Freitag, 24. Mai 2013

Rezension: Rabenmond -
Der magische Bund


Titel: Rabenmond -
Der magische Bund

Autorin: Jenny-Mai Nuyen

Verlag: cbt

ISBN: 978-3-570-30670-3

Seiten: 511

Taschenbuch





Inhalt:
Mion lebt in den Ruinen und führt ein ärmliches Leben.
Bis sie eines Tages den Prinzen von Wynter mit einem Pfeil anschießt. Darauf steht die Todesstrafe.
Im letzten Moment wird sie gerettet und ist ab sofort Lehrling bei dem Maler Jagu.
Doch sie ahnt nicht, welch böses Spiel er treibt um die Herrschaft der Drachen zu stürzen.


Meine Meinung:
Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich ein ganz anderes Bild dieser Geschichte im Kopf.
Bei den Büchern von Jenny-Mai Nuyen ist es mir noch nie passiert, dass ich mit dachte: „Hm, irgendwo habe ich das schon mal gelesen.“
„Rabenmond“ beinhaltet wieder eine sehr interessante und bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Geschichte.
Das ganze spielt in einer Welt, in der Tyrannen herrschen, die sich in Tiere verwandeln können. Die Menschen widersetzen sich nach und nach dieser Herrschaft und es kommt zu Rebellionen.

Die Personen sind sehr interessant gestaltet. Trotzdem erinnern sie mich immer an die anderen Personen aus ihren Büchern und ich konnte mich nicht sehr gut in sie hineinversetzen.
Es wird zwar eigentlich immer klar, warum die Personen so handeln. Ich fand sie aber etwas flach.
Dafür ist der Schreibstil der Autorin hervorragend wie immer. Sie beschreibt alles sehr anschaulich und benutzt viele Metaphern und Vergleiche.
Ich konnte mich wirklich in die Geschichte hineinfallen lassen.

Gut gefiel mir auch, dass sich die Geschichte über einen längeren Zeitraum zog und nicht auf einen Ort beschränkt war.
Somit sieht man gut, dass Jenny-Mai Nuyen eine ganz eigene Welt kreiert hat, mit vielen verschiedenen Orten und Menschengruppen.

Die Spannung flacht zwar immer wieder mal ab. Es gibt aber mehrere Höhepunkte in der Geschichte, auf die man als Leser hinfiebert.
Vor allem am Schluss sieht alles sehr düster aus für die Hauptpersonen.
Ich hatte wirklich keinen blassen Schimmer, wie das ganze ausgehen wird.
Es gibt zwar kein richtiges Happy End, aber das hat mich nicht enttäuscht.


Fazit:
Ein Fantasy-Buch, das den Leser in eine sehr detailliert beschriebene Welt entführt und zeigt, dass es kein gutes Ende nimmt, wenn sich Menschen über alle anderen stellen und sie unterdrücken.
Der einzig negative Punkt sind für mich die Personen, die mir zu flach waren und mich nicht berühren konnten.
Deshalb gibt es 4 Katzen!


Bewertung:


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Noir

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