Dienstag, 23. April 2013

Rezension: Die Legenden von Engil -
Blutschwestern

       
Titel: Die Legenden von Engil -
Blutschwestern

Autorin: Birgit Fiolka

Verlag: atb

ISBN: 978-3746626543

Seiten: 434

Taschenbuch





Inhalt:
Seit Jahren werden zwei Schwestern zu Königinnen herangezogen, die Jahre später gegeneinander kämpfen.
An dem Tag, an dem die Königinnen getrennt werden, wird für den dunklen Gott Muruk ein großes Opfer abgehalten.
Eines dieser Opfer ist Nona. Doch sie kann sich ihrem schlimmen Schicksal entziehen.
Zusammen mit dem Greif Dawon soll sie eine Prophezeiung erfüllen, die den schrecklichen Schwesternkampf für immer beenden soll. Doch dafür muss sie lernen, Dawon zu vertrauen.


Meine Meinung:
Mir fiel der Einstieg in die Geschichte nicht sehr leicht, da man als Leser mit sehr vielen Namen konfrontiert wird und im Prolog erfährt man sofort die Geschichte der beiden Götter.

Trotzdem muss ich sagen, dass sich Birgit Fiolka hier eine sehr ins Detail gehende Welt erschaffen hat, die in sich sehr stimmig ist und in die ich mich gut hineinversetzen konnte.
Der Anfang hat mir aber auch nicht so gut gefallen, da sehr viel auf einmal passiert. Da das Buch ja nicht gerade extrem dünn ist, hat mich das schon sehr verwundert.
Meiner Meinung nach gab es keinen Grund die Geschichte am Anfang so zu hetzen.

Die Charaktere fand ich in sich stimmig und gut beschrieben. Zwar wurde nicht viel wert auf die Beschreibung des Äußeren gelegt, trotzdem konnte ich mir die Personen gut vorstellen.
Vor allem die Gefühle fand ich immer sehr gut dargestellt, so dass ich mit den Protagonisten mitfühlen konnte.
Wie schon gesagt, passiert in dem Buch sehr viel. Dazwischen vergehen auch mal viele Jahre, von denen man nichts erfährt. Mir hätte es besser gefallen, wenn einige Reise länger ausgeführt worden wären und es somit, um nicht zu dicke Bücher zu machen, noch einen dritten Teil gegeben hätte.

Die Idee der Geschichte ist wieder sehr an das normale Modell der High-Fantasy angelehnt.
Es gibt etwas oder einen Bösen, der besiegt werden muss und die „Helden“ machen sich auf, um das Böse zu besiegen.
Doch bei „Blutschwestern“ ist das ganze nicht so einfach und obwohl es mal eine Friedenszeit gibt, scheint das Böse nie besiegt zu sein. Das erhält auch bis zum Schluss die Spannung.

Es werden immer wieder neue Personen und Probleme eingeführt, so dass ich das Ende nicht hervorsehen konnte und es blieb für mich immer spannend.
Das Ende ist kein Cliff-Hanger, macht aber trotzdem Lust auf den nächsten Teil. Ich wusste zuerst nicht, dass es einen zweiten Teil gibt, habe mir den aber ab der Hälfte des ersten Teiles bestellt.


Fazit:
Der Anfang einer Dilogie, aber man kann das Buch meiner Meinung auch als Einzelband lesen.
Die Autorin entführt den Leser in eine Welt, die von einem dunklen Gott beherrscht wird und von der lichten Göttin verlassen scheint.
Die Idee finde ich echt toll, leider ging es mir manchmal etwas zu schnell und der Einstieg war auch nicht so leicht.
Deswegen gebe ich nur 4 Katzen.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Blutschwestern
2. Feuerprinz

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