Mittwoch, 6. Februar 2013

Rezension: Zwei wie Himmel und Hölle

       
Titel: Zwei wie Himmel und Hölle

Autorin: Susi Rajah

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-46318-3

Seiten: 443

Taschenbuch






Inhalt:
Sydney hat eigentlich von Männern die Nase voll.
Trotzdem schreibt sie schon seit einiger Zeit mit dem Zeitungskolumnisten Charles Briefe, doch die beiden haben sich noch nie gesehen.
Plötzlich erscheint Jake in ihrem Leben, der versucht Sidneys Herz zu erobern, obwohl sie nichts von festen Beziehungen hält.
Doch dann schlägt Charles ein erstes Date vor und Sidney muss sich entscheiden…


Meine Meinung:
Ich wusste ja, warum das Buch schon am längsten auf meinem SuB liegt und ich es nie gelesen habe. Einmal habe ich es meiner Schwägerin geborgt, die fand es aber auch nicht gerade atemberaubend. Genauso war es bei mir auch.
Ich habe eigentlich nichts gegen Liebesromane, obwohl ich hauptsächlich Fantasy lese. Aber nachdem ich „Hexenkatze“ gelesen habe, wollte ich mal wieder etwas Kitschiges lesen.
In „Zwei wie Himmel und Hölle“ geht es eigentlich nicht nur um die Liebe, sondern hauptsächlich um Religion.
Sidney arbeitet in einer Werbeagentur und erhält den Auftrag für den Katholizismus eine Werbestrategie zu entwickeln.
Immer wieder schreibt sie fiktive E-Mails an Gott und setzt sich intensiv mit dem Thema auseinander.
Die ganze Geschichte ist in der Ich-Sicht von Sidney geschrieben, was eigentlich einen guten Einblick in ihr Leben geben soll, aber ich bin mit ihr überhaupt nicht warm geworden. Mit keiner einzigen Person in diesem Buch.
Es war mir alles zu oberflächig. Ich konnte mir keinen bildlich vorstellen, außer ihre Freundin Anna, da oftmals darauf hingewiesen wird, dass sie extrem groß ist und rote Haare hat.
Sidney steht sich das ganze Buch über selbst im Wege und mich hat ihre Sicht auf Beziehungen etwas gestört. Sie hat mit Jake eigentlich einen perfekten Mann an ihrer Seite, doch sie kann ihm nicht vertrauen und ist total eifersüchtig. Außerdem will sie gar keine Beziehung, deswegen kann ich nicht verstehen, warum sie sich dann mit einem Mann öfters trifft und sich doch ziemlich auf ihn einlässt.
Es gibt zwar ein Happy End, aber zufrieden war ich zum Schluss nicht wirklich.


Fazit:
Als Komödie, wie am Klappentext erwähnt, würde ich das Buch nicht bezeichnen. Es gab nur eine Szene, an der ich ein bisschen schmunzeln konnte.
Eine Liebesgeschichte stelle ich mir romantischer vor und ich werde das Buch nicht noch ein zweites Mal in die Hand nehmen.
Leider enttäuschend, ich habe mir mehr erwartet.


Bewertung:


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