Dienstag, 26. März 2013

Rezension: Nach dem Sommer

       
Titel: Nach dem Sommer

Autorin: Maggie Stiefvater

Verlag: script5

ISBN: 978-3-8390-0108-0

Seiten: 420

Gebunden





Inhalt:
Grace liebt die Wölfe in den Wäldern von Mercy Falls, aber einen, den Wolf mit den goldenen Augen, liebt sie besonders. Schon jahrelang beobachtet sie ihn und er sie. Bis ihr eines Tages ein Junge über den Weg läuft, der die gleichen Augen hat wie ihr Wolf. Und gerade dieser Sommer, in dem sie sich gefunden haben, soll Sams letzter sein. Denn nach diesem Winter wird er kein Mensch mehr werden, dieses Mal wird ihn sein Wolfskörper nicht mehr freigeben.


Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist kein Buch mit tosender Aktion und brutalen Schlachten. Es ist vielmehr ein Buch zum Träumen und Nachdenken. Durch die wundervollen bildhaften Beschreibungen des Waldes und den immer wieder auftauchenden Gedichten von Rilke und Songtexten von Sam wird dieser Eindruck noch verstärkt.
Die Hauptcharaktere, aber auch alle anderen, wurden schön ausgearbeitet und man hat nie das Gefühl, dass eine Figur nur oberflächlich behandelt wird. Schon von Anfang an weiß man, dass hinter jeder Person mehr steckt als es am Anfang scheint. Und im Laufe der Reihe machen alle eine ziemliche Entwicklung mit.
Aber bei all der Romantik gibt es natürlich auch noch eine Handlung, die das Buch schön spannend hält. Vor allem die Wölfe mit all ihren Regeln der Verwandlung sind faszinierend. Denn es ist nicht dieses typische Wolfmond-Werwolf-Spiel, denn hier geht es um die Temperatur. Aber nicht nur Sams ständige Angst vor dem Verlust seines menschlichen Körpers hält die Geschichte am Laufen, sondern auch die schwierigen Umstände der Liebesbeziehung zu Grace. Und als wären das nicht schon genug Probleme, gibt es auch noch eine eifersüchtige weiße Wölfin und einen ganz neuen Wolf, die alles nur noch komplizierter machen.
Das Buch endet mit einem Verlust für eine Person und einer Traumerfüllung für eine andere Figur. Aber es ist zum Glück ein Buch ohne grausames Ende. Und auch Bücher ohne gemeinem Cliffhänger sind schön. Vor allem wenn man den nächsten Teil noch nicht bei der Hand hat.


Fazit:
Zusammengefasst hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, ich war vor allem von der Schreibweise begeistert. Die Gesichte ist wirklich schön zu lesen und gut zum Entspannen. Ich gebe dem Buch aber nur 4 Katzen, weil ich nicht diesen Drang empfand alles auf einmal lesen zu müssen. Was bei mir immer wieder mal vorkommt.



Bewertung:


Reiheninformation:
1. Nach dem Sommer
2. Ruht das Licht
3. In deinen Augen


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