Dienstag, 26. März 2013

Rezension: Tempest - Tochter des Meeres

       
Titel: Tempest - Tochter des Meeres

Autorin: Tracy Deebs

Verlag: Planet Girl

ISBN: 978-3-522-50257-3

Seiten: 352

Gebunden





Inhalt:
An ihrem 17. Geburtstag muss Tempest eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben aus der Bahn bringt.
Entweder lässt sie sich auf das Erbe ihrer Mutter ein und lebt als Wassernixe, oder sie bleibt bei ihrer Familie und ihrem Freund auf festem Land.
Eigentlich war sich Tempest sicher, dass sie nie zu einer Wassernixe werden will, bis sie Kona trifft, der alles durcheinander bringt.


Meine Meinung:
Das Cover finde ich ja mal total schön, obwohl wieder mal ein Mädchengesicht drauf ist. Aber es passt einfach gut dazu.
Bücher, die sich mit Meereswesen auseinandersetzen, gibt es, meiner Meinung nach, gar nicht so viele. Zumindest habe ich kein anderes in meinem Regal stehen.
Die Idee, dass ein Mädchen sich dafür entscheiden muss, ob sie ein Mensch bleibt oder eine Wassernixe wird, kannte ich zwar schon, aber Tracy Deebs hat sie ganz gut umgesetzt.
Man kann mit Tempest sehr gut mitfühlen, wie sie in diesen Zwiespalt kommt und sich ihrer Sache dann doch nicht so sicher ist.
Von ihrer Mutter wurde sie verlassen und musste seitdem die Mutterrolle für ihre zwei kleinen Brüder übernehmen. Ihr Vater wartet auch noch nach Jahren noch auf ihre Rückkehr.
Tempest ist ein typisches Surfergirl. Sie ist bei den Jungs beliebt und mit ihrem Freund eigentlich auch glücklich. Doch ihr 17. Geburstag rückt immer näher und sie macht sich doch Sorgen, was passieren wird.
Obwohl sie ein Mensch bleiben will, setzen Veränderungen an ihrem Körper ein und als sie Kona trifft, ist sie sich ihrer Gefühle gar nicht mehr sicher.
„Tempest – Tochter des Meeres“ ist zwar eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht, hat mir aber trotzdem gut gefallen.
Die Charaktere waren, meiner Meinung nach, aber ein bisschen zu oberflächlich, obwohl man durch die Ich-Perspektive von Tempest ihre Taten nachvollziehen konnte.
Es kommt unerwartet Spannung auf und ich kann soviel verraten, dass es auch einen kurzen Kampf unter Wasser gibt.
Das Ende war für mich dann aber nicht mehr überraschend, obwohl man von Tempest diese Reaktion zuerst nicht erwartet.


Fazit:
„Tempest – Tochter des Meeres“ entführt den Leser nach Kalifornien und in die Unterwasserwelt.
Ein gutes Buch für zwischendurch und mit der Liebesgeschichte etwas für jüngere Mädchen.


Bewertung:


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