Samstag, 6. Juli 2013

Rezension: Ascheherz


Titel: Ascheherz

Autorin: Nina Blazon

Verlag: cbt

ISBN: 978-3-570-30823-3

Seiten: 541

Taschenbuch





Inhalt:
Summer hat ihr Gedächtnis verloren. Das Einzige, das sie weiß, ist, dass sie von jemandem verfolgt wird, der ihr nach dem Leben trachtet.
Mit dem geheimnisvollen Anzej flüchtet sie ins Nordland und erkennt dort, wer sie wirklich ist: Eine Zorya, die mit einem Kuss den Menschen den Tod bringt.
Einem Mann hat sie damals das Leben geschenkt und die Herrin des Todes fordert dieses Leben nun zurück.


Meine Meinung:
Ich war von Anfang an sehr gefesselt von diesem Buch.
Das erste Kapitel zeigt dem Leser sofort die Angst von Summer vor dem Blutmann, der sie nicht nur in ihren Träumen verfolgt.
Somit lernt man sofort die Hauptperson Summer kennen, die ein Leben lebt, das sich sicher keiner wünscht:
Sie ist ständig auf der Flucht vor dem Blutmann, noch dazu hat sie ihr Gedächtnis verloren und weiß nicht, wer sie ist.
Zusammen mit ihr lernt man immer mehr über ihre Vergangenheit heraus und wer sie wirklich ist. Das fand ich sehr interessant, da nur immer kleine Bruchstücke offenbart werden, die den Leser anregen, sich selber Gedanken zu machen und die Spannung aufrechterhalten wird.

Die Geschichte ist sehr umfassend, aber es wird nicht langweilig. Es gibt zwar Zeiten, in denen es ruhiger zugeht, aber dann erfährt man meist etwas über die Vergangenheit von Summer oder mehr über die Welt, in der sie lebt.

Nina Blazon hat einen tollen Schreibstil, der mich sofort in den Bann gezogen hat. Sie schreibt sehr ausführlich, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Geschichte spielt so am Anfang der Neuzeit. Es gibt noch nicht so viele industrielle Entwicklungen, aber schon eine Eisenbahn.
Es gibt neben den Zorya auch noch andere Fantasywesen, aber die sind bei den Menschen schon sehr in Vergessenheit geraten.
Immer wieder gibt es neue Entwicklungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe und die für mich die Geschichte noch spannender gemacht haben.
Was mir schon bei „Zweilicht“ von Nina Blazon aufgefallen ist und auch hier bei „Ascheherz“ ist, dass die Geschichte in mehreren Teilen und auch in Kapitel eingeteilt wird, die meist einen sehr kurzen Namen haben, der aber immer passend ist, was man aber erst am Ende so wirklich versteht.

Die Liebesgeschichte habe ich am Anfang so überhaupt nicht erwartet, aber in dem Buch hat man wieder gesehen, dass Fehler verzeiht werden können und nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Augenblick scheint.


Fazit:
Nina Blazon besticht hier wieder mit ihrem tollen Schreibstil und einer sehr ausgereiften Geschichte, die am Anfang total anders scheint.
Es gibt viele überraschende Wendungen und am Schluss auch ein Happy End.


Bewertung:


Weitere Bücher der Autorin:
-Zweilicht

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen