Montag, 10. Juni 2013

Rezension: Cocoon - Die Lichtfängerin

       
Titel: Cocoon – Die Lichtfängerin

Autorin: Gennifer Albin

Verlag: Ink

ISBN: 978-3-86396-028-5

Seiten: 359

Gebunden





Inhalt:
Wer in Arras lebt, hat bestimmte Regeln, nach denen er zu leben hat. Und diese Regeln werden von der Gilde bestimmt, welche diktatorisch über Arras herrscht. Die einzige Chance für ein Mädchen von der gewöhnlichen Mittelschicht aufzusteigen, ist es, wenn man eine bestimmte Gabe besitzt. Denn in Arras funktioniert die Welt anders. Die ganze Welt besteht aus Fäden und ein paar wenige Mädchen besitzen die Gabe mit diesen zu Weben. Adelices Fähigkeiten übertreffen jedoch die aller anderen Mädchen in ihrer Schule, dabei hat sie und ihre Eltern von Anfang an versucht, diese Begabung zu verstecken. Denn sie ahnen, welch ein Gefängnis der Konvent in Wahrheit ist…


Meine Meinung:
Gekauft habe ich das Buch eigentlich nur aufgrund des Covers. Mich haben das helle Bild und die Schrift gleich überzeugt. Und ich habe gut gewählt. Ich fand das Buch spannend und mitreißend, zumindest an den meisten Stellen und auch die Schreibweise von Gennifer Albin trifft total meinen Geschmack.

Man wird gleich angenehm in die Welt eingeführt und begreift sehr schnell, wie es dort funktioniert. Die Gilde hat strenge Regeln zum Wohle der Menschen aufgestellt und jeder hat einem vorgesehenen Muster zu folgen. Und sollte jemand auf die Idee kommen, aus der Reihe zu tanzen, greift die Gilde zu den Webjungfern, welche die Fäden manipulieren.

Adelice wollte nie die Gabe des Webens besitzen und dennoch besitzt sie sie. Aber nicht nur das, sie kann die Fäden auch ohne einen Webstuhl sehen und verweben. Sie ist die geborene Strickmeisterin und auf diese hat die Gilde schon lange gewartet. Bei der Prüfung wird ihre Gabe schließlich entdeckt und dabei hat sie schon ein Leben lang versucht, diese zu vertuschen. Der Kampfgeist der Hauptperson war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich vermutlich nicht immer gleich gehandelt hätte wie sie. Aber auch die anderen Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen, bis auf die Gegenspieler natürlich, und haben sich weiterentwickelt.

Am Ende geht es noch mal richtig rund, denn Adelice wird von allen Seiten in die Ecke gedrängt und muss nun dringend aus ihrem Gefängnis ausbrechen, bevor sie ganz angekettet wird. Und durch den spannenden Cliffhanger kann man den nächsten Teil kaum erwarten.


Mein Fazit:
Da mich diese Welt sowie die Geschichte und die vielfältigen Figuren begeistert haben, kann ich das Buch nur empfehlen.
Von mir gibt es daher 4 Katzen.


Bewertung:


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