Sonntag, 10. März 2013

Rezension: Jenseits

       
Titel: Jenseits

Autorin: Meg Cabot

Verlag: blanvalet

ISBN: 978-3-442-37967-5

Seiten: 320

Taschenbuch





Inhalt:
Als Pierce im Winter im Pool ertrinkt und von den Ärzten wieder ins Leben zurückgeholt wird, glauben alle an ein Wunder. Alle außer Pierce.
Nur sie weiß, was passiert ist, als sie in der Unterwelt war.
Seitdem trifft sie immer wieder auf John und es geschehen dauernd etwas Schreckliches, wenn er auftaucht, obwohl er es war, der Pierce eine Kette geschenkt hat, die sie vor dem Bösen schützen soll. Doch wer oder was ist das Böse?


Meine Meinung:
Auch ich beschäftige mich gerne mit der griechischen Mythologie und habe durch mein Studium immer wieder damit zu tun.
Als ich gelesen habe, dass es sich bei „Jenseits“ um eine an Hades und Persephone angelehnte Geschichte handelt, wollte ich das Buch unbedingt haben.
Außerdem gefallen mir Meg Cabots Schreibstil und ihre Ideen.
Von Anfang ist zwar klar, dass es sich bei Pierce und John um eine Liebesgeschichte handelt wird, doch diese hat viele Probleme zu bewältigen.
Pierce ist ein bisschen naiv und mit ihrem „Ich will doch nur die anderen vor dem Bösen schützen“ ist sie mir oft auf die Nerven gegangen.
John hat das ganze wieder ausgeglichen. Man erfährt zuerst nicht sehr viel von ihm, doch dass ihn eine dunkle Aura umgibt, ist sofort klar.
Doch er scheint nicht nur gefährlich zu sein, sondern alleine und mit seiner Aufgabe unzufrieden.
Gut haben mir auch die mythologischen Elemente gefallen. Man merkt zwar, dass sich Meg Cabot an der griechischen Mythologie orientiert hat, doch sie kopiert die Sachen nicht einfach. Das fällt sofort bei der Darstellung der Unterwelt auf.
Auch kann man John nicht mit dem Gott Hades gleich stellen.
Meg Cabot denkt sich eine andere Sicht aus, über die man in den folgenden zwei Teilen hoffentlich mehr erfährt.
Es passiert in diesem Buch zwar nicht so extrem viel, aber wichtiger sind die Erinnerungen von Pierce, um als Leser zu erfahren, was bei ihrem Unfall passiert ist und wie sie John kennen gelernt hat.
Man merkt schon, dass es in den weiteren Teilen sehr düster und gefährlich werden wird und viele Geheimnisse aufgedeckt werden.
Das Ende war zum Glück kein Cliff-Hanger, da noch nicht feststeht, wann der zweite Teil auf Deutsch erscheint.


Fazit:
Ein toller Auftakt einer Trilogie, die Anklänge an die griechische Mythologie hat und eine sehr schöne Liebesgeschichte enthält.


Bewertung:


Reiheninformation:
1. Jenseits (auf Englisch: Abandon)
2. Underworld (leider noch kein Erscheinungstermin für die deutsche Übersetzung)
3. Awaken (erscheint auf Englisch im Juli 2013)

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