwerlichen Reise wird sie von Lewen entdeckt, der zweiten Hauptperson.
Lewen ist sofort von dem unbändigen Mädchen fasziniert.
Rhiannon kennt keine Regeln und versteht auch die Sprache nicht wirklich.
Sehr oft handelt sie extrem, aber wenn man sich an ihre Vergangenheit erinnert, ist das dann doch wieder nachvollziehbar.
Da Rhiannon nie aus den Wäldern herausgekommen ist, weiß sie nicht viel. Nach und nach lernt sie aber die Geheimnisse und die Geschichte ihres Landes kennen und mit ihr der Leser.

Am Anfang habe ich mir mit den vielen Namen etwas schwer getan, vor allem mit den Lehrlingen, mit denen Lewen und Rhiannon dann reisen.
Da aber alle sehr eigene und interessante Persönlichkeiten sind, haben sie sich mir bald eingeprägt.
Die Welt Eileanans ist sehr gut ausgearbeitet. Es gibt Fantasywesen, die ich davor noch gar nicht gekannt habe.
Der Schreibstil von Kate Forsyth ist lebhaft und sie schreibt sehr detailgetreu, was für mich immer sehr wichtig ist, um mir alles bildlich vorzustellen.
Das Ende war zwar nicht sehr offen, aber da die Geschichte einfach total spannend ist, sollte man sofort weiter lesen.


Fazit:
Ein perfekter Auftakt zu einer wirklich tollen Trilogie, die mit einem beeindruckenden Schreibstil aufwartet.
Und die Cover sind auch einfach wunderschön.
Das Einzige, das ich bemängeln muss, ich aber nicht in die Bewertung einfließen lasse, da es nichts mit der Geschichte an sich zu tun hat, ist, dass sich sehr viele Flüchtigkeitsfehler hineingeschlichen haben. Das fällt mir bei blanvalet öfters auf und hat mich manchmal in meinem Lesefluss gestört, vor allem wenn Wörter doppelt da standen.
Trotzdem hat das Buch eindeutig 5 Katzen verdient!


Bewertung:


Reiheninformation:
- Der Turm der Raben
- Die strahlende Stadt
- Das Herz der Sterne

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