Donnerstag, 21. März 2013

Rezension: Aus Licht gewoben

       
Titel: Aus Licht gewoben

Autorin: Alexandra Bracken

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-47260-4

Seiten: 347

Taschenbuch





Inhalt:
Jahrelang gab es in Cliffton, dem Heimatort von Sydelle nur Trockenheit und Dürre. Bis der Zauberer Wayland North auftaucht.
Er wählt Sydelle als seine Gefährtin auf einer wichtigen und gefährlichen Reise in die Hauptstadt Provincia.
Denn das Land Palmar erwartet Krieg. Nur wenn Wayland und Sydelle ihre Aufgabe erfüllen, können sie ihre Heimat retten.


Meine Meinung:
Ich habe schon lange keine High-Fantasy mehr gelesen und da kam mir „Aus Licht gewoben“ als Mängelexemplar ganz recht.
Sydelle kennt seit 16 Jahren nur ihr trostloses Leben in Cliffton, einem kleinen Dorf in der Wüste. Sie ist Weberin und träumt schon lange von einem anderen Leben.
Da kommt ihr der Magier Wayland ganz recht. Und mit ihm kommt auch der lang ersehnte Regen.
Wayland nimmt Sydelle als seine Gefährtin mit auf seine Reise. Sehr lange bleibt im Unklaren, warum er sich für sie entschieden hat. Auch, welches dunkle Geheimnis er hütet, bleibt lange verborgen.
In dem Buch geht es, wie bei High-Fantasy üblich, um Personen, die sich auf eine Reise begeben, um ihre Heimat zu retten.
Während dieser Reise entwickeln sie sich stetig weiter. Dies merkt man vor allem bei Sydelle, die immer erwachsener wird.
Vor allem die Idee, was Sydelle in Wirklichkeit ist, hat mir sehr gut gefallen und war für mich ganz neu.
Die Autorin hat sich auch intensiv mit der Vergangenheit ihrer Welt beschäftigt und so erfährt man als Leser auch etwas über die Götter, die die Menschen anbeten und warum die Länder sich nicht sehr gut verstehen.
Obwohl das Buch nicht gerade viele Seiten hat (347), passiert ziemlich viel. Mir kam es aber trotzdem nicht gedrängt vor. Immer wenn ich auf die Seitenzahl geblickt habe, dachte ich mir: „Was so wenig Seiten und so viel ist schon passiert?“
Ich habe aber nicht wirklich mit den Personen mitgefiebert und eine große Spannung kam auch nicht rüber.
Natürlich gibt es dann auch ein Happy End und die Liebesgeschichte kam auch nicht zu kurz.


Fazit:
Ein schöner Einzelband, der mit einer gut ausgearbeiteten Geschichte und sympathischen, sowie frechen Hauptpersonen überzeugt.

PS: Ich habe das Cover fotografiert, da man im Internet nur eine andere Version davon findet.


Bewertung:


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